Schäuble zeigt sich ganz versöhnlich
Nach der Abstimmung in Athen entscheiden nun die Euro-Finanzminister über das dritte Hilfsprogramm für Griechenland. Sie äußern sich überraschend gut gestimmt. Sogar Wolfgang Schäuble.
Nach der Abstimmung in Athen entscheiden nun die Euro-Finanzminister über das dritte Hilfsprogramm für Griechenland. Sie äußern sich überraschend gut gestimmt. Sogar Wolfgang Schäuble.
Morgen sollen die Euro-Finanzminister das neue große Hilfsprogramm für Griechenland auf den Weg bringen. Was aber passiert, wenn es noch irgendwo hakt? Die EU plant vorsichtshalber weiter an einer Brückenfinanzierung.
Am Donnerstag stimmt das Parlament in Athen über die neue Vereinbarung mit den Gläubigern ab. Der linke Flügel der Syriza-Partei setzt Ministerpräsident Tsipras unter Druck.
Manneken Pis ist eine Hauptattraktion in Brüssel und so beliebt, dass es auch bei Dieben Begehrlichkeiten weckt. Deshalb untersuchen Forscher nun, ob das Original des pinkelnden Dreikäsehochs auch wirklich das Original ist.
Die EU-Grenzschutzagentur Frontex hat Hilfe in der Flüchtlingskrise am Eurotunnel bei Calais angeboten. EU-Kommissionspräsident Juncker warnt vor populistischer Ausländerfeindschaft in Europa.
Der Internationale Währungsfonds fordert einen Schuldenschnitt für Griechenland, damit er sich am nächsten Hilfsprogramm beteiligt. Die EU-Kommission antwortet: Das ist „vollkommen vereinbar“.
Nach Ansicht des Bundesfinanzministers kann die Kommission nicht EU-Regierung und Hüterin der Verträge sein. Er denkt daran, die Funktionen an politisch unabhängige Behörden auszugliedern.
Deutsche zahlen für ihren Urlaub in Disneyland Paris offenbar deutlich mehr als Franzosen. Die EU-Kommission überprüft jetzt, ob der Vergnügungspark die Gesetze bricht.
Ankara habe die Allianz nicht um zusätzliche Militärpräsenz in der Türkei gebeten, verkündet Nato-Generalsekretär Stoltenberg nach einem Nato-Sondertreffen. Die Türkei verfüge ohnehin über „sehr fähige Streitkräfte“.
In Brüssel und Berlin gibt es laut einem Medienbericht Pläne für eine eigene Steuer für die Eurozone. Schäuble sei bereit für Gespräche über einen eigenständigen Eurozonen-Haushalt.
Die griechische Regierung hatte immer wieder Vorbehalte zur Beteiligung des IWF an künftigen Hilfen geäußert. Die anderen Geldgeber bestehen aber auf das Mitwirken des IWF an neuen Hilfen.
Ungefähr Halbzeit bei den Verhandlungen zu TTIP: Nach zehn Runden warten mindestens noch weitere zehn, heißt es in Brüssel. Doch was macht die Freihandelspläne so schwierig?
Regierungschef Tsipras bringt ein weiteres Reformgesetz ins Parlament ein, um die Vorgaben der Gläubiger für weitere Finanzhilfen zu erfüllen. Die schicken ihre Experten zurück nach Griechenland.
Die Innenminister der EU-Staaten haben sich nicht auf die komplette Verteilung von Flüchtlingen verständigt. Zusagen für fast 10.000 Menschen fehlen noch. Die Bundesregierung ist aber nicht unzufrieden.
Wie auch immer sich die 28 EU-Innenminister heute zur Verteilquote stellen werden – schon jetzt ist klar, dass Deutschland die meisten dieser Flüchtlinge aufnehmen wird. Dafür gibt es viele Gründe.
Die EU-Innenminister wollen an diesem Montag in Brüssel noch einmal versuchen, eine verbindliche Quote zur Verteilung von zunächst 60.000 Flüchtlingen auszuhandeln.
Nur für einen Moment gab es in Brüssel die Illusion, mit den Griechenland-Verhandlungen hätte es endlich ein Ende. Doch wir schleppen die Krise weiter. Der Kopf ist leer und Müdigkeit der Dauerzustand. Wann wird alles gut? Eine Brüsseler Innenansicht.
+++ 486 Stunden Nachrichten, Hintergründe und Service +++ Fast drei Wochen ohne Pause +++ Danke für Ihr Lob! +++ Das FAZ.NET-Live-Blog zur Griechenland-Krise
SPD-Chef Gabriel hat sich in der Grexit-Debatte in die Rolle eines unberechenbaren Störfaktors manövriert. Das wird ihm persönlich angekreidet. Verantwortlich für die Panne aber ist seine Partei.
Finanzminister Schäuble sorgt mit seinem Vorschlag eines Grexits auf Zeit für Unruhe. Dass er diese Variante befürwortet, hat taktische Gründe.
Der griechische Ministerpräsident hat sich gewandelt. Vom alten Drang, nicht nur sein Land, sondern ganz Europa zu verändern, ist wenig übrig geblieben.
Krebs-Spezialist Celgene will Receptos übernehmen, bei Heideldruck wird der Finanzvorstand Kaliebe vorübergehend zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden berufen und Eon darf Wasser aus dem Main für Kraftwerk Staudinger nutzen.
Nach der Einigung von Brüssel werden neue Stürme die griechische Innenpolitik durcheinanderwirbeln. Eine der wenigen Gewissheiten dürfte dabei sein, dass Alexis Tsipras die Geschicke des Landes weiter lenken wird. Denn ein Herausforderer ist nicht in Sicht.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs kamen in der langen Nacht von Brüssel dem Scheitern bedrohlich nahe. Es ist auch noch nicht endgültig abgewendet. Ob die Vorteile des Kompromisses überwiegen, wird man erst wissen, wenn es für eine Korrektur zu spät wäre.
Nach der Einigung von Brüssel steht die Regierungspartei Syriza vor dem Zerfall. Der Regierungschef sucht neue Verbündete und bemüht sich, seine Niederlage in einen Sieg umzudeuten.
Wolfgang Schäuble hat in den Verhandlungen mit Griechenland starken Druck aufgebaut. Mit der Rolle als Bösewicht kommt er zumindest bei den Deutschen gut an.
Während die Kanzlerin in Brüssel verhandelte, schoss der Vizekanzler daheim quer: Gabriel wollte die SPD in der Griechenland-Debatte profilieren – das ging schief.
Nach fast 17 Stunden kommt am Morgen die Nachricht: Einigung. Der Grexit ist erstmal abgewendet. Doch Tsipras kann trotzdem nur verlegen lächeln. So lief die Nacht in Brüssel ab.
Der CDU-Vorstand stärkt Merkel in der Griechenlandfrage den Rücken, doch in der Union rumort es: Prominente Unions-Politiker wollen der Kanzlerin nicht mehr folgen.
In Brüssel einigt sich Alexis Tsipras mit den Geldgebern. Zuhause muss er das Ergebnis nun durchsetzen - im Parlament und in der eigenen Partei. Wahrscheinlich bleibt seine Regierung in dieser Form nicht mehr allzu lange bestehen.
François Hollande und Manuel Valls werben in Frankreich um Verständnis für die Kanzlerin. Berichte über ein Zerwürfnis weisen sie zurück. Die Einigung von Brüssel feiern sie als großen Erfolg.
Griechenland und die Geldgeber haben sich geeinigt. Einstimmig. Bis zuletzt haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras über einen Treuhandfonds gestritten. Doch das Drama ist noch nicht zu Ende.
Wolfgang Schäubles Strategiepapier über einen „Grexit auf Zeit“ führt bei der SPD zu einer heftigen Kontroverse. Vizekanzler Gabriel steht in der Kritik. Die Partei „Die Linke“ bezeichnet den Finanzminister gar schon als „Totengräber der Eurozone“. So weit gehen die Genossen noch nicht.
Am Sonntag geht es um die Zukunft der Europäischen Union - und um die der Kanzlerin. Drückt sie ein neues Hilfsprogramm durch den Bundestag? Oder bricht sie mit Frankreich?
Griechenland wurde in die Moderne katapultiert und ist dort nie ganz angekommen. Der Staat und Europa sind verhasst, deren Milliardenspritzen werden aber nur zu gern verprasst. Nun liegt die große Rechnung vor.