Digitale Hausmeister für Schulen und mehr Wertschätzung für Erzieher
Bei der Kommunalwahl wird auch über die Bildungspolitik in Frankfurt entschieden. Ein Überblick über die Ideen der Parteien.
Am letzten Schultag vor den Ferien wird an deutschen Flughäfen nach Schulschwänzern gefahndet: Ist das wirklich das größte Problem des deutschen Bildungssystems?
Bei der Kommunalwahl wird auch über die Bildungspolitik in Frankfurt entschieden. Ein Überblick über die Ideen der Parteien.
40 Jahre hat Luitgard Richter-Eisenberg als Lehrerin gearbeitet. Sie sagt: Heute neigten Eltern dazu, die Schuld bei der Schule zu suchen, wenn etwas nicht laufe – nicht bei den Kindern. Und trotzdem gebe es Fehler im System.
Ein Papier von 20 bildungsnahen Stiftungen fordert, endlich die föderalen Doppelungen von Struktur und Maßnahmen zu überwinden. Ein gemeinsames Zielbild und eine Gesamtstrategie haben sie aber nicht.
Je mehr der Staat organisiert, umso besser für die Armen: So heißt es oft. Doch Bildung und Gesundheit zeigen: Staatliche Angebote sind oft dort, wo es den Leuten sowieso gut geht.
Exilwissenschaftler erforschen in Bayern die systemische Indoktrination in Russlands Bildungssystem, die immer ausgeklügeltere Formen annimmt. Intellektueller Widerstand kann sich nur noch auf Umwegen artikulieren.
Demokratie lebt davon, dass aus „Irgendwem“ ein „Jemand“ werden kann – doch in einer Welt, in der Algorithmen Lügen belohnen, gerät dieses Versprechen ins Wanken.
Durch bessere Bildung wäre ein Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 21 Billionen Euro in den kommenden 80 Jahren möglich. Das haben Bildungsökonomen berechnet.
„Technik ist mehr was für Jungs“: Dieses Vorurteil sitzt immer noch in den Köpfen vieler Lehrer fest, wie Frankfurter Bildungsforscher herausgefunden haben. Ein Ergebnis ihrer Studien ist überraschend.
KI verändert das Studium grundlegend, sagt Zukunftsforscher Hartwin Maas. Im Interview erklärt er, warum akademische Abschlüsse an Wert verlieren – in einigen Fächern ganz besonders.
Donald Trumps Anweisungen zur „patriotischen“ Geschichtspolitik gelten auch für Schulen. Lehrer sollen die „negativen“ Aspekte der Historie am besten aussparen, Curricula werden umgebaut. Aber es regt sich Widerstand.
Ausländische Studenten nur als Ausnahmefall: Die geplante Bildungsreform der Regierung in Tiflis wird das Land weiter von Europa entfernen.
Wie verändert sich Elternschaft, wenn die Kinder erwachsen werden – und welche Verantwortung bleibt uns, auch wenn die Pausenbrote längst Geschichte sind? Was zu tun ist, um Kinder auf eine herausfordernde Zukunft vorzubereiten.
Verhilft das zweigliedrige Berliner Schulsystem mehr Schülern aus Nichtakademikerfamilien zum Abitur? Eine Studie von Forschern aus Frankfurt und Dortmund kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.
Die sprachliche Förderung in den Kitas ist entscheidend für den späteren schulischen Erfolg von Kindern. In Deutschland stößt sie auf viele Hindernisse.
Enrico Schleiff hat den neuen Hochschulpakt mit dem Land Hessen schweren Herzens unterschrieben. Im Interview sagt der Präsident der Goethe-Uni, welche Folgen der Sparkurs hat.
Das deutsche Bildungssystem kümmere sich zu wenig um Kinder mit Migrationshintergrund, warnt der Bildungsdirektor der OECD. Ganze Schulen könnten dadurch aus dem Gleichgewicht geraten.
Maud Beeskow prägt seit 38 Jahren die Arbeit der Bildungseinrichtung „Faprik“ in Frankfurt. Ihr Einsatz hat viele Lebenswege beeinflusst.
Lina Heider ist eine der jüngsten Abiturientinnen in der Geschichte der Bundesrepublik. Ihr Weg war mühsam – denn das Bildungssystem ist auf Schüler mit so außergewöhnlicher Intelligenz nicht ausgelegt.
An der Gräfenauschule in Ludwigshafen haben fast alle Kinder einen Migrationshintergrund. Unterricht nach Lehrplan ist kaum möglich. Besuch an einer Schule, in der die Bildungsgerechtigkeit auf dem Spiel steht.
Während KI und Digitalisierung das Tempo erhöhen, scheint das Bildungssystem ins Stocken zu geraten. Forscher fordern einen Wandel.
Die Thesen, die Zümrüt Gülbay-Peischard in einem F.A.Z.-Interview verbreitet, sind ignorant und altbacken. Von dem Potential der jungen Generation scheint sie nicht viel zu wissen. Erwiderung einer Studentin.
Unorganisiert, faul, fordernd: Zümrüt Gülbay-Peischard, Professorin für Wirtschaftsrecht, macht ihrem Ärger über die aus ihrer Sicht schwindende Leistungsbereitschaft von Studierenden Luft – und spricht über die Verantwortung der Eltern.
Die Verhandler von Union und SPD sind sich in den großen Linien zur Bildungspolitik erstaunlich einig. Unter anderem soll eine Schüler-ID Bildungsverläufe nachvollziehbarer machen.
Ein funktionierender Staat verhindert Extremismus. Nicht offene Grenzen und Ungleichheit sind die Hauptgründe für den Erfolg autoritärer Populisten, sondern fehlender Zugang zu Bildung, Mobilität und Ämtern.
In der amerikanischen Behörde soll jeder zweite Mitarbeiter entlassen werden. Für Donald Trump ist das aber nur der erste Schritt. Das Ministerium ist ihm schon lange ein Dorn im Auge.
Studenten sollen abgeschoben werden, Universitäten üben Selbstzensur: Unter Trump geht die Bedrohung für die Meinungsfreiheit vom Staat aus. Dafür braucht man keinen Neologismus.
Es scheint ausgemachte Sache: Nach der Bundestagswahl wird es ein neues Ministerium für Digitalisierung geben. Das klingt erst mal nach einer guten Nachricht. Allerdings kommt es sehr auf die Umsetzung an, wenn das ein Erfolg werden soll. Wunder werden erwartet – aber nicht von allein passieren.
Die Beherrschung der Sprache ist für alle Kindergartenkinder, Schüler und Auszubildenden entscheidend. Sie kommen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen und brauchen zielgenaue Diagnostik und Unterricht.
Wer war nochmal Helmut Schmidt, und könnten Gespräche in der Mensa in Zukunft nicht ebenso gut von einer Künstlichen Intelligenz bestritten werden? Ein Student blickt auf den Bildungsverfall seiner Generation.
Die Liberalen wollen disruptiver werden – vor allem auf den Feldern Bildung, Wirtschaft und Entbürokratisierung. Das soll der FDP wieder in den Bundestag helfen.
Mit dem neuen Bildungsminister kommt Bewegung in die Verhandlungen über die Schuldigitalisierung. Auch in der Aufarbeitung der Fördermittelaffäre tut sich etwas.
Donald Trump will den Universitäten die Wokeness austreiben und eine patriotische Wende verordnen. Aber kann er das auch? Ein Machtkampf ist unvermeidlich.
Bei einem Fachgespräch zu inklusiver Bildung übte Bildungsdezernentin Weber Kritik an der Hessischen Landesregierung. Umso wichtiger sei es, politisch dagegenzuhalten, sagte sie.
Eine neue Halle öffnet sich für jüngeres Publikum. Das Gastland Italien bringt seine große Literatur und auch die Konflikte mit. Ein Autor pöbelt. Und Jenny Erpenbeck spricht Englisch: Impressionen von den Frankfurter Messetagen.
Man verändere die Schule nicht, man schone sie lieber: Der Erziehungswissenschaftler Heinz-Elmar Tenorth betrachtet die ständigen Reformen im Bildungssystem aus skeptischer Distanz. Nun feiert er seinen 80. Geburtstag.
Gegen Hass und völkische Ressentiments helfen Aufklärung und eine Verbesserung der Bildung, heißt es. Schön wär’s.