Die Tories schließen die Reihen um Johnson
Nach dem Ende der polizeilichen Ermittlungen ist „Partygate“ zwar noch nicht ausgestanden. Aber der Druck auf den britischen Premierminister nimmt spürbar ab.
Nach dem Ende der polizeilichen Ermittlungen ist „Partygate“ zwar noch nicht ausgestanden. Aber der Druck auf den britischen Premierminister nimmt spürbar ab.
Die Sprecherin des amerikanischen Repräsentantenhauses warnt Großbritannien vor einer Eskalation des Streits über Brexit-Regeln für Nordirland. Ein erklärtes Ziel der Johnson-Regierung stehe auf dem Spiel.
Ein gigantisches Londoner Projekt kommt zum Abschluss: Die „Elizabeth Line“, erdacht in den siebziger Jahren, steht in großer Tradition und bringt große Entlastung für den Verkehr.
Der britische Premierminister Boris Johnson wird keine weitere Strafe wegen Verstößen gegen Corona-Regeln erhalten. Politisch ist er damit aber noch nicht vom Haken.
Die britische Regierung stellt ein Gesetzesvorhaben vor, mit dem sie das Nordirlandprotokoll aushebeln möchte. Verabschieden will sie es aber nur, wenn Verhandlungen mit der EU kein Ergebnis bringen.
Der britische Premierminister erhöht den Druck: Wenn sich die Europäische Union nicht bewege, gebe es die Notwendigkeit zum Handeln. In Nordirland kritisiert die Partei Sinn Fein, dass sie keine „Motivationsansprache“ brauche.
Der britische Premierminister will mit seinem Vorhaben Steuersenkungen finanzieren. Damit soll der Anstieg der Lebenshaltungskosten gebremst werden.
Boris Johnson sitzt nach den Kommunalwahlen wieder fester im Sattel. Aber er hat unruhige Zeiten vor sich. Er muss bis zur Unterhauswahl 2024 vor allem zeigen, dass der Brexit auch positive Seiten hat.
Boris Johnson wollte etwas für die „kleinen Leute“ tun. Viel hat er noch nicht geschafft – was auch an der Pandemie lag. Aber zur Halbzeit der Legislaturperiode muss der Premierminister allmählich liefern.
Bei der Eröffnung des britischen Parlaments springt Prinz Charles für Königin Elisabeth II. ein – wegen „Mobilitätsproblemen“. Premier Johnson wird verschiedene Gesetzesvorhaben vor, unter anderem offenbar zur Einschränkung des Demonstrationsrechts.
Die Kommunalwahlen galten als Stimmungstest für Boris Johnson nach „Partygate“. Der ist negativ ausgefallen: Die Konservative Partei erleidet herbe Verluste. Aber Konsequenzen fordert bisher kaum jemand vom Premier.
Das hätte schlimmer kommen können. Zwar haben die britischen Konservativen schmerzliche Niederlagen bei Kommunalwahlen erlitten. Aber die Verluste fallen nicht so schlimm aus, dass eine Revolte gegen den Premierminister drohte.
Die Kommunalwahlen galten als Stimmungstest für Boris Johnson nach „Partygate“. Der ist negativ ausgefallen: Die Konservative Partei erleidet herbe Verluste. Aber Konsequenzen fordert bisher kaum jemand vom Premier.
Heute so, morgen so: Ein Weißbuch der britischen Kulturministerin Nadine Dorries skizziert die Zukunftsvision der Regierung für die sechs Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in England.
Heizung ausschalten, kein Fleisch mehr essen, den ganzen Tag im warmen Bus fahren – so versuchen viele Briten auf die steigenden Kosten zu reagieren. Der Ruf nach mehr Hilfen von der Regierung wird lauter.
Die Zwischenwahlen in Großbritannien sind ein Stimmungstest für Boris Johnson. Der Blick geht aber vor allem nach Nordirland. Dort könnte erstmals eine auf Wiedervereinigung gerichtete Partei gewinnen.
Boris Johnson zieht in einer Rede an das Parlament in Kiew Parallelen zum britischen Kampf gegen Nazi-Deutschland – zwei Tage vor den britischen Kommunalwahlen. Die Opposition wittert ein Wahlkampf-Manöver.
Aus Sicht des nationalen Sicherheitsrats in Kiew kann Russland den Krieg nicht mit einem Friedensabkommen, sondern nur mit einer Kapitulation beenden. Das Pentagon sieht kaum Fortschritte der russischen Armee in der Ostukraine.
Hans-Joachim Watzke fordert Europas Regierungen zum Handeln auf. Gesetze sollen das „Kulturgut“ Fußball vor fragwürdigen Investoren schützen. Deutschland könne zum Vorreiter in Europa werden.
Im Vergleich zu seinen Vorgängern ist Boris Johnson fast ein Anti-Fußballpopulist. Jetzt will der Premierminister aber mit der Brexit-Agenda im Hinterkopf eingreifen. Was steckt hinter seinem Plan?
Offenbar haben auch Labour-Politiker gegen Corona-Auflagen verstoßen – unter anderem die stellvertretende Vorsitzende Angela Rayner. Die muss sich auch noch in einer Sexismusaffäre rechtfertigen.
Die Vorwürfe gegen chauvinistische Abgeordnete im britischen Parlament häufen sich. Ein Tory-Politiker soll im Plenarsaal einen Porno geschaut haben. Aber auch Labour-Männer stehen in der Kritik.
Boris Johnson wird die Lockdown-Parties nicht los – und seine Gegner werden ihn nicht los. Dass er freiwillig zurücktritt, gilt als unwahrscheinlich. Aber die Wahlen in der kommenden Woche könnten die Lage ändern.
Bringt die Labour-Politikerin Angela Rayner mit übereinander geschlagenen Beinen Premierminister Boris Johnson aus dem Konzept? Soll man eine Zeitung, die das schreibt, maßregeln? Die Briten haben ein Gossip-Thema.
Nachdem Moskau mit Angriffen auf die Unterstützer der Ukraine gedroht hat, stimmt Liz Truss den Westen auf eine dauerhafte Auseinandersetzung ein. Ihre Grundsatzrede wurde vorab veröffentlicht.
Ruanda hat eine erstaunliche Entwicklung hinter sich – aber mit vielen Schattenseiten. Nun will das Land Asylsuchende aus Großbritannien aufnehmen. Was verspricht man sich davon?
Trotz Protesten von Klimaaktivisten deutet sich an, dass die britische Regierung ein neues Steinkohle-Bergwerk genehmigen wird.
In den vergangenen Jahren knirschte es zwischen London und Paris. Nach Emmanuel Macrons Wiederwahl erhofft sich Boris Johnson ruhigere Zeiten.
Während der Politiker Johnson die Menschen zu gesetzestreuem Verhalten aufrief, vergnügte sich der Mensch Johnson im Kreise von Mitarbeitern – entgegen gesetzlicher Bestimmungen. So züchtet man Politikverdrossenheit.
Indien und Großbritannien vereinbaren eine engere Zusammenarbeit für einen „freien und offenen Indopazifik“. Die Beziehungen beider Staaten seien „ein Leuchtfeuer in stürmischer See“, sagte Johnson.
Der britische Premierminister bekommt in London noch mehr Gegenwind. In Indien nimmt er davon kaum Notiz. Ist der Besuch ein Ablenkungsmanöver?
Geklärt werden soll, ob der britische Premierminister wissentlich gelogen hat. Johnson droht im Extremfall der Ausschluss aus dem Parlament.
Die Linkspartei muss ihre Führung neu ordnen. Der Westen kündigt Waffenlieferungen an die Ukraine an, die noch vor Kurzem tabu waren. Und: Hat Boris Johnson wissentlich die Unwahrheit gesagt? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Offensive der russischen Streitkräfte verändert nicht nur die Kriegführung. Westliche Staaten kündigen Lieferungen an, die lange als undenkbar galten.
Das britische Unterhaus stimmt über einen Untersuchungsausschuss zu Johnsons Rolle in der „Partygate“-Affäre ab. Noch steht die Mehrheit der Konservativen hinter ihm – bei weiteren Strafbefehlen könnte es womöglich eng werden.