Was die Einigung mit Brüssel für Johnson bedeutet
Die Pandemie forderte den britischen Premierminister Boris Johnson zuletzt noch mehr als die Verhandlungen mit der Europäischen Union. Ein „No Deal“ hätte die Kritik an ihm verstärkt.
Die Pandemie forderte den britischen Premierminister Boris Johnson zuletzt noch mehr als die Verhandlungen mit der Europäischen Union. Ein „No Deal“ hätte die Kritik an ihm verstärkt.
Es hat Monate gedauert: Die EU und Großbritannien haben sich an Heiligabend auf ein Handelspaket geeinigt. Von der Leyen bezeichnet es als historisch. Johnson sagt: „Wir haben die Kontrolle über unser Schicksal zurückerlangt.“ Nun sind die Parlamente am Zug.
Nach EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will auch der britische Premier Boris Johnson vor die Presse treten. Verfolgen Sie sein Statement im Livestream.
Der britische Gesundheitsdienst fordert, dass sich Großbritannien in der Corona-Krise Zeit erkauft. Klinik-Mitarbeiter müssten sich auf das Virus und seine Mutation konzentrieren. Lastwagenstaus könnten Rettungssanitäter behindern.
Frankreich kündigt an, Einreisen ab Mittwoch wieder zu erlauben. Das Unverständnis über Macrons Vorgehen war zuvor groß. Britische Medien warfen ihm Populismus vor. Auch Verbindungen zu den Brexit-Gesprächen wurden gezogen.
Angesichts der zusätzlichen Belastung durch die Coronavirus-Mutation plädieren EU-Abgeordnete für eine längere Brexit-Übergangsfrist. Johnson solle die „ausgestreckte Hand“ der EU ergreifen, heißt es aus der SPD. Zur gleichen Zeit machen Spekulation über einen nahen Durchbruch beim Streit über die Fischerei die Runde.
Auch Europa hat nun mit dem Impfstoff ein scharfes Schwert gegen das Virus in der Hand. In Deutschland geben einige Bundesländer Details zum Ablauf des Impfens bekannt. Und die Grünen haben eine interessante Idee. Der F.A.Z.-Newsletter.
Etliche Staaten haben ihre Grenzen für Einreisende aus Großbritannien wegen der Coronavirus-Mutation geschlossen. Am Ärmelkanal stauen sich Lastwagen und in britischen Geschäften kommt es zu Hamsterkäufen.
Nach dem Auftreten eines mutierten Virusstrangs ist das Vereinigte Königreich isoliert, aber Boris Johnson versucht die Briten zu beruhigen: Die Versorgung sei sichergestellt. Mehr als eine halbe Million Briten sei bereits gegen das Virus geimpft worden.
Deutlich ansteckender, schnell um sich greifend: Wegen einer Corona-Mutation gilt in London nun wieder eine weitreichende Ausgangssperre. Deutschland erwägt, Flüge aus Großbritannien einzuschränken.
Eine neue Variante des Coronavirus zwingt Premierminister Boris Johnson zum Handeln. Die für Weihnachten in Aussicht gestellten Lockerungen wird es so nicht geben.
Die Hoffnung auf ein Brexit-Abkommen lebt in London weiter. Die Abgeordneten sollten sich schon mal die Weihnachtstage freihalten, heißt es aus der Regierung. Ein Zustimmung des Parlaments wäre wohl sicher.
Zwei Wochen nach dem Ende des landesweiten Lockdowns gelten für viele Briten wieder schärfere Einschränkungen. Auch die von Premierminister Johnson geplanten Lockerungen über Weihnachten werden von Kritikern in Frage gestellt.
Mit neuen Reaktoren will die britische Regierung gegen den CO2-Ausstoß vorgehen. Einer davon soll an der Ostküste künftig etwa 7 Prozent des Strombedarfes des Königreiches abdecken.
Der britische Premierminister Boris Johnson hält die Chancen auf eine Einigung mit der EU auf ein Handelsabkommen nach dem Brexit für gering. Beide Seiten seien „noch sehr weit auseinander", sagte Johnson in London.
EU-Kommissionschefin von der Leyen und der britische Premier Johnson wollen nun doch weiter über einen Handelsvertrag ringen lassen. Allerdings bezeichnet Johnson die Wahrscheinlichkeit für eine Einigung als gering.
Die britische Währung notiert nahe ihres Allzeittiefs und könnte bei einem EU-Austritt Großbritanniens ohne ein Abkommen mit Brüssel noch weiter sinken.
Boris Johnson wirft der EU vor, mit „Bestrafungen“ zu drohen, falls man sich künftig nicht an EU-Standards anpasse. In London rechnet man kaum noch mit einer Einigung.
Ursula von der Leyen hat dem britischen Premierminister noch ein paar Tage Zeit gegeben – damit er sich Rückendeckung für ein Abkommen holt. Bis Sonntagabend sollen die Verhandlungen weiter geführt werden.
Am 31. Dezember endet die Brexit-Übergangsfrist. Ein Handelsabkommen könnte bis dahin aber scheitern. Die EU-Kommission reagiert nun auf die Unsicherheit – nachdem sie lange gezögert hatte.
Angesichts anhaltender Differenzen geben sich die EU und Großbritannien noch bis Sonntag Zeit, um um ein Handelsabkommen nach dem Brexit zu ringen. Ein Besuch des britischen Premierministers Boris Johnson in Brüssel brachte am Mittwochabend keinen Durchbruch in den festgefahrenen Gesprächen.
Die Zitterpartie um den Brexit-Handelspakt geht weiter. Auch ein persönliches Treffen zwischen Boris Johnson und Ursula von der Leyen führte zu keinem Durchbruch. Immerhin gibt es eine neue Frist.
Härtere Corona-Beschränkungen werden in ganz Deutschland immer wahrscheinlicher. Der Streit um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags eskaliert. Und Boris Johnson trifft Ursula von der Leyen. Was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Die Brexit-Hardliner in der Konservativen Partei verlangen vom britischen Premierminister in den Verhandlungen mit Brüssel Stärke zu zeigen. Aber zumindest ein Hindernis wurde ausgeräumt.
Vor seiner Reise nach Brüssel ist für den britischen Premierminister Boris Johnson noch kein Kompromiss im Streit um ein Handelsabkommen nach dem Brexit in Sicht. Beide Seiten seien „weit voneinander entfernt“, sagte er.
Als erstes Land der Welt hat Großbritannien einer Bürgerin den Impfstoff von Biontech und Pfizer verabreicht. Die Dame ist 90 Jahre alt. Premierminister Boris Johnson spricht von einem „riesigen Schritt vorwärts“.
Das britische Oberhaus hatte zuvor Klauseln entfernt, mit denen die Johnson-Regierung Teile des bereits gültigen EU-Austrittsvertrags aushebeln will. Nun setzt sie das Unterhaus wieder ein – kurz vor dem letzten Versuch, doch noch eine Einigung zu erzielen.
Die nächste Verlängerung: Ursula von der Leyen und Boris Johnson wollen ihre „bedeutsamen Meinungsunterschiede“ zu den künftigen Beziehungen zwischen EU und Großbritannien in einem persönlichen Treffen klären. Der Zeitdruck ist enorm.
Die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien sind festgefahren. Die beiden Seiten können sich nicht einmal mehr darüber einigen, was sie trennt, heißt es. Nun stehen spannende Entscheidungen an.
Es gebe Anlass zu Pessimismus, sagte eine Diplomatin nach einer Unterrichtung der EU-Botschafter durch Barnier. Zuvor hat die britische Seite dementiert, dass es einen Durchbruch beim umstrittenen Thema Fischerei gegeben habe.
Wohin man blickt, vielerorts herrschen die Konflikte vor: Bis zum Abend braucht es eine Einigung für den Brexit, die Debatte um den Rundfunkbeitrag ist festgefahren und auch neue Maßnahmen gegen die Pandemie sollen her. Der Newsletter für Deutschland informiert.
London habe neue Hürden für ein Abkommen errichtet, heißt es in EU-Kreisen. Offenbar dreht sich der Streit um staatliche Beihilfen.
Kommissionspräsidentin von der Leyen und Premierminister Johnson heben nach einer Videokonferenz hervor, dass weiter „ernste Differenzen“ bleiben. Ihre Unterhändler sollen jetzt einen letzten Versuch unternehmen, um sie zu überwinden.
Michel Barnier ist nach F.A.Z.-Informationen skeptisch, dass Ursula von der Leyen und Boris Johnson in einer Videokonferenz am Samstagnachmittag noch ein Durchbruch gelingt. Es ist die letzte Chance, um den „No Deal“ zu verhindern.
Die Gespräche zwischen der EU und Großbritannien für einen Brexit-Vertrag ruhen. Eine Einigung ist nach einer Woche intensiver Verhandlungen nicht in Sicht. Nun wollen Boris Johnson und Ursula von der Leyen miteinander reden.
In die Nachricht von der ersten Genehmigung eines Corona-Impfstoffs in der westlichen Welt mischen sich Töne der Genugtuung. Als hätte der Brexit den Durchbruch erst ermöglicht. Der Deutsche Botschafter widerspricht.