Lachnummer AfD
Schon die Gründung der AfD durch Bernd Lucke und seine Mitstreiter beruhte auf einer Mischung aus Schlichtheit und Anmaßung: Auf eine spitzfindige Euroskepsis lässt sich die Zukunft einer neuen Partei nicht bauen.
Schon die Gründung der AfD durch Bernd Lucke und seine Mitstreiter beruhte auf einer Mischung aus Schlichtheit und Anmaßung: Auf eine spitzfindige Euroskepsis lässt sich die Zukunft einer neuen Partei nicht bauen.
Die Bundesgeschäftsstelle der AfD verweigert dem Vorsitzenden Bernd Lucke offenbar den Zugang zum E-Mail-System der Partei. Er und seine Unterstützer haben trotzdem an die Mitglieder geschrieben. FAZ.NET dokumentiert den Brief im Wortlaut.
Kampf der Egos, Kampf der Lager und geplatzte Vermittlungsversuche: Der AfD droht die Spaltung bereits vor ihrem Bundesparteitag in Kassel. Welche Zukunft hat die Partei noch?
Luckes Plan einer Vereinsgründung innerhalb der AfD ist ein geschickter Schachzug. Er sammelt dadurch seine Truppen für eine mögliche Abspaltung von der Partei. Lucke setzt alles auf eine Karte: Er ist sogar bereit, zu einem politischen Kannibalen zu werden.
In Geheimverhandlungen haben der AfD-Bundesvorsitzende Bernd Lucke und Verbündete die Gründung des Vereins „Weckruf 2015“ beschlossen. In ihm sollen sich die gemäßigten AfD-Mitglieder versammeln. Lucke droht mit einem kollektiven Parteiaustritt - und einer Neugründung.
In der AfD, gegründet als Partei der Eurokritik, geht es heute nur noch am Rande um den Euro. Der Wirtschaftsflügel löst sich zunehmend auf. Denn er glaubt nicht daran, dass der rechte Durchmarsch noch zu stoppen ist.
Die AfD-Mitvorsitzende spekuliert im Gespräch mit der F.A.S. über einen Parteiaustritt ihres Konkurrenten Bernd Lucke. Dieser plant für Dienstag eine Erklärung. Das Vorhaben wirke nicht integrativ, beklagt Petry.
Jeder gegen jeden und der Lauteste gewinnt: Mit diesem Konzept haben die Piraten Schiffbruch erlitten. Wenig überraschend setzt Bernd Lucke bei seiner Protestpartei AfD mehr auf Taktik und weniger auf soziale Netzwerke.
Der AfD-Vorsitzende Lucke zieht im Machtkampf bei der AfD nun alle Register. Nicht jedes NPD-Mitglied sei extremistisch, hatte der Thüringer Landes- und Fraktionschef Höcke gesagt - nun soll ihn ein Schiedsgericht aller Ämter entheben.
Erst hieß es, der AfD-Vorsitzende trete aus der Partei aus, dann reagierte dieser mit äußerster Schärfe: Der Streit in der AfD eskaliert. Lucke will kämpfen.
Die AfD zerlegt sich selbst. Luckes Gegner haben nun eine letzte Chance, zu begreifen: Wenn sie die Partei zu einer Neuauflage von Pegida umfunktionieren, dürfte auch sie in einem Strohfeuer enden.
Bernd Lucke will im Flügelstreit in der AfD eine Entscheidung erzwingen. Die Grundvorstellungen der radikalen und bürgerlichen Kräfte seien unvereinbar, schreibt er in einer Mail an alle Mitglieder. Zuletzt wurden Gerüchte gestreut, Lucke wolle die Partei verlassen.
Das Zerwürfnis in der AfD-Führung wird immer tiefer, der Machtkampf eskaliert: Der Co-Vorsitzende Konrad Adam verbreitet das Gerücht, Bernd Lucke wolle eine neue Partei gründen. Stellvertreter Hans-Olaf Henkel fordert Adam zum Rücktritt auf: „Der ist völlig von der Rolle“.
Die AfD streitet, die Bahn streitet auch. Und die Griechenland-Retter mit Griechenland sowieso.
Am Bremer Wahlabend lässt AfD-Politiker Konrad Adam eine Bombe platzen. Er verbreitet das Gerücht, dass AfD-Chef Bernd Lucke die Partei verlassen und eine neue gründen will. Lucke zeigt sich verärgert - aber ein Dementi sieht anders aus.
Auf gleich zwei Landesparteitagen hat sich die Alternative für Deutschland mit sich selbst beschäftigt. Man habe es den Bremer Parteifreunden nicht leichtgemacht, sagte der Vorsitzende Bernd Lucke in Bellheim.
Wenn eine Partei zersplittert: Warum die Wiederwahl von Bernd Lucke zum AfD-Vorsitzenden gefährdet ist – und die Gemäßigten an Macht verlieren.
Hans-Olaf Henkel hat als Grund für seinen Rücktritt aus dem Parteivorstand der AfD den Ton in der Partei und rechtspopulistische Strömungen angegeben. Hätte er darüber nicht längst Bescheid wissen können? Doch, natürlich.
Der AfD-Chef Bernd Lucke hat seine innerparteilichen Gegner aufgefordert, auf dem Parteitag für das Amt zum Parteichef gegen ihn zu kandidieren. Er will damit seinen wirtschaftsliberalen Kurs gegen den nationalkonservativen Flügel festigen.
Der Rücktritt des AfD-Vorstandes Hans-Olaf Henkel löst in der Partei unterschiedliche Reaktionen aus: AfD-Chef Lucke bedauert Henkels Rücktritt, sieht seine eigene Stellung aber nicht geschwächt. AfD-Mitgründer Konrad Adam hält Henkel dagegen für verzichtbar.
Der Rücktritt von Vizechef Henkel bedeutet für die AfD vor allem, dass sie dabei ist, an sich selbst zu scheitern. In Bundesvorstandssitzungen der Partei wird geschrien, gehasst und misstraut.
Paukenschlag bei der AfD: Der stellvertretende Bundesvorsitzende Hans-Olaf Henkel tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Als Grund nennt er Versuche von „Rechtsideologen“, die Partei zu übernehmen. Führenden Parteifreunden bescheinigt er charakterliche Defizite.
Der Streit in der AfD spitzt sich zu: Vizepräsident Alexander Gauland stellt sich vor den nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Marcus Pretzell, der vom Bundesvorstand abgemahnt worden war. Parteichef Lucke spalte damit die Partei, so Gauland.
Die AfD wird in der Öffentlichkeit nicht mit Inhalten wahrgenommen - obwohl sie sich nichts sehnlicher wünscht. Die innerparteilichen Streitereien überlagern jedoch jede Aussage mit politischen Inhalten.
Alle regen sich über die griechische Regierung auf, aber die Kritiker der Hilfsprogramme haben so wenig zu melden wie noch nie. Peter Gauweiler tritt zurück, Sahra Wagenknecht verliert einen Machtkampf, und auf Wolfgang Bosbach hört kaum noch einer. Das hat Gründe.
Griechenland, Euro, Finanzkrise - eigentlich eine gute Zeit für die AfD im Europaparlament. Doch im geräuschlosen Alltag der Straßburger Arbeit dringen die schrillen Töne der Euro-Gegner nicht durch.
In der AfD braut sich was zusammen: Der Flügelstreit eskaliert. Ostdeutsche Landespolitiker fordern eine konservativere Ausrichtung und werfen der Führung Feigheit vor.
Der Streit in der AfD um die „Erfurter Resolution“ setzt sich fort: Nun meldet sich Parteichef Bernd Lucke kritisch zu Wort. Unterstützung erhält er von Hans-Olaf Henkel, der das Papier in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung als „grotesken Versuch, die AfD zu spalten“ bezeichnet.
Weil der AfD-Landesvorsitzende Marcus Pretzell aus Nordrhein-Westfalen seine Steuern nicht bezahlt hat, pfändete das Finanzamt ein Parteikonto. Der Bundesvorstand verlangt Aufklärung.
Der griechische Verteidigungsminister Kammenos droht, Asylbewerbern Papiere für die Weiterreise nach Deutschland auszustellen, falls Griechenland im Schuldenstreit weiter „misshandelt“ werde. Die Empörung in Deutschland ist groß.
Erst war er in der CDU ein diskreter Mann im Hintergrund. Dann wurde er ein Publizist, den auch die Linken lobten. Seit zwei Jahren ist er Vizechef der AfD. Hat ihn das verändert?
Der verglichen mit Thüringen und Sachsen recht knappe Einzug der AfD in die Hamburger Bürgerschaft sorgt für neuen Streit in der Partei. Der Liberale Hans-Olaf Henkel sieht sich in seiner Pegida-Kritik bestätigt. Der Nationalkonservative Alexander Gauland keilt noch am Wahlabend zurück.
Ist die AfD wirklich eine demokratische Partei neuen Typs? Sie gleicht sich den „Altparteien“ sehr schnell an, geht aber in ihrem Anspruch, die Basisdemokratie zu pflegen, selbst über die Grünen hinaus.
Die AfD hat einen Fehler ihres Vorsitzenden Bernd Lucke eingestanden. Der hatte behauptet, die frühere Pegida-Organisatorin Kathrin Oertel habe einen Mitgliedsantrag gestellt. Oertel griff Lucke frontal an.
Der Parteitag in Bremen hat Nachwehen: Die AfD-Protagonisten Frauke Petry und Alexander Gauland widersprechen vehement der Einschätzung Bernd Luckes, der bisherige Parteivorstand habe „stümperhaft“ gearbeitet.
Die Satzung ist geändert, jetzt braucht man aus AfD-Sicht nur noch ein tragfähiges Programm, das potentielle Wähler dauerhaft mobilisiert. Die anstehende Programmdebatte wird es in sich haben.