Warum Belgien so viele Regionen auf die rote Corona-Liste setzt
Wegen der Corona-Pandemie verbietet Belgien Reisen in immer mehr europäische Regionen. Ist das Land zu pingelig, oder sieht es genauer hin?
Wegen der Corona-Pandemie verbietet Belgien Reisen in immer mehr europäische Regionen. Ist das Land zu pingelig, oder sieht es genauer hin?
Kunden müssen nicht mehr fürchten, dass sie bei einer Insolvenz ihres Reiseveranstalters auf wertlosen Gutscheinen sitzen bleiben – denn die Bundesregierung bürgt und hat dafür den Segen aus Brüssel.
Immer mehr Abiturienten interessieren sich für Psychologie als Studienfach. Woher kommt das gewaltige Interesse – und was sagt es über unsere Gesellschaft aus?
Die Mehrheit der Italiener feiert ihren Ministerpräsidenten für das Corona-Krisenmanagement und die harten Verhandlungen um Geld in Brüssel. Doch politisch bröckelt seine Machtposition – selbst in den eigenen Reihen.
Staatsschulden wirken vor allem in Krisen lähmend. Die Europäer brauchen daher eine sehr viel produktivere Wirtschaft. Mit den Milliarden aus Brüssel allein lässt die sich aber nicht erzeugen.
Die Europäische Union hat sich zu einem Drehkreuz für Kinderpornographie entwickelt. Dagegen will die Kommission jetzt vorgehen. Aber Facebook könnte die Pläne unterlaufen.
Die meisten der Zaubertricks von Brüssel wurden durchschaut. Aber in den magischen Nächten entstand auch ein neues Narrativ.
Die einstige britische Premierministerin Margaret Thatcher handelte in der EU den „Briten-Rabatt“ aus. Mittlerweile profitiert auch Deutschland von dem komplizierten System. Dabei sollte es längst abgeschafft sein.
Frankreichs Präsident und die Bundeskanzlerin traten in Brüssel als Tandem auf. Ohne die beiden wäre der EU-Gipfel wohl misslungen. In der Beziehung zu Deutschland empfindet Frankreich nun eine neue Blütezeit.
Österreichs Kanzler Kurz will das Bündnis mit den fiskalpolitisch Gleichgesinnten in der EU fortsetzen. Doch die Union kann nicht funktionieren, wenn sich verschiedene Blöcke dauerhaft in Verteilungskämpfen aufreiben.
Das Gipfeltreffen in Brüssel endete mit einem Kompromiss, nicht mit einem Knall. Doch die Corona-Krise ist auch für die EU noch lange nicht vorbei.
Aus südeuropäischer Sicht haben sich die „Sparsamen Vier“ in Brüssel nicht durchgesetzt. In Italien, Spanien und Portugal sieht man den Kompromiss überwiegend als Erfolg des eigenen politischen Kurses. Nur Salvini warnt vor einer „Mogelpackung“.
„Kein Rechtsstaat, kein Euro.“ So soll Emmanuel Macron dem Ungarn Viktor Orbán in Brüssel gedroht haben. Am Ende gab es einen Kompromiss. Und vom Rechtsstaatsmechanismus blieb nicht mehr viel übrig.
Niederländische Rechtspopulisten wollen den „Nexit“. Auch sie hatte der Ministerpräsident im Blick, als er sich in Brüssel so hartleibig zeigte. Sind die Holländer die neuen Briten der EU?
In Brüssel sind die gegensätzlichen Interessen der Mitgliedstaaten aufeinandergeprallt. Dennoch hat sich die EU handlungsfähig gezeigt. Als unwürdiges Geschacher sollte man das nicht abtun.
In der vierten Nacht einigen sich die Staats- und Regierungschefs doch noch auf ein Milliarden Euro schweres Aufbaupaket. Dafür sind schmerzhafte Kompromisse nötig. Eine Analyse.
Am frühen Dienstagmorgen hieß es endlich „Deal“. Seit Freitag hatten die EU-Staatschefs um einen Kompromiss bei den Corona-Hilfsfonds und den Finanzrahmen bis 2027 gerungen. Europa sei bereit gewesen, neue Wege zu gehen, sagte Bundeskanzlerin Merkel.
Die Verhandlungen der europäischen Länder über Corona-Hilfen gehen schon in die zweite Verlängerung. Doch Merkel, Macron und Kurz zeigen sich nun zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommt.
In Brüssel scheint eine Einigung noch immer weit entfernt: Der EU-Gipfel zum Corona-Hilfsfonds und dem nächsten Gemeinschaftshaushalt soll am Nachmittag fortgesetzt werden. Die ganze Nacht über waren die Gespräche weitergelaufen.
Die Vereinigten Staaten drohen Europa mit Strafen wegen des Baus der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Die EU zeigt sich nun „zutiefst besorgt“.
In Brüssel treffen sich dieses Wochenende die 27 Staats- und Regierungschefs und die Kommission, um über die Verteilung des billionenschweren Finanzpakets zu sprechen.
Beim Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel wurden am Freitag nicht nur Streitigkeiten sondern auch zahlreiche Geschenke ausgetauscht - wegen der Corona-Pandemie mit gebührendem Abstand.
Sollen Staaten nur dann Geld aus EU-Töpfen bekommen, wenn ihre Gerichte unabhängig sind, Medien frei arbeiten können und Vorkehrungen gegen Korruption getroffen wurden? In Brüssel ist ein erbitterter Streit ausgebrochen.
Beim EU-Gipfel geht es an diesem Freitag um 1,8 Billionen Euro. Die von der Pandemie am schlimmsten gebeutelten Staaten brauchen dringend Hilfe. Das verleiht den Skeptikern Macht.
Der serbische Präsident und der kosovarische Ministerpräsident treffen sich zum ersten Mal persönlich in Brüssel – nachdem zuletzt Amerikas Sondergesandter Grenell die Verhandlungen moderierte. Das Ziel des Dialogs: eine Normalisierung der Beziehungen.
Die Opposition kritisiert die kargen Angaben des Ministeriums und will mehr Informationen über die Gespräche mit dem ehemaligen Wirecard-Chef Braun. Am Donnerstag könnte es eine Gelegenheit geben.
Die EU-Kommission hat dem Apple-Konzern in Irland Steuerzahlungen in Milliardenhöhe auferlegt. Wird diese richtungsweisende Entscheidung nun gekippt?
Folgt auf die Amthor-Affäre ein Lobbyregister? Was der Politikbetrieb in Berlin vom europäischen Transparenzregister lernen kann.
In Brüssel debattieren die EU-Außenminister über das Verhältnis der Union zu Ankara – und verbinden ihr Gesprächsangebot mit einer Drohung.
Wegen der Corona-Pandemie will Italien möglichst viel Geld aus dem EU-Wiederaufbaufonds – als Zuschuss, nicht nur als Kredit. Die Kanzlerin, die Ministerpräsident Conte in Meseberg trifft, ist dabei weniger das Problem – eher die Partner in Rom.
Die frühere Partei- und Fraktionschefin der SPD hat gut ein Jahr nach ihrem Rücktritt einen neuen Job in Brüssel.
Was die EU stärkt, nützt Deutschland. Aber diese Gleichung reicht nicht. Zurecht fordert die Kanzlerin: Jeder muss sich in die Lage des anderen versetzen können.
Bis zu 150.000 Euro für drei Monate – so viel Geld können Unternehmen jetzt als Überbrückungshilfe erhalten. Dafür wurde ein Online-Portal eingerichtet. Doch die Unternehmen dürfen die Anträge nicht selbst stellen.
Die Bundeskanzlerin hat in Brüssel das Programm für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft vorgestellt. „Wir sind alle verwundbar“, sagte die Bundeskanzlerin in ihrer Rede vor dem Europäischen Parlament. Zugleich drängte sie auf eine Einigung in EU-Finanzfragen noch im Sommer.
Die EU hat das erste Medikament gegen Covid-19 zugelassen – doch vorerst liefert der Hersteller Gilead nur nach Amerika. In Brüssel wird Druck aufgebaut: Notfalls könne man Remdesivir auch gegen den Willen von Gilead für Europa herstellen lassen.
Per Videoschalte haben Ursula von der Leyen aus Brüssel und Kanzlerin Merkel aus Berlin die Themen der nächsten Monate diskutiert. Neben den Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft, ist auch der Brexit ein Problemfeld, dass die deutsche Ratspräsidentschaft beschäftigen wird.