Lucke dankt Tsipras
Nur ganz kurz geht AfD-Chef Bernd Lucke auf den Wahlsieg des Linkspopulisten Alexis Tsipras in Griechenland ein. Er dankt ihm für seinen Protest - und fordert einen weiteren Schuldenschnitt für das Land.
Nur ganz kurz geht AfD-Chef Bernd Lucke auf den Wahlsieg des Linkspopulisten Alexis Tsipras in Griechenland ein. Er dankt ihm für seinen Protest - und fordert einen weiteren Schuldenschnitt für das Land.
Der Parteitag der AfD zeigt, dass Bernd Lucke und seine Mitstreiter eine Chance verdient hätten. Das sehen die anderen Parteien anders. Weil sie ein Problem haben mit der Demokratie?
Die AfD wird bald nur noch einen Vorsitzenden haben. So hat es Bernd Lucke in Bremen durchgesetzt. Doch die Konflikte um die Führung gehen weiter.
Die Alternative für Deutschland soll in Zukunft nur noch von einem einzigen Parteivorsitzenden geführt werden. Das beschloss der Parteitag in Bremen. Bernd Lucke ist fast am Ziel.
Eigentlich hatte sich die AfD für den Auftakt ihres Bundesparteitags nur ein kleines Programm vorgenommen, die Parteiführung um eine faire Diskussion gebeten. Es nutzte nichts. Diverse Beleidigungen und mehr als vierzig Anträge auf Änderung der Tagesordnung bestimmten die Debatte.
Buh-Rufe, Gegenanträge und nach zwei Stunden noch nicht einmal eine Tagesordnung: Der Bundesparteitag der AfD beginnt mit Querelen und endlosen Diskussionen. Unterdessen sichert die Polizei den Sitzungssaal.
In Bremen hat ein Mitgliederparteitag der AfD mit mehreren tausend Teilnehmern begonnen. Aber auch tausende Gegner wollen auf die Straße gehen. Die Polizei rechnet mit Krawallen von Linksautonomen.
Die AfD steht am Scheideweg. Nur eine Zukunft als wirtschaftsliberale Partei der Euroskepsis wird es nicht geben.
Dass die AfD sich seit Wochen mit Islamkritik und Asylbewerbern beschäftigt, gefällt vielen Mitgliedern nicht. Sie sind Eurokritiker und wollen es wieder sein. Beatrix Klingel ist eine von ihnen - und hat die Partei verlassen.
Parteisprecher Bernd Lucke sieht große Erfolgsaussichten bei den kommenden Landtagswahlen. Die AfD könne aber noch an sich selbst scheitern. Auf dem Parteitag kam es zu einer Schlammschlacht.
Bernd Lucke hat sich durchgesetzt und hat sich doch nicht durchgesetzt. Der Führungsstreit in der AfD wird bald nach den Wahlen in Bremen und Hamburg weitergehen.
Der AfD-Bundesvorstand hat sich darauf geeinigt, von Dezember an die Partei nur noch von einem Vorsitzenden leiten zu lassen. Damit hat sich Parteigründer Bernd Lucke vorerst durchgesetzt.
Der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke kritisiert, dass sich die Kanzlerin dem vom früheren Bundespräsidenten Christian Wulff geprägten Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ angeschlossen hat: „Nicht jedes komplexe Problem kann man in fünf Worten erledigen.“
Die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel will die von ihrem Generalsekretär Tauber angestoßene Debatte über ein Einwanderungsgesetz nicht stoppen. Die Kanzlerin will aber das Thema Fachkräftemangel stärker ins Zentrum stellen.
Manche in der AfD werten den Anschlag von Paris als Rechtfertigung für Islamkritik. Doch im Westen will die Partei bei Europa-Themen bleiben - allen voran ihr Vorsitzender Bernd Lucke, der einer Pauschalkritik an Muslimen nicht zustimmen will.
Bernd Lucke will die AfD alleine führen. Doch weil er seine Gegner nicht öffentlich schelten will, überlässt er jenen das Feld, die weniger Skrupel haben.
Kanzlerin Angela Merkel hat vorgelegt, nun ziehen zwei ihrer Vorgänger nach: Helmut Schmidt und Gerhard Schröder haben sich gegen die islamkritische Pegida-Bewegung ausgesprochen. Selbst AfD-Chef Bernd Lucke warnt vor einer zu starken Annäherung.
Bei der AfD gibt es im Bund wie in Hessen personelle Querelen. Im Machtkampf um die Parteispitze rückt ein Treffen Mitte Januar in den Fokus. In Hessen dauert es noch, bis im Landesvorstand wieder Klarheit herrscht.
Die AfD-Führung hat in einer Telefonkonferenz vereinbart, sich noch vor dem Parteitag Ende Januar zu einer Krisensitzung zu treffen. Damit soll der offen ausgebrochene Machtkampf beendet werden.
In Anbetracht der Umgangsformen in der AfD sind die von ihr so geschmähten „Altparteien“ ein Hort der demokratischen Zivilisation.
In der AfD geht es wüst zu. Die drei Vorsitzenden werfen sich schlimmste Vorwürfe an die Köpfe. Nicht nur die Zukunft von Bernd Lucke ist ungewiss. Wie zerstritten der Parteivorstand ist, dokumentieren E-Mails, die der F.A.Z. vorliegen.
Finanzminister Wolfgang Schäuble soll der griechischen Regierung im Jahr 2011 zunächst den Austritt aus der Euro-Zone nahegelegt haben. Das berichtet der stellvertretende Ministerpräsident Evangelos Venizelos.
Beim Machtkampf im Bundesvorstand der AfD wird viel geheuchelt. Die Gegner von Bernd Lucke werfen ihm Dinge vor, die sie sich selbst vorwerfen könnten.
Im Führungsstreit bei der AfD stellt sich Hans-Olaf Henkel an die Seite von Bernd Lucke. Seine Konkurrenten wollen Luckes Ambitionen auf den alleinigen Parteivorsitz dagegen durchkreuzen und unterstellen ihm „Gutsherrenart“.
Die nächsten zwölf Monate entscheiden über das Schicksal der AfD. Ihr Vorsitzender Bernd Lucke stellt die Machtfrage. Ohne Lucke aber begibt sich die Partei womöglich auf den Weg eines national-konservativen Sektierertums.
Nach dem Brandenburger AfD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland greift nun auch der Parteivorsitzende Bernd Lucke die Kanzlerin wegen ihrer Warnung vor Pegida an. Merkels Neujahrsansprache wertet er als Pflichtverletzung.
Bernd Lucke ist das Gegenteil eines charismatischen Populisten. Trotzdem kann er dem politischen Mainstream Paroli bieten. Verhilft ihm sein Auftreten gerade deshalb zu solch einem Erfolg?
Was hat es mit den Montagsdemos der „Pegida“ auf sich? Sind das alles Nazis? Ist es die Mitte der Gesellschaft, die da vor der „Islamisierung“ warnt? In der ARD wurden solche Fragen vor allem für den AfD-Chef Bernd Lucke interessant.
Mehrere führende AfD-Funktionäre trafen im November den russischen Botschafter. In internen E-Mails kritisiert Parteichef Bernd Lucke den Besuch nun als Fehler.
Nicht nur Parteichef Bernd Lucke äußert Verständnis für Pegida. Längst bekennen sich weite Teile der AfD-Basis offen zu ihrer Sympathie für das islamkritische Bündnis. Manche gehören sogar zu den Organisatoren.
Tausenden haben in Dresden gegen eine „Islamisierung des Abendlandes“ protestiert - was die „Alternative für Deutschland“ begrüßt. Der sächsische CDU-Ministerpräsident kritisiert, die Partei schlage politisches Kapital aus dem Schicksal von Flüchtlingen.
Der Vorsitzende der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, hält die „Pegida“-Demos gegen die vermeintliche Islamisierung des Abendlandes für richtig. Die Menschen machten sich „berechtigte Sorgen“.
Bernd Lucke, der Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland, erwägt, sich aus der Parteispitze zurückzuziehen, wenn die Struktur der Partei nicht umgebaut wird. Aus der AfD gibt es nicht nur Zustimmung.
Wenn Führungsleute von Parteien sich befehden, kann das zerstörerisch sein. Die Piraten haben es vorgeführt. Wie es bei der AfD ausgeht, ist noch ungewiss. Bei der CDU ging es damals gut.
Auf dem Parteitag der Hessen-AfD galt es, einen Stellvertreterkrieg zu führen. Der Bundesvorsitzende Bernd Lucke reiste an, um seinen innerparteilichen Gegner Albrecht Glaser als Landesvorsitzenden zu verhindern.