Garantiert kein Zins für die Altersvorsorge
Das ganze Land empört sich über die Ungleichheit. Jetzt hätten Gewerkschaften und Arbeitgeber die Chance, mit Betriebsrenten für eine bessere Verteilung der Vermögen zu sorgen. Doch sie kneifen.
Das ganze Land empört sich über die Ungleichheit. Jetzt hätten Gewerkschaften und Arbeitgeber die Chance, mit Betriebsrenten für eine bessere Verteilung der Vermögen zu sorgen. Doch sie kneifen.
Mit dem wachsenden Wohlstand werden die Bürger selbstbewusster gegenüber der Politik. Die Erwartungen steigen, Enttäuschungen werden nicht länger hingenommen. Der Aufstieg der Mittelschichten wird für Asiens Regierungen zur Herausforderung.
Nach einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts habe die Ungleichheit in Deutschland einen Höchststand erreicht.
Lassen die alten Rezepte der Weltwirtschaft einen Großteil der Menschen im Stich? Kann die ökologische Wende gelingen? Die Vereinten Nationen sagen ja. Es kostet zwar Billionen – aber alle profitieren.
Die „gender pay gap“ bezeichnet die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen im gleichen Beruf. Während alte Rollenbilder zumindest teilweise verschwinden, könnte die Digitalisierung die Schere stärker auseinandertreiben.
Die britische Labour-Partei beklagt „ein groteskes Niveau von Ungleichheit“. Ihr finanzpolitischer Sprecher findet, normale Bürger würden durch die hohen Boni „beleidigt“.
In Wiesbaden klaffen die Unterschiede zwischen arm und reich weit auseinander. Und im Vergleich zu ihren Nachbarn steht die hessische Landeshauptstadt alles andere als gut da. Woran liegt das?
Seit Jahren lodert in Deutschland die Verteilungsdebatte: Reiche würden immer reicher, Arme immer ärmer, heißt es oft. Diese zugespitzte Sicht hält dem Faktencheck nicht stand.
Es gibt in Deutschland große Unterschiede in Einkommen und Beschäftigung sowie Verkehrsanbindung und Mobilfunknetz – das schlussfolgert die Bundesregierung. Was daraus folgt, ist aber einstweilen offen.
Hohe Wohnkosten treiben die Menschen aufs Land – eine gute Nachricht für Hauseigentümer. Doch wo es Gewinner gibt, sind Verlierer nicht weit.
China und Indien holen auf – deshalb sinkt die Ungleichheit zwischen den Ländern. Innerhalb vieler Länder steigt sie jedoch. Was die meisten Deutschen dagegen nicht wissen: Es gibt immer weniger Arme auf der Welt.
Haben regionale Unterschiede sozialer Gleichheit ihre Wurzel auch in uralten Rechtstraditionen? Was des Einen Gleichheit ist, schränkt den Anderen in seiner ein, zeigen die Forschungen eines Ökonomen.
Ärmere geben heute einen viel höheren Anteil ihres Einkommens für die Unterkunft aus. Schuld ist nicht nur der Anstieg der Mieten.
Ärmere Menschen sind kränker als reiche und sterben deutlich früher. Und diese Ungleichheit nimmt sogar zu. Tun wir zu wenig dagegen?
Das Geld auf der Welt ist ungleich verteilt. Die Unterschiede wachsen. Trotzdem geht es den Ärmeren besser als früher.
13 Millionen Deutsche können sich dieses Jahr keine Urlaubsreise leisten. Das ist schlimm, doch es ist nicht die ganze Wahrheit.
In Amerika ist der Unterschied zwischen Arm und Reich zu groß, findet Chris Hughes. Und erklärt das ausgerechnet an seinem eigenen Erfolg.
In vielen Ländern ist die Ungleichheit groß. Muss das immer schlecht sein?
Soziale Ungleichheit zeigt sich auch an der Gesundheit. Menschen aus der Unterschicht haben eine geringere Lebenserwartung und ein höheres Risiko zu erkranken. Der Markt kann das nicht richten. Ein Gastbeitrag.
Der zweite Abend der ARD-Reportagereihe befasste sich mit sozialer Ungleichheit in Deutschland. Frank Plasberg diskutierte anschließend über den „Club der Reichen“: eine verpasste Chance.
Über kaum ein Schulthema gibt es so leidenschaftlichen Streit, wie über die Verkürzung des Gymnasiums. Diese Studie beleuchtet einen neuen Aspekt.
Laut der neuen Oxfam-Studie ist die extreme Ungleichheit von Reichen und Armen immer noch „katastrophal“. Doch die Methoden der Organisation geraten immer wieder in Kritik.
Geht die Schere zwischen Arm und Reich auseinander? Dazu gibt es viele unterschiedliche Zahlen und eine eindeutige Antwort. Aber die gefällt nicht jedem.
Thomas Piketty hat mit umstrittenen Zahlen zur Ungleichheit Furore gemacht – und dabei harte Kritik auf sich gezogen. Jetzt stellt er andere Daten zur Verteilung des Einkommens in der Welt zusammen – und verleitet zu falschen Schlüssen.
Deutschland geht es viel besser als vor zehn Jahren, stellen internationale Statistiker fest. Gleichzeitig gibt es so manche Ungleichheit – und dabei geht es nicht unbedingt ums Geld.
Ungleichheit bekämpfen und Wettbewerb stärken: Zwischen diesen Polen suchen Union, FDP und Grüne einen Kompromiss in der Steuerpolitik. Dabei sind einige Pläne realistisch und wünschenswert, andere hingegen nicht.
Zu viel Ungleichheit schadet dem Wirtschaftswachstum - der Internationale Währungsfonds präsentiert eine hochbrisante These, die mit seiner Tradition kollidiert. Besonders ein wichtiges Land haben seine Fachleute im Visier.
Rund vierzig Prozent der Beschäftigten haben niedrigere Reallöhne als noch vor zwanzig Jahren, heißt es in einem Papier des Ministeriums. Die Ungleichheit sei auf einem historisch hohen Niveau.
Die Wirtschaftsorganisation OECD fordert mehr Umverteilung und höhere Staatsausgaben. Deutsche Ökonomen halten die Ratschläge zumindest für zweifelhaft. Eine Analyse stört sie besonders.
Die Ungerechtigkeitsdebatte in Deutschland ist überzogen und birgt die Gefahr politischer Fehlentscheidungen. Der Korrekturbedarf liegt nicht dort, wo ihn die lautesten Kritiker vermuten. Ein Gastbeitrag.
Vor einigen Wochen schrieb DIW-Präsident Fratzscher in der F.A.Z., die Deutschen seien zufrieden wie nie zuvor und gleichzeitig unzufrieden mit dem Zustand der Gesellschaft. Das stimmt so nicht.
Parteien und Verbände streiten lieber um die Kennziffern der Ungleichheit, als über tatsächliche Konzepte, sie zu bekämpfen. Die Debatte muss endlich nüchtern geführt werden.
Nie waren die Deutschen zufriedener mit ihrem eigenen Leben. Gleichzeitig gibt es eine tiefe Unzufriedenheit mit dem Zustand der Gesellschaft. Das ist kein Widerspruch. Ein Gastbeitrag.
Angeheizt von der Debatte über Ungleichheit, steht das Wachstum in der Kritik. Das Wirtschaftsministerium sieht Handlungsbedarf. Punkte zum Ansetzen gibt es tatsächlich zuhauf.
Schäubles ökonomische Berater sehen in der Erbschaftsteuer ein Mittel, um Deutschland gerechter zu machen. Die jüngste Reform halten sie für eine vertane Chance.