Geheimnis und Stigma
Der rot-grüne-rote Senat will künftig nicht mehr über den Anteil von Schülern informieren, die zuhause kein Deutsch sprechen. Offenbar sollen die Bürger für dumm verkauft werden.
Der rot-grüne-rote Senat will künftig nicht mehr über den Anteil von Schülern informieren, die zuhause kein Deutsch sprechen. Offenbar sollen die Bürger für dumm verkauft werden.
Innovation und disruptive Grundlagenforschung sind für die neue Ministerin Bettina Stark-Watzinger zwei Seiten ein und derselben Medaille. Wofür steht die künftige FDP-Ministerin?
Veränderungen im Schulsystem werden oft nicht zu Ende gedacht. Denn Schule ist nicht nur Unterricht, sondern auch beziehungs- und sinnstiftender Sozialraum für Kinder und Jugendliche. Ein Gastbeitrag.
Warum ist in Deutschland die Einsicht so wenig verbreitet, dass Investitionen in Bildung sich unmittelbar in Wohlstand und Lebensglück auszahlen? Andere Länder sind uns voraus.
Die Zuständigkeiten für Bildung sind zwischen Bund und Ländern ungleich verteilt. Zehn Forderungen und Empfehlungen für eine Reform.
Digitale Bildung ist eine Herausforderung und Deutschland nicht gut aufgestellt. Das hat Corona gezeigt. Im Auftakt zu unserer Serie wagen wir eine ernüchternde Bestandsaufnahme.
Schulpolitik +++ Glockengeschichte +++ Ulla Hahn +++ Willi Sitte +++ Wsewolod Iwanow +++ Gendern +++ Selfie des Jahres +++ Rote Linien der SPD +++ FDP-Bashing +++ FDP +++ CDU +++ Scherbengericht
Dario Schramm ist die Stimme der Schüler in Deutschland. Ein Gespräch darüber, wo es an deutschen Schulen hakt und warum soziale Kompetenzen im Unterricht wieder mehr im Vordergrund stehen sollten.
Karola Jamnig-Stellmach war früher selbst Politikerin, im Wahlkampf vermisst sie Inhalte und eine klare Abgrenzung der Kandidaten voneinander. Die Interviewreihe zur Bundestagswahl „Sieben Fragen, sieben Antworten“.
Nach einem halben Jahrhundert verliert das Bafög den Anschluss an die Realität des heutigen Studiums. Viele Studierende können den starren Anforderungen nicht gerecht werden. Eine Reform müsste grundsätzlich ansetzen.
Der Lehrermangel in Deutschland ist ein lange bekanntes Phänomen. Nun fordern die Gewerkschaften von der Politik mehr Engagement und neue Geldmittel für das Bildungssystem.
Zum Schuljahresbeginn in einigen Bundesländern gibt eine bildungsökonomisch orientierte Studie abermals Sachsen Bestnoten für sein Bildungssystem. Auch bei den Schlusslichtern gibt es Kontinuität.
Sachbuch mit politischem Programm: Olga Grjasnowa plädiert für ein Ende staatlich geförderter Einsprachigkeit. Sie übt scharfe Kritik am Bildungssystem – und liefert recht banale Verbesserungsvorschläge.
In China lasten auf Kindern hohe Erfolgserwartungen. Nun will die Regierung einschreiten und dem Wettlauf entgegenwirken. Aber auch manche Eltern versuchen, sich und ihre Kinder aus dem „Hamsterrad“ zu befreien.
Häufig werden sie aus dem regulären Bildungssystem in Pakistan gedrängt – nun können sie in Ruhe und Sicherheit auf der Schulbank sitzen. In Multan hat die erste staatlich finanzierte Schule für Transgender-Frauen eröffnet.
Die Corona-Krise verändert den Bildungsprozess gerade der Jüngeren an empfindlicher Stelle: Die Auslese im Schulsystem nach den ersten Klassen wird vollends zur Farce. Ein Gastbeitrag.
Die Politik muss sich mehr um die Nöte der Schüler in der Pandemie kümmern. Das sagte Bundespräsident Steinmeier bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises. Viel Lob hatte er dagegen für Schüler, Lehrer und Eltern.
Mit der Bundes-Notbremse brach an manchen Orten in Deutschland Chaos aus. An anderen hielt sich die Aufregung in Grenzen – weil das Gesetz keine wirkliche Verschärfung brachte.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner schlägt im Interview mit der F.A.Z. eine neue Haushaltsordnung vor, will das Land neu gründen und hält die Impfkampagne für zu starr.
Politik auf die Ohren: In Podcasts lässt die F.A.Z. wichtige Kandidaten über zentrale Themen der Frankfurter Kommunalwahl diskutieren. Bastian Bergerhoff von den Grünen und FDP-Mann Stefan von Wangenheim streiten über Bildung.
Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, nimmt in einer Streitschrift die Schulpolitik ins Visier. Den Kultusministern wirft er Versagen in der Pandemie vor.
In Estland gibt es eigene Schulen für russischsprachige Kinder. Die Minderheit soll besser integriert werden, verspricht die neue estnische Ministerpräsidentin. Kaja Kallas übernimmt die Regierung in schwierigen Zeiten.
Viele Parteien dringen darauf, dass Frankfurter Schulen endlich W-Lan bekommen. Die SPD ist für den schleppenden Anschluss verantwortlich – aber es gibt eine Vorgeschichte.
In der Pandemie habe der Bildungsföderalismus keine gute Figur gemacht, kritisiert Verbandspräsident Meidinger. Schnelles Internet bleibe an vielen Schulen „ein Wunschtraum“ und bedürftigen Schülern fehlten immer noch Leih-Tablets.
Der hessische Kultusminister Lorz hat es nicht leicht. Denn die hessische Schulpolitik ist permanent einer großen Schar von Kritikern ausgesetzt. Dabei verbündet sich die Opposition seit einiger Zeit mit Schülervertretungen oder der Gewerkschaft.
Passt das deutsche Schulsystem noch zur Gegenwart? Eine Schuldirektorin erklärt im Interview, wie Schule besser werden kann und warum Noten, Lehrpläne und das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrkräften auf den Prüfstand müssen.
Die Industriestaaten-Organisation ist wegen Corona besorgt um die Bildung hierzulande: Sie sieht hohe Kosten durch Heimunterricht, bemängelt schlechte Digitalisierung, selbst die hoch gelobte duale Ausbildung leide gleich doppelt.
Dem neuen Ifo-Bildungsbarometer zufolge spricht sich der Großteil der Menschen in Deutschland dafür aus, dass für alle Bundesländer verbindliche Vorgaben gelten. Je nach Bildungsbereich ergibt sich allerdings ein differenzierteres Bild.
Der Koalitionsausschuss hat ein 500 Millionen Euro umfassendes Bildungspaket zur Digitalisierung der Schulen beschlossen. Jetzt sei ein organisatorischer Kraftakt gefordert, sagte Ministerin Karliczek.
Wissenschaftler der Leopoldina rufen die Bundesländer dazu auf, sich besser auf lokale und regionale Schulschließungen vorzubereiten. In den weiterführenden Schulen empfehlen sie Masken auch im Unterricht.
Die Europäische Schule in Frankfurt braucht dringend mehr Platz. Baudezernent Jan Schneider (CDU) soll es richten. Aber er fühlt sich alleingelassen.
Heute gibt es in Amerika mehr Schulen mit fast nur weißen oder fast keinen weißen Schülern als vor 30 Jahren. Das liegt auch an den Entscheidungen weißer Eltern – auch solchen, die seit Wochen „Black Lives Matter“ rufen.
Es ist erschreckend, dass die Gruppe der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss im neuen Bildungsbericht um zwanzig Prozent gewachsen ist. Denn ein Bildungsprekariat muss mit allen Mitteln verhindert werden.
Der Bildungsbericht zeigt Probleme beim digitalen Lernen. Technik allein genüge nicht. Es gibt auch eine positive Entwicklung. Der Trend zu höheren Bildungsabschlüssen geht zurück.
Die Corona-Krise legt die Schwächen des deutschen Schulsystems frei. Der Rückstand bei der Digitalisierung ist nicht das einzige Problem der Bildungsstätten. Ein Gastbeitrag.
In Hamburg und Berlin absolvieren viel mehr Schüler ein Abitur als in Bayern – obwohl ihre Leistungen schlechter sind. Das Abitur ist ungerecht und Schuld ist der Bildungsföderalismus. Ein Gastbeitrag.