Radikale Konvertitin
Ihre Maximalforderungen konnte Außenministerin Liz Truss nicht durchsetzen, aber das Gesetz zur Überschreibung des Brexitvertrags trägt ihre Handschrift. Ein Porträt
Ihre Maximalforderungen konnte Außenministerin Liz Truss nicht durchsetzen, aber das Gesetz zur Überschreibung des Brexitvertrags trägt ihre Handschrift. Ein Porträt
Prinz Charles verlässt die royale Zurückhaltung. Er findet die britische Migrationspolitik „entsetzlich“. Nun hat ein britisches Gericht geplante Abschiebeflüge nach Ruanda genehmigt.
Es scheint nicht gut zu stehen um den britischen Premierminister. Doch drei Gründe sprechen dafür, dass er noch eine Weile im Amt bleiben könnte.
Trotz des Streits über Premierminister Boris Johnson und seine Politik sind die Briten gelassener und robuster als andere Nationen. Dafür steht vor allem die Queen.
Trotz der großen Rebellion in den eigenen Reihen denkt der britische Premierminister nicht an Rücktritt. Der Fraktionschef der Schottischen Nationalpartei vergleicht ihn mit einer Monty-Python-Figur.
Der russische Außenminister Lawrow reist in die Türkei, der Corona-Expertenrat der Bundesregierung legt eine Stellungnahme vor und die einst mächtigsten Männer im Weltfußball stehen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Das Abstimmungsergebnis in der Parlamentsfraktion ist desaströs für Boris Johnson. Sein Glück ist aber, dass weit und breit kein Nachfolger zu sehen ist.
Rückkehr zu Pfund und Unzen? Supermärkte finden das idiotisch. Wichtigere Vorhaben sind die gelockerte Regulierung der Finanzbranche und Gentechnik.
Johnson ist schwerstbeschädgit. Die Partei des Brexit-Premiers verzweifelt, weil sie einen klaren liberal-konservativen Kurs vermisst.
Der britische Premierminister hat das Misstrauensvotum knapp überstanden. Johnsons zur Schau getragener Optimismus wirkt aber aufgesetzt. Ihm droht schon bald wieder Ungemach.
Olaf Scholz reist zu Bundeswehrsoldaten in den Osten Litauens. Angela Merkel gibt ihr erstes großes Interview seit Ende ihrer Kanzlerschaft. Und in Amsterdam beginnt der Prozess zum Mord an Peter de Vries. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der Premierminister nennt die Unterstützung durch 59 Prozent seiner Fraktion „überzeugend“. Nun könne man „nach vorn schauen“.
Die Befürworter Boris Johnsons sagen, er entscheide wenigstens die großen Dinge richtig. Das sehen die meisten bei den Tories wohl auch so. Aber immer weniger.
Boris Johnson hat das Vertrauen der konservativen Unterhausfraktion. Das ist vordergründig das Ergebnis der Abstimmung vom Montag. Dennoch könnte das Votum der Anfang vom Ende des Premierministers sein.
Boris Johnson bleibt britischer Premierminister. Er gewann am Montag eine Vertrauensabstimmung seiner konservativen Parlamentsfraktion. Allerdings ist er angeschlagen: 148 Abgeordnete sprachen sich für seine Ablösung aus.
Wieder steht der Tory-Abgeordnete Graham Brady im Rampenlicht - diesmal als Organisator des Misstrauensvotums gegen Boris Johnson.
An diesem Montagabend stimmt die Fraktion der Konservativen Partei ab, ob der britische Premierminister Boris Johnson im Amt bleibt. Wie das Votum abläuft und was das Ergebnis bedeutet.
Boris Johnson schienen lange Zeit alle Affären, Skandale und Probleme nichts anhaben zu können. Doch jetzt muss sich der britische Premierminister einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen.
Noch am Montagabend muss sich der Premierminister einem parteiinternen Misstrauensvotum stellen. Die notwendige Zahl der Anträge von Tory-Abgeordneten wurde erreicht. Johnson selbst gibt sich gelassen.
Der Premierminister will seine Affäre aussitzen. Es ist nicht gesagt, dass seine Partei da mitmacht. Wird das Thronjubiläum zur letzten großen Sause des Vereinigten Königreichs?
Britische Einzelhändler wehren sich gegen die von der Regierung geplante Wiedereinführung imperialer Maßeinheiten wie Unze und Pfund.
Auch zu ihrem 70. Thronjubiläum gelingt es Königin Elisabeth II., die tief gespaltene britische Gesellschaft für einen Moment zu versöhnen. Die Feier vereint Witz und Pomp, Respekt und Ironie.
Großbritannien macht Ernst: Ab dem 14. Juni sollen die Abschiebungen illegal eingereister Migranten beginnen – die Umsetzung eines Brexit-Versprechens. Das ostafrikanische Land erhält dafür anfangs 144 Millionen Euro.
Fast täglich sprechen konservative Abgeordnete dem britischen Premierminister die Amtstauglichkeit ab. Selbst eine frühere Vertraute äußert sich kritisch.
Der britische Premierminister Johnson will eine weitere Begleiterscheinung der EU-Mitgliedschaft rückgängig machen – und die alten Maßeinheiten Pfund, Yard und Unze wiederbeleben.
Ein interner Untersuchungsbericht machte die britische Regierungsspitze für die Verfehlungen im „Partygate“-Skandal verantwortlich. Premierminister Boris Johnson zeigte sich reumütig, lehnt seinen Rücktritt aber weiterhin kategorisch ab.
Der britische Premierminister reagiert auf die Veröffentlichung eines harschen Untersuchungsberichts zum „Partygate“-Skandal. Oppositionsführer Sir Keir Starmer erneuert seine Rücktrittsforderung.
Boris Johnson übernimmt angeblich die „volle Verantwortung“ für die Gesetzesbrüche, die laut „Partygate“-Untersuchungsbericht unter seiner Ägide vorgekommen sind. Wenn er seine Worte ernst nähme, hätte er zurücktreten müssen.
Die Bilder zeigen den britischen Premierminister mit erhobenem Glas vor einem Tisch voller offener Flaschen. Vergangenes Jahr hatte er noch gesagt, zu dem Zeitpunkt habe es keine Party gegeben.
Man möchte an einen Witz glauben, doch dem britischen Premierminister ist es bitterernst: Er rührt mit den jetzt verabschiedeten Regeln ans Grundverständnis der Demokratie. Ein Gastbeitrag.
Weil Boris Johnson großzügig Waffen an die Ukraine liefert, ehrt ihn das Land mit einer Straße in der Nähe von Odessa. Ein Besuch dort zeigt: Olaf Scholz sollte sich auf das Schlimmste gefasst machen.
Die Eisenbahngewerkschaft RMT ruft zu einem Arbeitskampf auf. Sie will das Land komplett lahmlegen. Regierung und Wirtschaft arbeiten an Notfallplänen.
Im April kletterte die Inflation im Vereinigten Königreich auf 9 Prozent. Liegt die Teuerung wirklich zu achtzig Prozent jenseits der Kontrolle der Notenbank? Es droht ein epochales Versagen durch zu lockere Geldpolitik.
In Großbritannien soll die Bahn bestreikt werden. Schon wird befürchtet, dass die Versorgung mit Lebensmitteln und Treibstoff zusammenbrechen könnte.
Einige Unternehmer klagen bitterlich über Zollkosten und Lieferausfälle, andere dagegen profitieren. Nun könnte sogar ein Handelskrieg mit der EU drohen.