Urteilsvermögen und Handlungsfähigkeit
Ein Staatsvertrag sollte verbindliche gemeinsame Ziele der Bundesländer definieren. Zehn bildungspolitische Empfehlungen für die Bürgergesellschaft im 21. Jahrhundert.
Ein Staatsvertrag sollte verbindliche gemeinsame Ziele der Bundesländer definieren. Zehn bildungspolitische Empfehlungen für die Bürgergesellschaft im 21. Jahrhundert.
Von diesem Donnerstag an sollen Italiens Schulkinder zehn Tage lang zuhause bleiben. Die Nation streitet über den Sinn dieser Maßnahme gegen das Coronavirus.
Der Schulunterricht soll besser werden. Gleichzeitig müssen vielerorts Quereinsteiger eingestellt werden – was zu neuen Problemen führt.
Verschiedene Ferienzeiten, unterschiedliches Abitur: Eigentlich sollte ein „Nationaler Bildungsrat“ solche Themen zwischen den Bundesländern verzahnen, doch er scheiterte. Die Kultusminister haben nun einen neuen Vorschlag – der irgendwie ähnlich klingt.
Kampf gegen Windmühlen: In ihrem Buch „Eine Lehrerin sieht Rot“ zeigt Doris Unzeitig, woran es der Berliner Bildungspolitik fehlt – und warum sie nach fünf Jahren an der Spreewald-Grundschule in Schöneberg das Handtuch warf.
Jedes Land hat seine eigenen Aufgaben für die Prüfungen. Aber für alle Schüler gilt an der Uni der gleiche NC. Da muss sich was ändern.
Kinder aus Arbeiterfamilien landen selten an der Uni. Sie werden oft von Zweifeln geplagt: Bin ich hier richtig?
Beim Thema Schule reden alle gern mit und sind sich über alle sozialen Schichten hinweg ziemlich einig. Was viele Landesregierungen fördern, kommt schlecht an – auch der Föderalismus. Ein Gastbeitrag.
Die Jugendarbeitslosigkeit in Italien, Spanien und Griechenland soll bei mehr als 30 Prozent liegen. Doch die Zahlen sind verzerrt, meint eine neue Studie. Eigentlich liege sie viel niedriger.
Studenten aus dem Mint-Bereich fühlen sich oft überfordert und brechen ab. Das liegt auch an fehlenden Kenntnissen aus dem Schulunterricht. Könnten verpflichtende Vorkurse daran etwas ändern? Ein Gastbeitrag.
In Kassel und Frankfurt haben sich an Schulen und Hochschulen anlässlich der Tarifverhandlungen der GEW Protestversammlungen gebildet. Was wollen sie erreichen?
Das deutsche Schulsystem hat einen schlechten Ruf. Der Bildungsforscher Rainer Bölling hat die Schuldigen dafür ausgemacht. Besonders eine Organisation gerät in die Kritik.
Seit einer Woche demonstrieren französische Schüler jetzt schon gegen Bildungsreformen der Regierung. Noch immer sind Dutzende Schulen blockiert. Der Protest richtet sich inzwischen auch gegen die Polizei.
In Sachen Schule darf sich der Bund eigentlich nicht einmischen. Doch nun tut er es doch – die Digitalisierung der Schulen lässt zu lange auf sich warten.
Sozial schwache Schüler haben es in Deutschland oft schwer. Das liegt an fehlenden Bildungschancen – aber nicht nur. Es gibt noch einige andere überraschende Gründe.
In der Schulpolitik scheint die Hansestadt nur noch ein Ziel zu kennen: bei der nächsten Leistungsstudie nur nicht wieder auf dem letzten Platz landen. Die Chance zu echter Verbesserung wurde verpasst.
Thorsten Schäfer-Gümbel setzt trotz des Popularitätstiefs seiner SPD auf Sieg. Noch habe der Landtagswahlkampf in Hessen ja gar nicht begonnen.
Abendschulen geben nicht nur Spätzündern eine Chance, sondern auch denen, die zuvor im Bildungssystem gescheitert sind. Doch nicht jeder ist dem Spagat zwischen Schule, Arbeit und Familie gewachsen.
Die finanziellen Anreize eines Landes, in die Hochschulausbildung zu investieren, sind gering. Das gilt zumal für Ostdeutschland, das seine Absolventen vor allem an Bayern verliert. Was also tun?
Im Herbst scheiterten die Sondierungsgespräche beider Parteien mit der Union. Nun wollen sich ihre Vorsitzenden für eine große Bildungsreform stark machen.
Vor sieben Jahren feierten SPD, CDU und Grüne in Nordrhein-Westfalen ihren Schulkonsens. Nun werfen die Sozialdemokraten der neuen schwarz-gelben Landesregierung vor, die Vereinbarung aufgekündigt zu haben.
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz sichert zusätzliche 64 Millionen Euro für Digitalisierung an Schulen und fürs Berufsschullehramt zu. Viel ist das aber nicht, um die Pläne zu verwirklichen.
Die Bildungskluft wächst: Die soziale Herkunft hat noch immer einen starken Einfluss auf den Bildungsabschluss. Die Autoren des Bildungsberichts fordern einen Umbau des Systems.
Lohnt sich ein höherer Bildungsabschluss wirklich? Der Nationale Bildungsbericht gibt darauf eine ziemlich eindeutige Antwort.
Die Frankfurter Schulbau-Debatte klingt nach Tauschhandel getreu dem Motto: Gib mir eine IGS, dann bekommst du ein Gymnasium. Doch auf diesem Feld gibt es noch private Akteure. Und Förderschulen sind ein ganz eigenes Feld.
Acht Schulen in fünf Jahren: Das ist der Entwurf des Frankfurter Magistrats in der Bildungspolitik. Der CDU ist das noch nicht genug. Denn vor allem der Andrang auf Gymnasien wächst.
Aus armen Familien können keine reichen Kinder kommen? Das sagt man oft – und doch stimmt der Eindruck nur zum Teil. Was ist wirklich los in Deutschland?
Das konservative Profil schärfen: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will die Zulassung von Zuwandererkindern am regulären Schulunterricht an Bedingungen koppeln. Außerdem sollen Kindergeldzahlungen ins Ausland reduziert werden.
Dass Union und SPD mehr Geld in Bildung investieren wollen, ist richtig. Denn die Schulen sind chronisch überlastet. Und die Flüchtlingswelle der vergangenen Jahre verschärft die Situation zusätzlich.
Immer mehr Studien belegen: Deutschlands Schüler fallen im internationalen Vergleich weiter zurück. Politiker fordern einen besseren Unterricht, doch wie soll das funktionieren? Es gäbe eine einfache Antwort.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD kann sich eine große Koalition nur ohne Kooperationsverbot in der Bildungspolitik vorstellen. Die Ministerpräsidenten Dreyer und Woidke bleiben skeptisch.
Christian Lindner fordert zentrale Bildungsstandards und ihre Überprüfung. Doch was macht eine gute Schule überhaupt aus? Und ist die Digitalisierung wirklich das Allheilmittel?
Das Berufsbildungssystem droht durch die Überakademisierung ausgetrocknet zu werden. Doch der studentische Nachwuchs darf zwar studieren, kann es aber oft nicht. Das Problem beginnt schon in der Kita. Ein Kommentar.
Um die Anstrengungen in der Bildungspolitik finanzieren zu können, müssten die Länder vom Bund mehr finanzielle Hilfe erhalten, fordern die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen in einem Gastbeitrag für die F.A.Z.
Eltern wünschen sich mehr Ganztagsangebote für ihre Kinder. Aber das Angebot ist beschränkt und der Ausbau geht langsamer voran als erhofft. Das liegt nicht nur am Geld.
Die Bundesanwaltschaft beantragt im NSU-Prozess das Strafmaß für Beate Zschäpe. Die OECD vergleicht die Bildungssysteme der Industriestaaten. der BGH verhandelt über Sparkassen-Gebühren und Fluggast-Entschädigungen.