Wie bei der zarischen Geheimpolizei
Bei der Lektüre der verstörenden Informationen über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) (F.A.Z. vom 28. September) kommt mir als Osteuropahistoriker ...
Bei der Lektüre der verstörenden Informationen über den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) (F.A.Z. vom 28. September) kommt mir als Osteuropahistoriker ...
Politik lebt von Zuspitzung. Und zunehmend von Vereinfachung. Die mündet nun in die Frage, ob Volker Bouffier eine frühere Aufklärung des NSU-Mordes in Kassel verhindert habe.
Hessens Ministerpräsident Bouffier hat vor dem NSU-Untersuchungsausschuss Vorwürfe zurückgewiesen, die Aufklärung der Neonazi-Mordserie erschwert zu haben. Der frühere Innenminister sagte, es habe nie zur Debatte gestanden, V-Leute gar nicht zu vernehmen.
Berlins Innensenator Henkel hat einen Sonderermittler beauftragt, der mögliche Fehlentscheidungen im Zusammenhang mit einem V-Mann des Berliner Staatsschutzes aus dem Umfeld der NSU aufklären soll. Im Untersuchungsausschuss des Bundestages wird der frühere Bundesinnenminster Schily kritisiert.
Das hessische Landesamt für Verfassungsschutz soll künftig routinemäßig durch den Landesrechnungshof überprüft. Dies regt die SPD im Landtag an.
ler. WIESBADEN. Ministerpräsident Volker Bouffier verwahrt sich gegen den Vorwurf, er habe nach dem Mord an einem Kasseler Internetbetreiber im Jahr 2006 die ...
pca. BERLIN, 26. September. Einer der Beschuldigten und mutmaßlichen Unterstützer der Terroristen vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) hat ...
Das Bundesinnenministerium lässt Hinweise prüfen, nach denen ein mutmaßlicher Unterstützer der Terrorgruppe NSU zeitweilig als V-Mann für eine Sicherheitsbehörde im Einsatz gewesen sein könnte.
ler. WIESBADEN. Die Forderung der Linkspartei, den Verfassungsschutz abzuschaffen, wird von den anderen Fraktionen im Landtag entschieden abgelehnt.
Wenn den Mitgliedern der Parlamentarischen Kontrollkommission Verfassungsschutz am Ende einer Sitzung künftig alle schriftlichen Aufzeichnungen weggenommen werden sollen, zeugt das für ein übertriebenes Misstrauen untereinander.
Spannungsgeladener Auftritt in Berlin: Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier muss am Freitag als Zeuge vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags aussagen.
Manfred Rouhs und Lars Seidensticker sind „pro Deutschland“. Sie wollen in Berlin das Mohammed-Video „Unschuld der Muslime“ zeigen und wurden dafür auf die Todesliste gesetzt. Ein Besuch.
cho./elo. Berlin. Die Bundesregierung und die Berliner Landesregierung bereiten den Boden für ein Aufführungsverbot des umstrittenen Mohammed-Videos.
Im November 2011 wurden die Morde des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) bekannt. Auch das Land Hessen geriet in die Schlagzeilen.
Die Bundesregierung und die Berliner Landesregierung haben den Plan, das Mohammed-Video vorzuführen, als gezielten Versuch zur Störung der öffentlichen Ordnung bezeichnet. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Böhmer, sprach sich in der F.A.S. gegen eine Aufführung in Deutschland aus.
ler. WIESBADEN. SPD und Grüne haben ihre Forderung nach einer stärkeren parlamentarischen Kontrolle des Verfassungsschutzes bekräftigt.
Ein Neonazi aus dem Umfeld des NSU soll jahrelang V-Mann des Bundesamtes für Verfassungsschutz gewesen sein. Schon in den neunziger Jahren soll er Kontakte zu dem Terroristen Uwe Mundlos gehabt haben.
Das Bundesinnenministerium hat einen Bericht dementiert, nach dem die Linkspartei nicht länger durch das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet werden soll. Es sei „völlig klar“, dass die Partei weiter vom Bundesamt überwacht werde, sagte ein Sprecher.
Politiker, die heute dauerempört sind, werden morgen nicht glaubwürdig in der Lage sein, eine Reform der Inlandsgeheimdienste als wirkungsvoll darzustellen, die den Grenzen des Machbaren gehorchen muss.
Geheim, geheimer, Verfassungsschutz. Nach diesem Motto agierten die sagenumwobenen Schützer des Rechtsstaats und Kämpfer gegen Extremismus von links und rechts ...
ler. WIESBADEN. SPD und Grüne im Landtag haben den von der Regierungskoalition vorgelegten Gesetzentwurf zur besseren Kontrolle des Verfassungsschutzes als ...
ler. WIESBADEN. Die Regierungsfraktionen CDU und FDP haben einen Gesetzentwurf zur besseren Kontrolle des Verfassungsschutzes in Hessen vorgelegt.
ler. WIESBADEN. Die Linkspartei im Landtag hat einen Gesetzentwurf zur Auflösung des Verfassungsschutzes in Hessen vorgelegt.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière muss zugeben, dass er die Brisanz eines Dokuments zur NSU-Mordserie nicht erkannt hat. Das ist nur eine Panne. Die Abgeordneten im Untersuchungsausschuss fühlen sich hintergangen.
mwe. Berlin. Der mutmaßliche Helfer der Terrorzelle NSU, Thomas S., ist vom Bundesamt für Verfassungsschutz 2008 und 2009 sicherheitsüberprüft worden.
mwe. Berlin. Der mutmaßliche Helfer der Terrorzelle NSU, Thomas S., ist vom Bundesamt für Verfassungsschutz 2008 und 2009 sicherheitsüberprüft worden.
Volker Limburg, der Chef des Verfassungsschutzes von Sachsen-Anhalt, hat sich vorzeitig in den Ruhestand versetzen lassen. In seinem Amt war eine Akte über den NSU-Terroristen Mundlos aufgetaucht. Die mutmaßliche NSU-Terroristin Zschäpe bleibt derweil weiter in Untersuchungshaft.
Die Länder werden sich etwas einfallen lassen müssen, um ihren Versuch, die Straffung des föderal organisierten Verfassungsschutzes zu verhindern, als Gewinn
Der Leiter des Verfassungsschutzes in Sachsen-Anhalt, Volker Limburg, hat um seine Versetzung in den Ruhestand gebeten. Auslöser ist der Eklat um eine Akte des Militärischen Abschirmdienstes über den rechtsextremen Terroristen Uwe Mundlos.
ler. WIESBADEN. SPD und Grüne im Landtag haben dem hessischen Verfassungsschutz vorgeworfen, bei der Aufklärung eines später der rechtsextremen NSU ...
Lt. BERLIN, 12. September. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Mittwoch eine umfassende Aufklärung aller Versäumnisse der deutschen Sicherheitsbehörden ...
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hat der MAD der Freigabe des Vermerks zu einer von ihm erstellten Akte über den Neonazi Mundlos im März zugestimmt. Die Mitglieder des Untersuchungsausschusses hatten angegeben, erst jetzt von den MAD-Unterlagen erfahren zu haben.
jbe. Berlin. Der ehemalige Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes Andreas T. hat sein Verhalten vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zum ...
Schon im Wehrdienst fiel die rechtsextreme Gesinnung des späteren Terroristen Mundlos auf. Erfahren hat das der NSU-Untersuchungsausschuss erst jetzt und nur auf Umwegen.
Der ehemalige thüringische Innenminister Richard Dewes (SPD) hat zugegeben, dass zu seiner Amtszeit die rechte Szene falsch bewertet worden sei. „Wir sind nicht davon ausgegangen, dass realer Terror droht“, sagte er vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags.
Der ehemalige Thüringer Verfassungsschutzpräsident hat dem Erfurter NSU-Untersuchungsausschuss Rede und Antwort gestanden. Danach war die Führung von V-Leuten damals nicht geregelt.