Der Mann mit leisen Tönen und großem Ehrgeiz
In einem Jahr scheidet EU-Komissionspräsident Juncker aus dem Amt. Nun setzt Manfred Weber zum großen Karrieresprung in Brüssel an. Ein CSU-Politiker, mit dem auch die Kanzlerin leben könnte.
In einem Jahr scheidet EU-Komissionspräsident Juncker aus dem Amt. Nun setzt Manfred Weber zum großen Karrieresprung in Brüssel an. Ein CSU-Politiker, mit dem auch die Kanzlerin leben könnte.
EU-Unterhändler Michel Barnier richtet freundliche Worte an Großbritannien. In London ist man erleichtert. Ist nun doch eine besondere Partnerschaft nach dem Brexit möglich?
Eigentlich wollten die EU und Amerika bei den Verhandlungen über die Abschaffung von Zöllen das heikle Thema der Autos erst einmal umschiffen. Die Handelskommissarin prescht nun aber vor.
Nach zehn Jahren in Brüssel will der EU-Kommissar „etwas Neues unternehmen“. Eine Meinung zu den Kandidaten für den Kommissionsvorsitz hat er auch.
Migration, Staatsfinanzen, neue Investitionen: Zwischen Brüssel und Rom gibt es Streit ums Geld. Und nicht jede Zahl stimmt, die dabei verwendet wird.
Im Ringen um die Aufnahme der 150 Migranten an Bord der „Diciotti“ können sich die EU und Italien weiterhin nicht einigen. Nun verschärft Rom den Ton – und droht mit weitreichenden Konsequenzen.
Die Krise um die Flüchtlinge an Bord der „Diciotti“ geht weiter: Trotz des Ultimatums von Italien verstreicht der EU-Gipfel ohne Einigung. Die Situation auf dem Schiff bleibt angespannt.
In Kongo soll bald ein neuer Präsident gewählt werden. Als Favorit gilt der frühere Warlord Jean-Pierre Bemba. Bis vor kurzem saß er in Den Haag im Gefängnis – und gilt vielen deshalb als Held.
Deutschland hinkt seinen eigenen Klimazielen hinterher. Die EU hingegen gibt sich ehrgeiziger: Neue Ziele sollen ein Signal an alle anderen Staaten auf der Welt sein.
Warum mussten Dutzende Menschen in Genua sterben und wer ist Schuld daran? Die italienische Regierung hat nach dem Brückeneinsturz schnell die EU und die Betreibergesellschaft attackiert – doch auch sie gerät zunehmend in die Kritik.
Die amerikanischen Sanktionen gegen Teheran treten wieder in Kraft und erschweren den Handel mit Iran. Die EU kontert den amerikanischen Alleingang mit einem schwierigen Regelwerk.
Ende März kommenden Jahres will Großbritannien aus der EU raus – wenn bis dahin kein Austrittsabkommen steht, dann eben ohne. Beobachter in London und Brüssel fürchten dieses Szenario näher kommen.
Die Regierung in Ankara versucht, Geiselnahmen als außenpolitisches Mittel zu etablieren – doch im Fall des inhaftierten amerikanischen Pastors könnte das misslingen. Amerika und die Türkei steuern schwierigen Zeiten entgegen.
Der Zickzackkurs von Donald Trump nimmt kein Ende. Der neueste Fall: Der amerikanische Präsident, will nun direkt mit dem Regime in Teheran reden – ohne jede Vorbedingung. In Iran ist man skeptisch.
Der ehemalige katalanische Regionalpräsident ist von Deutschland nach Belgien gereist. Künftig will Carles Puigdemont von Brüssel aus für die Anliegen seiner Region kämpfen.
Beim Brexit taumeln beide Seiten auf ein Austrittsdatum hin, an dem kein Abkommen vorliegen könnte. Ein Fiasko.
In Folkestone stimmten 62 Prozent der Bürger für den Brexit. Die Menschen dort sprechen über die EU, als läge sie in einem fernen Universum – dabei liegt kein Ort in Großbritannien näher am Kontinent.
Der Flüchtlingspakt mit der Türkei hat die Zahl der in der EU ankommenden Flüchtlinge drastisch verringert. Im Gegenzug unterstützt Brüssel das Land bei der Betreuung der 3,5 Millionen geflüchteten Syrer – mit viel Geld.
Weniger Drama und mehr Dialog: Die Erwartungen der europäischen Delegation um Kommissionspräsident Juncker an das Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten sind vergleichsweise gering – und das liegt nicht nur an Trump.
Letzte Woche wurde der spanische Auslieferungsbefehl gegen ihn aufgehoben. Am Wochenende will der frühere Regionalpräsident Carles Puigedemont Kataloniens nach Belgien zurückkehren. In seiner spanischen Heimat besteht allerdings weiter ein Haftbefehl gegen ihn.
EU-Kommissionschef Juncker trifft den amerikanischen Präsidenten. Es geht nicht nur um Zölle auf Autos. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum großen Treffen in Washington.
Tomaten, Salate und viele weitere Gemüsesorten - auf den Dächern von Brüssel grünt und blüht es. Die Betreiber hoffen, dass die städtische Landwirtschaft zu einem nachhaltigeren Nahrungsmittelsystem beiträgt.
Trumps ehemaliger Chefstratege will eine Stiftung gründen, um europäische Rechtspopulisten zu unterstützen. „The Movement“ soll noch vor der EU-Wahl 2019 in Brüssel mit der Arbeit beginnen.
Womöglich scheitern die Gespräche zwischen London und der EU über den Brexit. Dieses Szenario jetzt schon öffentlich zu präsentieren, wie Brüssel es tut, ist aber nicht klug.
Der Fall Puigdemont ist für die deutsche Justiz nun auch formal erledigt. Der Auslieferungshaftbefehl wurde aufgehoben. Jetzt kann er sich frei in Europa bewegen – mit einer Ausnahme.
Brüssel nahm zu Theresa Mays Brexit-„Weißbuch“ Stellung: Es soll „keine Schlupflöcher an den Außengrenzen“ geben. Mays neuer Minister für den EU-Austritt Dominic Raab hat zudem erstmals an den Gesprächen mit der EU teilgenommen.
Die nächste Eskalationsstufe im Handelsstreit mit Washington scheint auf Messers Schneide zu stehen. Die EU rüstet sich für mögliche Importzölle auf europäische Autos. Aber auch viele Amerikaner sind besorgt.
4,3 Milliarden Euro muss der Konzern im Android-Fall zahlen. Google-Chef Pichai weist die Vorwürfe der EU-Kommission im Gespräch mit der F.A.Z. zurück.
Die Zahlen klingen beeindruckend: 750.000 Arbeitsplätze, 900 Projekte, knapp 1 Prozent zusätzliches Wachstum hat die EU-Investitionsoffensive gebracht. Dennoch sehen manche den „Juncker-Plan“ kritisch.
Die Marktwächter der EU setzen zum bisher härtesten Eingriff in das Geschäftsmodell von Google an: Es geht um das Betriebssystem Android und die Frage, wie mächtig es ist.
Normalerweise dringen zumindest aus dem Nato-Hauptquartier rasch Einschätzungen zur Weltlage und zur Haltung Russlands an die Öffentlichkeit. Doch nach dem Treffen von Trump und Putin ist es ungewöhnlich still in Brüssel.
Donald Trump hat seine Europareise als Erfolg verkauft. Das Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin sei dabei sogar noch besser gelaufen als der Nato-Gipfel. Wegen möglicher Zölle auf Autos aus der EU soll es zu einem Treffen mit Juncker kommen.
Ralf Dahrendorf - ein großer Liberaler in turbulenten Zeiten.
Wie mächtig ist Google? Die EU-Kommission hat das Mobil-Betriebssystem Android untersucht und entscheidet nun. Das Urteil könnte dem Giganten durchaus wehtun.
Trump und Putin geben sich freundschaftlich – die Schuld für die angespannten Beziehungen beider Länder liege bei anderen. Eine russische Einmischung in den amerikanischen Wahlkampf streiten beide ab.
In Brüssel haben sich die EU-Außenminister getroffen und über die Lage in Libyen gesprochen. Derweil spielt sich in dem Land Dramatisches ab: In einem Kühllaster werden 100 Menschen gefunden – acht tot.