Schießerei im Staat Ur
Erst lachten die Dorfbewohner: Ein ehemaliger Schönheitskönig stilisiert sich zum radikalen Staatskritiker. Dann eskaliert die Situation, Schüsse fallen. Kann das in anderen Fantasie-Staaten auch passieren?
Erst lachten die Dorfbewohner: Ein ehemaliger Schönheitskönig stilisiert sich zum radikalen Staatskritiker. Dann eskaliert die Situation, Schüsse fallen. Kann das in anderen Fantasie-Staaten auch passieren?
Der Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Verfassungsschutz wollen für das kommende Jahr deutlich mehr Geld. Das soll unter unterem in die Entschlüsselung von Messengerdiensten wie Whatsapp fließen.
Wegen eines unerwünschten Gutachtens wurde der damalige Generalbundesanwalt Harald Range 2015 entlassen. Damit war ein Streit mit Justizminister Heiko Maas geboren - und er hält bis heute an.
Schon Minderjährige können im Namen des IS andere Menschen attackieren. Das zeigt der Fall einer 16 Jahre alten Deutsch-Marokkanerin. Der Verfassungsschutz muss sie beobachten dürfen.
Mitglieder der rechten „Identitären Bewegung“ haben das Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt besetzt. Die Gruppe wird seit längerem vom Verfassungsschutz beobachtet.
Lange Zeit wurden sie als Spinner belächelt. Doch nach dem Schusswechsel, den sich ein „Reichsbürger“ mit der Polizei lieferte, stellt sich die Frage: Welche Gefahr geht von einer Bewegung aus, die diesen Staat nicht anerkennt?
Im Kampf gegen den Faschismus hat das Bundesjustizministerium jetzt Erfahrungen mit dem Sprichwort sammeln dürfen: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“.
Die Geheimdienstkontrolleure des Bundestags wollen sich die Aktivitäten des türkischen Nachrichtendienst MIT näher anschauen. Ein Netz von Informanten soll sich über Deutschland ziehen.
Die Koran-Verteilung in den deutschen Fußgängerzonen ist eine kontroverse Praktik. Vor allem aber ist sie ein lukratives Geschäft.
Dem hessischen Verfassungsschutz sind 39 Fälle bekannt, in denen Islamisten versucht haben, Flüchtlinge anzuwerben. Das Land setzt auf Prävention.
Kinder von Flüchtlingen, die hier geboren werden, sollen nach dem Willen von Thüringens Ministerpräsident Ramelow die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Verfassungsschutzchef Maaßen fürchtet derweil, dass Islamisten Flüchtlinge anwerben.
Der Verfassungsschutz sieht Anhaltspunkte, dass sich Aktivitäten der rechten „Identitären Bewegung“ gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten. Im Rahmen der Flüchtlingskrise habe sich die Gruppe weiter radikalisiert.
Nirgends sonst in Deutschland sind extremistische Salafisten so aktiv wie in Nordrhein-Westfalen. Die Hälfte aller gewaltbereiten Salafisten lebt dort – sie nehmen besonders Minderjährige in den Blick.
Der frühere Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky hat der SPD verboten, mit seinem Namen zu werben. Der Grund: Seine Nachfolgerin hatte eine Moschee besucht, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird.
Die „Axt-Attacke“ von Würzburg zeigt, dass Integrationspolitik an ihre Grenzen stößt. Denn eigentlich lief zunächst alles, wie es laufen sollte.
Der Angriff eines minderjährigen afghanischen Flüchtlings auf Fahrgäste eines Regionalzugs hat offenbar einen islamistischen Hintergrund. Bayerns Behörden sind seit Monaten besorgt wegen der Anwerbeversuche von Islamisten in Flüchtlingsunterkünften.
Weil die Linken-Chefin den hessischen Verfassungsschutz als „Nulpenverein“ tituliert hat, geht es im Landtag hoch her. Die CDU wirft Janine Wissler unparlamentarisches Verhalten vor.
Wenn in Deutschland Flüchtlingsheime angesteckt werden, heißt es immer wieder: Die Täter kommen aus der Mitte der Gesellschaft. So einfach ist es aber nicht.
Der AfD-Bundesvorstand ist gegen Kontakte von Parteimitgliedern zu Rechtsextremen – die Angst vor Beobachtung durch den Verfassungsschutz ist groß. Mitglieder könnten, sollte es dazu kommen, Nachteile im Beruf haben.
Die Nachwuchsorganisation der AfD will nichts mehr mit den fremdenfeindlichen Anhängern völkischen Gedankenguts zu tun haben. Sie denkt dabei an die berufliche Zukunft einiger Mitglieder.
FDP-Chef Christian Lindner sieht in der Alternative für Deutschland eindeutig eine verfassungsfeindliche Partei. Ein CSU-Politiker warnt jedoch davor, sie durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen.
Seit Wochen randalieren Linksextremisten in Berlin. Ein besetztes Haus dient als Vorwand für die Gewalt. Die Politik reagiert so falsch, wie es nur geht.
Der baden-württembergische Innenminister Strobl fordert eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ist das bei einzelnen Politikern schon der Fall.
1978 sprengte der Verfassungsschutz ein Loch in die Mauer der JVA Celle, um Informanten in linke Terror-Kreise zu schleusen. Hinter der Aktion steckte ein ehemaliger „Spiegel“-Redakteur. Gastbeitrag über eine Spurensuche in Niedersachsen.
Im hessischen Landtag wurde der Untersuchungsausschuss zu den Morden des NSU fortgesetzt. Im Fokus standen Fragen an Ermittler und zum Quellenschutz.
Rechtsextreme Gewalttaten haben sich im Jahr 2015 im Gegensatz zum Vorjahr fast verdoppelt. Alarmierend sind auch die Entwicklungen in den sozialen Netzwerken.
Immer noch eins drauflegen: Die Terrorismusbekämpfung muss ständig für immer weitreichendere Kontrolle herhalten. Das rechte Maß scheint längst verlorengegangen zu sein.
Der Bundestag hat ein neues Anti-Terror-Gesetz verabschiedet. Es regelt unter anderem den Kauf von Prepaid-Karten für Mobiltelefone. Zudem soll enger mit ausländischen Geheimdiensten zusammengearbeitet werden.
Die Zahl der Salafisten in der Hauptstadt ist dem Berliner Verfassungsschutz zufolge auf mehr als 700 gestiegen. Außerdem äußert der Dienst Zweifel am Tod des deutschen IS-Kämpfers Denis Cuspert.
Mit einem drastischen Vergleich hat Sigmar Gabriel die AfD attackiert. Der SPD-Chef fühlt sich durch Äußerungen von AfD-Funktionären an seinen verstorbenen Vater erinnert - einen überzeugten Nationalsozialisten.
Nach der zweiten Vernehmung von Andreas Temme vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags sind die Abgeordneten enttäuscht. Temmes Verhalten sei Auslöser für viele Spekulationen.
Auf einem Bild bei Twitter sind zwei Personen beim Hitlergruß zu sehen. Sie halten die Fahne einer rechtsextremistischen britischen Organisation. Das Bild wurde im ehemaligen KZ Buchenwald aufgenommen.
Der Mann, der auf einem Konzert in Österreich zwei Menschen tötete, gehörte der Neonazi-Szene an. Obwohl der Verfassungsschutz ihn beobachtete, konnte er sich mindestens zwei Kalaschnikows besorgen.
Hessens Innenminister Beuth will den Verfassungsschutz auch mit Prävention beauftragen. Die Opposition möchte die Rechte der Parlamentarischen Kontrollkommission stärken.
Reformen sind angestoßen worden, damit die Dienste nach der Mordserie des NSU nicht noch einmal versagen. Sie stehen unter besonderer Beobachtung.
Einige Rückkehrer aus Irak und Syrien stellen eine potentielle Gefahr dar. Dagegen möchte Innenminister Beuth nun vorgehen. Salafisten aber die deutsche Staatsbürgerschaft abzuerkennen, ist nicht so einfach.