Der Stoßtrupp des Dschihad
Die Tschetschenen gelten in Syrien als knallharte Kämpfer. Tausend sind schon da. Auch aus Deutschland zieht es immer mehr zu ihnen. Ein blonder Hüne ist der Star. Er hat die „Soldaten Syriens“ gegründet.
Die Tschetschenen gelten in Syrien als knallharte Kämpfer. Tausend sind schon da. Auch aus Deutschland zieht es immer mehr zu ihnen. Ein blonder Hüne ist der Star. Er hat die „Soldaten Syriens“ gegründet.
Polizei und Verfassungsschutz haben die Erkenntnisse über Dschihadisten aus Deutschland statistisch ausgewertet. Es scheint, als ob der Dschihad zu einem erheblichen Teil Leute anzieht, die keinen festen Platz in der deutschen Gesellschaft finden.
Der Landesvorsitzende der hessischen AfD hat seine Vergangenheit bei den rechtsextremen Republikanern teilweise falsch dargestellt. Er war nicht nur Mitglied, sondern hatte als aktiver Politiker etliche Ämter inne.
Weil der Islamische Staat ihnen als „Erfolgsmodell“ gilt, haben sich laut Verfassungsschutz schon mehr als 500 Personen aus Deutschland aufgemacht, um vor Ort zu kämpfen. Einige endeten als Selbstmordattentäter.
Linkspartei, SPD und Grüne in Thüringen haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Damit ist der Weg frei für die Wahl von Bodow Ramelow zum ersten Ministerpräsidenten der Linken.
Bei der Herbsttagung des Verfassungsschutzes wurde über die Gefahr durch Islamisten diskutiert. Es gab eine tiefen Einblick in die Szene. Zudem wurde debattiert, warum die Salafisten so einen großen Zulauf erfahren.
Der Thüringer Rechtsextremist Tino Brandt wird angeklagt wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen in über 150 Fällen. Jahrelang war Brandt V-Mann des Verfassungsschutzes und ist auch Zeuge im NSU-Prozess.
Die salafistische Szene in Hessen wächst dem neuen Verfassungsschutzbericht zufolge rasant. Von 900 und auf 1200 Personen. Innenminister Beuth (CDU) ist besorgt.
Beate Zschäpe wollte sich 1999 den Behörden stellen, sagt ein Thüringer Verfassungsschützer im NSU-Prozess. Die Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt wären dagegen gern ins Ausland geflohen.
Wie kann verhindert werden, dass europäische Dschihadisten nach Syrien oder in den Irak reisen, um sich dem IS anzuschließen? Darüber beraten an diesem Donnerstag die Innenminister der sechs größten EU-Staaten. Die Lösung könnte schwierig werden.
Vor dem Oberlandesgericht Stuttgart erklären ein Libanese und ein Deutscher, warum sie mit dem Auto nach Aleppo fahren wollten, um für den Islamischen Staat zu kämpfen.
Die Terrorgruppe NSU hat zehn Morde, mehr als ein Dutzend Raubüberfälle und mehrere Anschläge verübt. Auch drei Jahre nach dem Ende der Terrorzelle sind viele Merkwürdigkeiten nicht aufgeklärt. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Die Krawalle von Köln stellen die Sicherheitsbehörden vor neue Herausforderungen. Im Kampf gegen rechte Hooligans fordert die Polizeigewerkschaft GdP nun den Einsatz des Verfassungsschutzes.
Immer neue Zahlen über Salafisten und ausgereiste Dschihadisten werden veröffentlicht. Wie viele es genau sind, können selbst die deutschen Sicherheitsbehörden nicht sagen. Aber sie machen sich Sorgen. Und weisen deshalb immer stärker auf die Gefahren hin.
Berlins Innensenator prüft, ob eine am Brandenburger Tor geplante Demo von Hooligans und Rechtsextremen verboten werden kann. Auch in Hamburg ist eine Versammlung angemeldet.
Verfassungsschutz-Präsident Maaßen befürchtet, dass sich der Konflikt zwischen extremistischen Gruppen in Deutschland weiter verschärfen könnte. Ein besonderes Augenmerk wirft seine Behörde auf salafistische Tschetschenen - aber auch auf Anhänger der kurdischen PKK.
Tausende Hooligans instrumentalisieren die Angst vor Islamisten für eine gewalttätige Kundgebung. Wie viele radikale und gewaltbereite Islamisten gibt es in Deutschland? Wie schnell wächst ihre Zahl? Und wie kann man ihnen begegnen?
Die Zahl der aus Deutschland in den Dschihad gezogenen Salafisten ist in Wirklichkeit viermal so hoch wie offiziell zugegeben. Nach Angaben von Verfassungsschützern ist es nicht möglich, diese Leute aufzuhalten - wegen Personalmangels.
7000 Salafisten, schätzt der Bundesverfassungsschutz, wird es bis Jahresende in Deutschland geben. Angezogen von den Radikalen fühlen sich demnach vor allem junge Männer: muslimisch, aus dem Ausland stammend – und erfolglos.
Wenn es ein Nato-Land gibt, das es verdient hat, von den anderen Mitgliedern der Allianz ausspioniert zu werden, dann ist es die Türkei. Ankaras Zaudern im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist ein weiterer Beleg dafür.
Fast jedes zweite Unternehmen ist Schätzungen zufolge schon Opfer von Wirtschaftsspionage geworden. Der Verfassungsschutz will die Fälle erfassen. Betriebe sind aber zurückhaltend.
Die Koalitionsverhandlungen in Thüringen neigen sich dem Ende zu – möglich, dass Rot-Rot-Grün Realität und Bodo Ramelow der erste Ministerpräsident der Linkspartei wird.
Der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen warnt in vertraulichen Berichten vor einer „wachsenden Bereitschaft“ bei Kurden, Yeziden und Schiiten, gegen Salafisten vorzugehen. Im Internet gebe es entsprechende Aufrufe.
Am Amtsgericht in Lichtenfels arbeitet offenbar ein Rechtsextremer als Jurist auf Probe. In Brandenburg war er als Frontmann einer Neonazi-Band bekannt. Die politischen Fronten in Bayern geraten wegen des Falls durcheinander.
Allein in Düsseldorf werden in den nächsten Stunden wohl 12.000 Kurden für ein härteres Vorgehen gegen die Terrormiliz IS demonstrieren. Der Verfassungsschutz warnt derweil vor einer Gewalteskalation in Deutschland.
Ein Gesetzentwurf von Innenminister Peter Beuth formuliert ein neues Leitbild für den Verfassungsschutz. Es enthält Normen für die Anwerbung und den Einsatz von V-Leuten. Die Opposition überzeugt das nicht.
Schon Jahre, bevor die Morde des NSU ans Licht kamen, lag dem Verfassungsschutz eine CD mit Hinweisen vor. Man habe nicht auf die „Existenz einer rechtsterroristischen Gruppierung“ schließen können, heißt es beim Verfassungsschutz.
Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten in Flüchtlingsunterkünften in Nordrhein-Westfalen mussten bislang nicht einmal ein Führungszeugnis vorlegen. Das soll sich nun ändern. Indes haben sich frühere Wachmänner zu den Vorgängen in Burbach geäußert.
Eine Polizistin wurde ermordet. Bei den Ermittlungen kommt es zu Pannen und Versäumnissen. Einen Untersuchungsausschuss aber lehnt die Mehrheit im Landtag ab. Sollen Fehler der Polizei und das Versagen des Verfassungsschutz nicht aufgearbeitet werden?
Nach dem Wurf eines Molotowcocktails auf den Eingang des Reichstagsgebäudes ermittelt der Berliner Verfassungsschutz gegen einen mutmaßlich rechtsextremen Täter.
Der ehemalige V-Mann Tino Brandt berichtet im NSU-Prozess über die üppigen Zahlungen des Landesamtes für Verfassungsschutz, die unter anderem dem rechtsextremen Thüringer Heimatschutz zugute kamen.
Die Propaganda der Terrormiliz „Islamischer Staat“ zieht auch deutsche Jugendliche in ihren Bann. 24 deutsche Minderjährige sollen sich auf den Weg in das Krisengebiet befinden, sagt Verfassungsschutzpräsident Maaßen in einem Interview. Der Jüngste sei 13 Jahre alt.
Die Fraktion der Linkspartei im hessischen Landtag dringt im NSU-Untersuchungsausschuss auf den Beginn öffentlicher Anhörungen im Landtag.
Die Linkspartei wird nach Auskunft von Peter Beuth (CDU) in Hessen nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet. Für die Jugendorganisation gelte das jedoch nicht.
Das NSU-Trio Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe war nicht allein, die Behörden haben Informationen und Fahndungen verschleppt, der Untersuchungsausschuss des Bundestags wurde getäuscht.