Lohnt sich das Haus auf dem Land?
Immer weniger können sich das Wohnen in guten Lagen leisten. Außerhalb ist das anders. Doch ist ein Haus auf dem Land für junge Menschen eine kluge Investition?
Je mehr der Staat organisiert, umso besser für die Armen: So heißt es oft. Doch Bildung und Gesundheit zeigen: Staatliche Angebote sind oft dort, wo es den Leuten sowieso gut geht.
Immer weniger können sich das Wohnen in guten Lagen leisten. Außerhalb ist das anders. Doch ist ein Haus auf dem Land für junge Menschen eine kluge Investition?
Wenn über Ungleichheit debattiert wird, geht es oft um Einkommen oder Vermögen. Dabei wird übersehen, dass fehlende Zugangsrechte womöglich eine größere Rolle spielen.
Mütter verdienen im vierten Jahr nach der Geburt im Schnitt 30.000 Euro weniger im Jahr als vergleichbare Frauen ohne Kind. Das ist viel mehr als bislang gedacht. Was hilft dagegen?
Die Kluft wird kleiner, aber die Bürger nehmen es nicht wahr: Sie überschätzen die Zahl der Reichen und der Armen. Das zeigt der neue Armuts- und Reichtumsbericht der Regierung.
Sozialer Status ist die begehrteste Ressource der Welt, sagt Philosoph Hanno Sauer. Und beschreibt in seinem neuen Buch, wie wir darum buhlen. Es geht um die Entstehung von Oben und Unten.
Vor allem reiche Menschen treiben den Klimawandel an. Forscher haben nun quantifiziert, wie hoch ihr Beitrag ist – und wie sie Hitze und Dürre verstärken.
In Deutschland nimmt die Ungleichheit zu, heißt es oft. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Ein Überblick.
Frauen verdienen weniger als Männer, heißt es am Weltfrauentag. So pauschal stimmt das nicht. Vor allem Mütter sind abgehängt. Allen voran in Deutschland.
Javier Mileis wirtschaftliche Bilanz nach einem Jahr lässt sich sehen. Doch der argentinische Präsident schafft es dennoch nicht, seine Aggressionen zu zügeln.
Die wirtschaftliche Ungleichheit wird es für ewige Zeiten geben, sagt der Ökonom Joachim Ragnitz. Dafür seien die Standortbedingungen im Osten zu unterschiedlich. Das Erstarken von AfD und BSW sei trotzdem nicht wirtschaftlich zu erklären.
Nicht nur Steuern sorgen für mehr Gleichheit, das Ansparen fürs Alter tut es auch. Eine Rentenreform in Dänemark zeigt: Es ist eigentlich gar nicht so schwer.
Die Ungleichheiten zwischen Städten und Landkreisen sind nach wie vor groß, aber sie verringern sich. Besonders strukturschwache Regionen stehen vor Herausforderungen. Welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus?
Mit der Familiengründung geht in Deutschland die Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen auf. Sie ist deutlich größer als in anderen westlichen Ländern, zeigt eine Studie des Münchner Forschungsinstituts.
Die Fachleute des IWF begründen diese Beobachtung damit, dass die Gruppe, deren Produktivität durch KI steige, überproportional mehr verdienen könnte. In jedem Fall müssen sich viele Arbeitnehmer auf Veränderungen einstellen.
Inflation, hohe Mieten, Energiepreisschock: Die Mittelschicht fürchtet sich vor dem sozialen Abstieg – und schätzt sich gleichzeitig ärmer ein, als sie ist. Wie kommt das?
In vielen deutschen Städten sinkt die soziale Durchmischung unaufhaltsam. Während im Osten die Entwicklung besonders dramatisch ist, widersetzt sich der Süden dem Trend – ein Grund hierfür ist jedoch nicht erfreulich.
Neue Forschungsarbeiten widerlegen Thomas Pikettys Erzählung von der stark gewachsenen Ungleichheit. Sie stellen dem amerikanischen Wohlfahrtsstaat ein gutes Zeugnis aus. Ein Gastbeitrag.
Der Ökonomieprofessor Vincent Geloso erklärt, was materielle Ungleichheit für die Zufriedenheit einer Gesellschaft bedeutet – und warum manche Ungleichheit freiwillig ist.
Der Klassenbegriff erlebt in der Sozialwissenschaft eine erstaunliche Renaissance. Doch wo verlaufen die neuen Klassengrenzen?
Der durchschnittliche Stundenlohn von Frauen liegt 18 Prozent unter demjenigen von Männern. Welche Faktoren sind dabei entscheidend?
Der Reflex der Sozialpolitik auf Alarmglocken ist das Ausweiten steuer- und abgabenfinanzierter Sozialleistungen. Ihn abzuschalten wäre der beste Beitrag zur Stärkung der Mittelschicht.
Im internationalen Vergleich ist die deutsche Mittelschicht stärker belastet als anderswo. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sie die Hauptlasten der Umverteilung und der öffentlichen Ausgaben trägt.
Blutspenden sind ein wichtiges Gut. Die Spendebereitschaft in Industrieländern ist hoch – doch nicht in allen Regionen der Welt. Die Gründe dafür sind vielfältig.
Die Bundesbank berichtet in einer Studie, die Ungleichheit der Vermögen sei in Deutschland etwas zurückgegangen. Allerdings nur bis zum Jahr 2021. Dann kamen bekanntlich Ukrainekrieg und Inflation.
Die Studie einer amerikanischen Politikwissenschaftlerin untersucht, wann soziale Ungleichheit in den Augen der Betroffenen besonders groß ist. Das Ergebnis: Wahrnehmung und Wirklichkeit sind nur lose gekoppelt.
Eine neue Studie zeigt, dass Wohlhabende deutlich mehr Treibhausgase ausstoßen als Arme. Die Unterschiede zwischen Ländern verlieren demnach an Bedeutung.
Reichtum ist nur wenigen vergönnt. Dass nicht alle gleich viel haben können, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Doch das muss kein Schaden für Anleger mit normalem Budget sein.
Weil fast alles teurer wird, müssen viele Menschen sparen. Manchen fällt das leicht – andere stürzt es in die Verzweiflung. Vier ganz unterschiedlich Betroffene berichten.
Schon früh werden die Weichen für späteren Wohlstand gestellt. Vom Glück, in der richtigen Wiege zu liegen.
Der Aufbau von privatem Eigentum ist gesellschaftlicher Kitt und eine Säule der Sozialen Marktwirtschaft. Die Ampelkoalition sollte mehr tun, um sie zu fördern. Es gibt viele Wege. Ein Gastbeitrag.
Amerikas Ungleichheit ist deutlich weniger dramatisch, als der weltbekannte Ökonom Thomas Piketty wahrhaben will. Ihm wird Faulheit und eine motivgesteuerte Datenauswahl vorgeworfen.
Seit Jahren heizen geringfügige Steuern für Milliardäre in den USA eine Debatte über Ungleichheit an. Laut Medienberichten will die Regierung den Geldadel nun bald zur Kasse bitten.
Erbschaftsteuern verringern die soziale Ungleichheit? Von wegen.
Wenn die Preise steigen, sind die Folgen nicht für alle gleich. Es kommt auf das Einkommen an. Wir zeigen, was das für Sie bedeutet.
Die Einkommensungleichheit bestimmt, welchen Lebensweg Menschen einschlagen. Ein Forscher des Berliner DIW schlägt vor, dass Mensch ein Startkapital erhält, das er in Bildung, Immobilien oder eine Gründung investieren kann.