Lasst den Boomern ihre Wohnungen!
Generationenkonflikte ziehen Verteilungsgefechte nach sich: Ein Lehrstück über Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Umverteilung.
Die SPD war mal die Partei der Malocher, doch sie wandte sich immer mehr Studenten und Studienräten zu. Die wahre Geschichte ihrer Entfremdung.
Generationenkonflikte ziehen Verteilungsgefechte nach sich: Ein Lehrstück über Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Umverteilung.
Die Linke könnte erstmals seit Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg in den Landtag einziehen. Die Genossen greifen die Grünen als Partei der Reichen an.
Eigenverantwortung ist wichtig. Und Sozialpolitik darf keine immer fetter werdende Geldumverteilungsindustrie sein.
Je mehr der Staat organisiert, umso besser für die Armen: So heißt es oft. Doch Bildung und Gesundheit zeigen: Staatliche Angebote sind oft dort, wo es den Leuten sowieso gut geht.
Die Digitalisierung weckte die Hoffnung, mit ihr ließe sich die Ungleichheit an Schulen verringern. Was ist daraus geworden?
Sahra Wagenknecht war die einstige Ikone des BSW und zieht sich jetzt zurück – ein bisschen. Dabei ist der Umgang der Partei mit der AfD derzeit völlig offen.
Immer weniger können sich das Wohnen in guten Lagen leisten. Außerhalb ist das anders. Doch ist ein Haus auf dem Land für junge Menschen eine kluge Investition?
Weltweit kommt es zu Jugendprotesten. Die Generation Z begehrt auf gegen Korruption, Ungleichheit und Stillstand. Was kann die Bewegung erreichen?
Durch extreme Vermögensunterschiede drohe der Welt ein „Ungleichheitsnotstand“, sagt Nobelpreisträger Stiglitz. Er empfiehlt dem anstehenden G-20-Gipfel nicht nur ein neues Gremium, sondern auch weniger Deregulierung und weniger Privatisierung.
Wenn über Ungleichheit debattiert wird, geht es oft um Einkommen oder Vermögen. Dabei wird übersehen, dass fehlende Zugangsrechte womöglich eine größere Rolle spielen.
Weiches Staatsstrukturprinzip oder robuster Verfassungsauftrag? Was steckt im Sozialstaatsprinzip?
Mütter verdienen im vierten Jahr nach der Geburt im Schnitt 30.000 Euro weniger im Jahr als vergleichbare Frauen ohne Kind. Das ist viel mehr als bislang gedacht. Was hilft dagegen?
Die Kluft wird kleiner, aber die Bürger nehmen es nicht wahr: Sie überschätzen die Zahl der Reichen und der Armen. Das zeigt der neue Armuts- und Reichtumsbericht der Regierung.
Mit sozialer Gerechtigkeit hat sie nichts zu tun. Das wird leider immer wieder vergessen.
Techgiganten investieren Milliarden, doch laut Notenbankchef Powell profitieren vor allem Wohlhabende – ohne breitere Teilhabe wächst die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern.
Kolumbien gilt für Umweltschützer als das gefährlichste Land der Welt. Jani Silva, die Trägerin des Hessischen Friedenspreises, will den Kleinbauern ein Leben ohne Koka-Anbau ermöglichen.
Sozialer Status ist die begehrteste Ressource der Welt, sagt Philosoph Hanno Sauer. Und beschreibt in seinem neuen Buch, wie wir darum buhlen. Es geht um die Entstehung von Oben und Unten.
Mehr Leistungen und gleichzeitig höhere Einsparungen – dieses Versprechen kann keine Partei einhalten. Vier Vorschläge für eine wirklich gerechte Sozialstaatsreform.
Zwischen den Geschlechtern herrscht weiterhin Ungleichheit – obwohl viele junge Menschen das gar nicht wollen. Wie lässt sich das endlich ändern?
Die Universitäten, der Tourismus und die Avantgarde sollen dekolonisiert werden, wenn es nach Aktivisten geht. Frederick Cooper, Historiker des Endes der Kolonialherrschaft, kritisiert diese Ausdehnung des Begriffs.
In individualistischen Gesellschaften scheint die Ungleichheit zuzunehmen. Forscher haben nun eine Erklärung für diesen Effekt gefunden.
Für die effektive Milderung sozialer Ungleichheit: Martyna Linartas bricht eine Lanze dafür, dass der Staat bei der Vererbung von Vermögen kräftig zulangt.
Es ist an der Zeit, den Schatten der Tradition in den Blick zu nehmen: Ein Band befasst sich mit Geschlechterfragen in der Frankfurter Kritischen Theorie.
Romanfiguren, die selbst ihre Nase dauernd in Bücher stecken, sind in der jüngsten Literatur der letzte Schrei. Besonders stark ist dieser Trend in Autofiktion und Autosoziobiographie.
Vor allem reiche Menschen treiben den Klimawandel an. Forscher haben nun quantifiziert, wie hoch ihr Beitrag ist – und wie sie Hitze und Dürre verstärken.
Nach einer Studie des Internationalen Währungsfonds wird Künstliche Intelligenz die Kluft zwischen entwickelten und ärmeren Ländern vergrößern. Die Wirtschaftsleistung könnte international um bis zu vier Prozent wachsen, doch Industrienationen werden doppelt so stark profitieren wie Entwicklungsländer.
Millionen Menschen trauern um den Papst. Aus aller Welt treffen Kondolationen ein. Weltliche und Kirchenführer finden eindrucksvolle Worte für Franziskus’ Wirken.
Eine archäologische Studie zeigt: Je dauerhafter eine Gesellschaft war, desto größer die materielle Ungleichheit unter den Mitgliedern. Demnach ist es schwer, Nachhaltigkeit und Gleichheit zusammen zu bringen.
Ein funktionierender Staat verhindert Extremismus. Nicht offene Grenzen und Ungleichheit sind die Hauptgründe für den Erfolg autoritärer Populisten, sondern fehlender Zugang zu Bildung, Mobilität und Ämtern.
In Deutschland nimmt die Ungleichheit zu, heißt es oft. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Ein Überblick.
Ziehen die Schwellenländer mit dem Westen gleich? Eine Analyse zeigt, dass Autokraten die Welt gerne gleicher erscheinen lassen wollen, als sie es tatsächlich ist.
Frauen verdienen weniger als Männer, heißt es am Weltfrauentag. So pauschal stimmt das nicht. Vor allem Mütter sind abgehängt. Allen voran in Deutschland.
In Deutschland fühlen sich alle ungerecht behandelt. Das ist für die künftige Regierung ein Problem.
„Mit den Grünen geht nichts“ – mit der SPD schon eher. Doch das Bürgergeld ist für Bayerns Ministerpräsidenten ein Hindernis. Über die Schuldenbremse will er nur verhandeln, wenn es eine Reform des Länderfinanzausgleichs gibt.
Künftig soll „Inklusion“ statt Pflege von Kulturschätzen die Arbeit der Museen bestimmen. Dadurch werden sie von neutralen Häusern zu aktiven Mitstreitern im gesellschaftlichen Prozess – zu ihrem Schaden.
In einer globalen Umfrage unter 45.000 Menschen gaben die Befragten an, dass die Macht der Milliardäre der wichtigste Grund für die wirtschaftliche Ungleichheit ist. Angst vor der Zukunft grassiert vor allem in reichen Ländern.