Die Gründe für die Tory-Talfahrt
Vierzehn Jahre hat die konservative Partei regiert. Wirtschaftlich hinterlässt sie ein gebeuteltes Land, was längst nicht nur am Brexit liegt. Kann Labour die Wende schaffen?
Vierzehn Jahre hat die konservative Partei regiert. Wirtschaftlich hinterlässt sie ein gebeuteltes Land, was längst nicht nur am Brexit liegt. Kann Labour die Wende schaffen?
Die britische Regierungspartei betreibt vor der Wahl am Donnerstag Schadensbegrenzung. Im Norden Englands hat so manches Parteimitglied schon aufgegeben.
„In diesen Wahlen geht es nur um eins: die Bestrafung der Tories“, sagt „Times“-Kolumnistin Juliet Samuel. Der Ausgang scheint klar, aber unter der Oberfläche der Langeweile gärt es. Und ein alter Bekannter meldet sich zurück.
Den Austritt aus der EU sprechen weder einstige Befürworter noch Gegner im britischen Wahlkampf an. Dabei erkundigen sich die Wähler durchaus danach.
Auch nach einem Regierungswechsel würde sich London gegenüber der EU zurückhalten. Trotzdem wäre er für die Bundesregierung eine Chance: Die Labourpartei könnte sich Deutschland annähern.
Viele konservative Abgeordnete verzichten auf eine weitere Kandidatur. Ein Trost für Rishi Sunak: Nigel Farage will auch nicht ins Unterhaus.
Die Briten kamen immer gut ohne eine geschriebene Verfassung aus. Doch Brexit und Ruanda-Plan haben die Grundfesten der politischen Ordnung unterspült. Nun stehen verschiedene Konzepte der Souveränität in Konkurrenz zueinander.
Mit seiner Ankündigung beendet der britische Premierminister Rishi Sunak wochenlange Spekulationen. Den regierenden Konservativen droht eine Schlappe.
Seine Karriere verdankte sich auch einem hohen Maß an politischem Opportunismus: Franziska Augstein porträtiert Winston Churchill in einer flott geschriebenen Biographie.
Die britischen Konservativen kommen nicht aus der Krise. Die Palastrevolte ist zwar vorerst abgewendet. Trotzdem findet der britische Premierminister kein Mittel gegen eine drohende Niederlage.
Laut einem Medienbericht wurde Boris Johnson am Wahllokal in South Oxfordshire abgewiesen. Grund dafür war eine Regelung, die er selbst in seiner Zeit als Regierungschef einführte.
Die Migrationspolitik soll das politische Überleben Rishi Sunaks und seiner Tories sichern. Das kann nicht gut gehen.
Die Labour-Partei eilt in ganz Großbritannien von Wahlerfolg zu Wahlerfolg. Doch ihr Londoner Bürgermeister Sadiq Khan gibt sich vor der Kommunalwahl griesgrämig.
„Stop the boats“, so heißt das Versprechen des britischen Premiers Sunak. Wer ohne Papiere nach Großbritannien kommt, soll abgeschoben werden. Das Vorhaben stieß auf Widerstand – bis jetzt.
In immer mehr Ländern dominieren Populisten die Politik. Eine Studie beziffert die wirtschaftlichen Schäden. Ein Gastbeitrag.
Theresa May wurde als „Maybot“ verspottet und scheiterte am britischen Unterhaus. Nun möchte sie aus dem Parlament ausscheiden. Doch für ihre Partei hat sie noch Hoffnung.
Parteirechte wie die frühere Regierungchefin Truss kopieren Trumps Verschwörungstheorien. Mit dem aktuellen Premierminister Rishi Sunak sind sie unzufrieden. Doch bei der Suche nach einer Alternative gibt es ein Problem.
Die rechtspopulistische Partei Reform UK ist bei Nachwahlen drittstärkste Kraft geworden. Sie schadet den Konservativen, und hilft damit der Labour-Partei.
Mit seinem Auftritt als Bismarck wollte Söder sich selbst als eisernen Kanzler inszenieren. Unfreiwillig hat er aber etwas anderes gezeigt: Eindrucksvolle Politiker sind in Deutschland, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur in Verkleidung zu haben.
Die Erfolgsmeldungen sind so dürftig, dass selbst die Tories über den Austritt aus der EU lieber schweigen. Doch ein Zurück wird es auch mit Labour nicht geben.
Mehr als eine halbe Million Kinder in England gehen auf private Schulen. Sollte Labour die nächste Wahl gewinnen, drohen 20 Prozent Mehrwertsteuer – sehr zum Ärger der Schulen und der betroffenen Eltern.
Der britische König Charles III. ist laut Angaben des Buckingham-Palastes an Krebs erkrankt. Die Erkrankung sei bei seinem letzten Krankenhausaufenthalt festgestellt worden.
Der britische Premier bringt sein Abschiebegesetz durch das Unterhaus. Doch die Regierungspartei bleibt zerstritten. Die Auseinandersetzungen dürften vor der kommenden Parlamentswahl noch zunehmen.
Großbritannien will Asylbewerber nach Ruanda abschieben. Gerichte sind dagegen. Die Regierung versucht mit allen Mitteln, den Plan zu retten.
Die Episoden-Weihnachtskomödie „Tatsächlich... Liebe“ ist dieses Jahr 20 Jahre alt und für viele Kult. Zum Fest kommt sie bei Vox. Der Regisseur des Films würde heute einiges anders machen.
Das Haupthaar rechter Populisten erfüllt viele Funktionen: Es dient als Markenzeichen, Schutzschild, Clownskostüm und unübersehbares Symbol der Respektlosigkeit.
Der frühere britische Premierminister bedauert vor dem Corona-Ausschuss die „nicht immer übereinstimmenden“ Botschaften in der Pandemie. Doch die Verantwortung für begangene Fehler will Boris Johnson nicht übernehmen.
Er bedaure zutiefst den Schmerz und das Leid der Opfer und ihrer Familien, sagte der frühere britische Premier vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Angehörige, die vor dem Gebäude demonstrierten, forderten Johnson auf, Verantwortung zu übernehmen.
Der Abschiebeplan nach Ruanda ist das Symbol von Premierminister Sunaks Migrationspolitik. Am Dienstag wurde in Kigali ein neuer Vertrag unterzeichnet. Doch die Briten wollen auch die legale Einwanderung radikal reduzieren.
Großbritanniens Politik schwankt zwischen Öffnung und Abgrenzung. In der Handelspolitik geht es seit dem Brexit nur in kleinen Schritten voran. China gilt inzwischen als große Gefahr.
Der frisch gewählte argentinische Präsident Javier Milei gilt vielen als Rechtspopulist und Ultraliberaler. Der ehemalige Fußballtorwart hat auch Ideen, wie das marode Ligasystem zu reformieren wäre.
Die Briten lachen sich kaputt über Nadine Dorries’ Enthüllungsbuch. Im vorigen Jahr war sie noch Mitglied der englischen Regierung. Jetzt verbreitet sie Verschwörungstheorien.
Großbritannien darf Asylbewerber nicht nach Ruanda bringen, damit diese dort um Asyl bitten können. Der vom ehemaligen Premierminister Johnson erdachte Plan fällt seinem Nachfolger Sunak jetzt auf die Füße.
Eine mögliche Koalitionsentscheidung der CDU in Hessen, ein Treffen der Justizminister und eine Statistik zu betrunkenen Jugendlichen: Der F.A.Z.-Frühdenker mit allem, was heute wichtig wird.
Der einst engste Berater des früheren britischen Premierministers Boris Johnson erhebt vor einem Untersuchungsausschuss schwere Vorwürfe. Und er ist nicht der Einzige, der das tut.
Labour gewinnt bei zwei Nachwahlen im Stammland der regierenden Konservativen. Die Parteiführung führt das auf „die Hinterlassenschaft“ von Boris Johnson und Liz Truss zurück.