Ein gescheitertes Königreich?
Der frühere britische Premierminister Gordon Brown schlägt Alarm: Die Pandemie hat den Unabhängigkeitsdrang vieler Schotten nicht gebremst. Es drohe das Ende des Vereinigten Königreichs.
Der frühere britische Premierminister Gordon Brown schlägt Alarm: Die Pandemie hat den Unabhängigkeitsdrang vieler Schotten nicht gebremst. Es drohe das Ende des Vereinigten Königreichs.
In der ersten Corona-Welle machte der britische Premierminister keine gute Figur. Inzwischen hat Boris Johnson die Scharte ausgewetzt – wenn er sich nun nur nicht ständig mit seinen Erfolgen brüsten würde.
Joe Biden hat irische Wurzeln und war gegen den Brexit. Trotzdem ist der britische Premierminister Johnson nach einem Telefonat mit dem neuen amerikanischen Präsidenten euphorisch.
Am Freitag hatte Großbritanniens Premierminister von Hinweisen auf eine erhöhte Sterblichkeit bei der neuen Corona-Variante gesprochen. Wissenschaftler sagen, das sei zu früh gewesen. Es gebe noch nicht genügend Daten.
Die zuerst in Großbritannien entdeckte Variante des Coronavirus ist möglicherweise tödlicher als die bislang vorherrschende. Dafür gebe es „einige Hinweise“, sagte der britische Premierminister.
Die britische Regierung will die Rechte des neuen EU-Botschafters in London einschränken. EU-Chefdiplomat Josep Borrell reagiert empört.
Die Bundeskanzlerin freut sich nach der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten auf ein „neues Kapitel deutsch-amerikanischer Freundschaft“. Andere Staats- und Regierungschefs gratulieren Biden und Harris ebenfalls – darunter auch ein Trump-Fan.
Er war maßgeblich an ihrem Sturz beteiligt und wurde dann selbst Premierminister. Nun erhebt Theresa May in einem Zeitungsartikel schwere Vorwürfe gegen ihren Nachfolger.
Der Brexit ist vollzogen. Wie geht es beiden Seiten damit? Die einen sagen: gut. Die anderen: Das dicke Ende kommt erst noch. Und Fernfahrer trauern um Brote.
Der britische Außenminister Dominic Raab hat China „Barbareien“ im Umgang mit den Uiguren vorgeworfen. Für viele Konservative sind das nur große Worte.
Die Infektionszahlen sind hoch, der Druck auf das Gesundheitssystem ist immens. In Großbritannien denkt man über noch striktere Schutzmaßnahmen nach. Premierminister Johnson gerät durch einen Fahrradausflug in die Diskussion.
Seit einem Jahr wird Sars-CoV-2 beobachtet. Die Welt sammelt Genomdaten und protokolliert alle Veränderungen. Doch was bedeuten sie?
Viele europäische Spitzenpolitiker reagieren deutlich auf die Kapitol-Ausschreitungen. Johnson und Duda sind zurückhaltender. Und Heiko Maas zieht einen Vergleich zu den Ereignissen vor dem Reichstagsgebäude im August.
Premierminister Boris Johnson lobt die britische Impfkampagne. Doch die Entscheidung, die zweite Impfdosis später zu geben, stößt auf Besorgnis.
In Großbritannien gelten abermals strenge Kontaktbeschränkungen, um den steigenden Corona-Fallzahlen entgegenzuwirken. Einzelhändlern und Gastwirten soll mit einmaligen Zuschüssen von rund 9000 Pfund geholfen werden.
Bis zu 80.000 Neuinfektionen an einem Tag und die Sorgen wegen des mutierten Virus – Großbritannien fährt das öffentliche Leben weiter runter. Premierminister Boris Johnson vollzieht damit abermals eine Kehrtwende. Zu spät?
Die Regelungen sollen zunächst bis Mitte Februar gelten.
Die Briten haben mit der EU gebrochen, und der Vater des britischen Ministerpräsidenten, Stanley Johnson, beantragt umgehend die französische Staatsbürgerschaft. Das sorgt für bissige Kommentare.
Neubeginn für Großbritannien: Mit dem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion ist der Brexit nun endgültig vollzogen. Premierminister Boris Johnson sprach von einem „großartigen Moment“. Schottlands Regierung zeigte sich weniger begeistert.
Es ist vollbracht: Großbritannien hat das Post-Brexit-Abkommen mit der EU abgesegnet. Nach langen und schwierigen Verhandlungen ging es nun in London ganz schnell.
Die EU und Großbritannien würden künftig „beste Freunde und Verbündete“ sein, sagt der britische Premierminister. Es wäre schön, wenn den Worten nun Taten folgten.
Nach der Europäischen Union hat auch Großbritannien den Post-Brexit-Handelsvertrag unterzeichnet. Regierungschef Boris Johnson setzte in London seine Unterschrift unter das Abkommen und bezeichnete es als Grundlage für eine „wundervolle Beziehung“.
Das britische Unterhaus hat mit großer Mehrheit für den Brexit-Handelsvertrag gestimmt. Premierminister Boris Johnson sagte, durch das Abkommen würden die EU und London erst richtig zusammengebracht.
Die Brexiteers feiern das Ende eines Kampfs, der die britische Politik drei Jahrzehnte lang gequält hat. Ihre Erwartungen gehen über Europa hinaus. Dabei droht ein heimischer Umstand übersehen zu werden.
Was folgt auf den Ausstieg aus dem Erasmus-Programm? Die Aussicht auf die besten Universitäten der Welt, sagt Boris Johnson. Selbst wenn es so käme – verloren geht viel mehr.
Nostalgie, Selbsttäuschung, Dünkel und nüchternes Kalkül: Was die Briten in den Brexit trieb. Ein Gastbeitrag.
Über den Brexit, den Vertrag und den britischen Premierminister mag man denken, was man will. Doch Boris Johnson zeigt in drei Minuten dreißig, wie man eine Weihnachtsansprache hält: ohne Händeringen, mit Witz.
Die 27 EU-Mitglieder haben den Brexit-Handelspakt offiziell gebilligt. Wegen seiner Unterstützung für den Deal wird der Chef der britischen Labour-Partei Keir Starmer aus den eigenen Reihen kritisiert.
Die diesjährige Weihnachtsansprache des britischen Premierministers Boris Johnson im Video.
Vertrag zwischen EU und London +++ Aeroxon und die Fliegenfänger +++ emotionale Roboter +++ FAZ-Leistung - Vertrauen der Leser +++ Zeitungsboten +++
Die 27 EU-Mitgliedstaaten haben der vorläufigen Anwendung des Post-Brexit-Abkommens ab dem 1. Januar zugestimmt. Auf den Vertrag hatten sich die EU und Großbritannien am 24. Dezember nach langem Ringen verständigt.
Die Fischerei galt als einer der schwierigsten Punkte bei den Verhandlungen über den Brexit-Handelspakt. Das Ergebnis verärgert nun die britischen Fischer.
EU und Großbritannien haben sich am Heiligabend doch noch auf ein Handelsabkommen geeinigt. Zumindest aus Brüsseler Sicht hat das auch mit der Mutation des Coronavirus und der französischen Grenzschließung zu tun. Eine Rekonstruktion.
Monatelanges Feilschen, gegenseitige Anklagen, theatralische Gesten und Bluffs sind vorbei. Die Einigung zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich kommt gerade rechtzeitig. Mancher Streit war bisweilen grotesk.
Der Brexit-Handelspakt liegt nach Monaten des Ringens endlich vor. Auf beiden Seiten bleibt jedoch nur wenig Zeit zum Prüfen der Details. Und erste Kritik kommt auch schon auf.
Lange Zeit sah London in Angela Merkel eine heimliche Verbündete. Dann wuchsen Zweifel, ob die deutsche Bundeskanzlerin die Briten wirklich besser versteht als die anderen Europäer.