Da fehlt doch jemand!
Die AfD-Bundestagsfraktion konstituiert sich. Eine Abgeordnete fehlt: Frauke Petry will als Fraktionslose ins Parlament einziehen. Was kann sie da überhaupt bewirken?
Die AfD-Bundestagsfraktion konstituiert sich. Eine Abgeordnete fehlt: Frauke Petry will als Fraktionslose ins Parlament einziehen. Was kann sie da überhaupt bewirken?
Alexander Gauland, Spitzenkandidat der AfD, beschwert sich im FAZ.NET-Interview über mangelnde Hilfe der Parteivorsitzenden Petry im Wahlkampf. Seine missverständlichen Äußerungen über Israel klärt er auf.
Mit ihrem Auszug aus der neuen Fraktion eröffnet Frauke Petry ein weiteres Schlachtfeld in der zerstrittenen AfD. Doch Petrys Kampfansage an Gauland ist nicht das größte Problem der Rechtspopulisten im Bundestag. Eine Analyse.
Der rechtsnationale Flügel der AfD trifft sich einmal im Jahr vor dem Kyffhäuser-Denkmal in Thüringen. Dieses Mal bekommt er Gegenwind. Auf der Wartburg gründet sich zur gleichen Zeit die „Alternative Mitte in Thüringen“.
Die AfD hat ihre wirtschaftsliberalen Elemente abgestoßen. Übrig blieb eine Partei, die ihre Zukunft nicht mehr in der rechten Mitte der Gesellschaft sieht, sondern an deren rechtem Rand.
Alfa-Gründer Bernd Lucke will für die Nachfolgepartei Liberal-Konservative Reformer als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl ziehen. Zuvor gibt es zwei Rückschläge.
Frauke Petry kokettiert in einem Interview mit dem Rücktritt. Das scheint in der AfD jedoch kein Entsetzen auszulösen. Im Gegenteil: kaum jemand widerspricht.
Gastgeber Frank Plasberg wählt besonders abwegige Zuschauermeinungen, um die Diskussion ins Abseits zu führen. Wer sich darauf einlässt, braucht sich nicht zu wundern, dass dabei kaum etwas Sinnvolles rauskommt.
Wenn der Zensurgärtner gleichzeitig der Pöblerbock im rechtsfreien Raum ist: Parteien und ihre Partner neigen im Internet selbst dazu, sich unangemessen zu benehmen. Eigentlich sind sie ein Fall für ein Hatespeechgesetz.
Bernd Luckes neue politische Heimat heißt jetzt „Liberal-Konservative Reformer“. Die Partei will enttäuschte CDU-Wähler und EU-Kritiker für sich gewinnen. Wiederholt sich die Geschichte der AfD?
Erst Bernd Lucke, jetzt Björn Höcke: In der AfD gab es in den vergangenen Jahren etliche Grabenkämpfe. Viele Parteimitglieder sind genervt. Und so bemühen sich die Landesvorsitzenden um Einigkeit – für den Wahlkampf.
Mit dem Ausschlussverfahren gegen Björn Höcke droht der AfD die Spaltung. Es gibt Parallelen zum Fall Bernd Lucke.
Das Vorhaben, Björn Höcke aus der Partei auszuschließen, wird der AfD keine Ruhe bringen. Denn die Zweifel, dass es ihr wirklich um eine Abgrenzung vom Rechtsradikalismus geht, bleiben erheblich.
Die von der AfD abgespaltene Partei Alfa hatte noch im Oktober einen Rechtsstreit um ihren Namen verloren. Nun ist ein Neuanfang gemacht.
Bernd Lucke hat mit seiner AfD-Nachfolgepartei Alfa schon Niederlage um Niederlage einstecken müssen. Jetzt kommt es noch schlimmer: Noch nicht mal ihren Namen darf seine „Alfa“-Partei behalten.
Der eigentliche Sieger in Schwerin heißt Leif-Erik Holm: Als Spitzenkandidat hat er die AfD zur zweitstärksten Kraft im Land gemacht. Von seinem zurückhaltenden Auftreten sollte man sich nicht täuschen lassen: Holm kann auch ganz anders.
Im Juli 2015 hat Frauke Petry den AfD-Gründer Bernd Lucke von der Parteispitze verdrängt. Erst schien die Partei befriedet, dann begannen endlose Querelen. Eine Chronologie der Querelen in der AfD – und warum sie jetzt vor der Spaltung steht.
Bernd Lucke wird für die Alfa-Partei als Spitzenkandidat in den Bundestagswahlkampf ziehen. Bei seiner Wahl beklagt der AfD-Mitgründer den Hang zu einfachen Parolen - und attackiert die große Koalition.
Bernd Lucke kandidiert nicht mehr als Vorsitzender der Alfa. Er will aber als Spitzenkandidat der AfD-Abspaltung zur Bundestagswahl antreten.
Die AfD wird immer beliebter. Was ihre Wähler eint, ist nicht mehr der Kampf gegen den Euro, sondern das Misstrauen – sogar gegen die eigene Parteispitze.
„Plump“, „wirr“, „irrsinnig“ – die etablierten Parteien reagieren entsetzt auf die auf dem Parteitag beschlossenen Forderungen der AfD. Eine Zusammenarbeit schließen sie konsequent aus.
Dürfen hierzulande noch Moscheen gebaut werden? Solche Fragen prägen das Bild vom AfD-Parteitag. Doch vor allem dreht sich das Programm um Wirtschaft. Und hier fehlt es nicht an Ideen.
Eine Umfrage zeigt, dass knapp ein Drittel der Deutschen der islamkritischen Haltung der AfD zustimmt. Eigentlich könnte sich Parteichefin Petry freuen, aber sie warnt vor „roten Linien“. Und muss ihre eigene Stellung festigen.
Gut ein Jahr vor der Bundestagswahl gibt sich die außerparlamentarische FDP wieder selbstbewusst. Im FAZ.NET-Interview sagt Generalsekretärin Nicola Beer, was die Liberalen anders machen wollen als die Kanzlerin.
Bernd Lucke kritisiert den Satiriker Jan Böhmermann dafür, dass er den türkischen Präsidenten mit „Dreck und Schweinereien überschüttet“ habe. Erdogan sei ein viel zu leichtes Ziel.
Bernd Lucke hatte noch vor ihm gewarnt, doch nun ist Götz Kubitschek der geistige Führer der neuen Rechten in der AfD. Sein Rittergut in Sachsen-Anhalt sieht er als Zentrum für die Veränderung Deutschlands. Ein Ortsbesuch.
Wer die AfD für eine neoliberale Partei hält, liegt falsch. Um die kleinen Leute zu locken, attackiert sie den Kapitalismus von rechts.
Wie die AfD das Erbe der Achtundsechziger auslöschen will – und warum Meuthen viel ruhiger wirkt als Petry.
Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat André Poggenburg bemüht sich, den Eindruck von Bürgerlichkeit zu erzeugen. Dabei ist sein AfD-Landesverband wahrscheinlich um einiges radikaler als die Bundespartei.
Eine Internetseite informiert über die Hochschulpolitik der Parteien. Der studentische Verein, der sie betreibt, hat aber noch viel mehr vor.
Geläutert und an der Sache orientiert will Alfa sein – also maximal anders als die AfD. Mancher wünscht sich da „mehr Dampf“. Aber Bernd Lucke weigert sich.
Was machen eigentlich Bernd Lucke und seine neue Partei? Lustige Videos und sonst nicht viel. Zu den Wahlveranstaltungen kommen mit Glück mal 100 Leute. Warum bleibt der Erfolg aus?
Drei Landtagswahlen, drei Mal hat die AfD gute Chancen in weitere Landesparlamente einzuziehen. Dabei sind die Strategien in Ost und West grundverschieden. Das zeigt eine neue Studie. Fremdenhass ist ein bewusstes Wahlkampfmittel.
In der AfD wächst der Widerstand gegen Frauke Petry. Der Bundesvorstand spricht über ihre Amtsführung.
Ralf Stegner will in der Sendung von Sandra Maischberger die AfD entzaubern. Das wäre gelungen, wenn es der SPD-Politiker mit Argumenten versucht hätte. Er bevorzugt allerdings plumpe Polemik.
Der neuen Partei des früheren AfD-Chefs Bernd Lucke droht Ungemach: Beim Sammeln von Unterschriften zur Zulassung für Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren einige Funktionäre etwas zu kreativ.