Als aus Sprüchen Schüsse wurden
Eigentlich, so dachten viele Wächtersbacher, glückt das Zusammenleben der Kulturen in ihrer Stadt besser als andernorts. Aber dann wird ein junger Mann am helllichten Tag niedergestreckt, nur weil er dunkelhäutig ist.
Eigentlich, so dachten viele Wächtersbacher, glückt das Zusammenleben der Kulturen in ihrer Stadt besser als andernorts. Aber dann wird ein junger Mann am helllichten Tag niedergestreckt, nur weil er dunkelhäutig ist.
Der Leiter des Demokratiezentrums Hessen, Reiner Becker, sieht keine klare Trennlinie mehr zwischen Rassismus im Alltag und organisiertem Rechtsextremismus. Er spricht von Mischszenen.
Müssen wir uns an rechtsextremistische Taten gewöhnen? Und wie weit beschleunigt das Internet rassistischen Hass? Kriminologe Martin Rettenberger hat für den Anschlag in Wächtersbach vor allem eine Erklärung.
Der Mord an Walter Lübcke und das Attentat auf einen Eritreer in Wächtersbach zeigen, die Hemmschwelle der Gewalt schwindet. Politiker müssen nun dringend der Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken.
Zwischen dem Scheitern des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944 und der Arbeit des Parlamentarischen Rates lagen nicht einmal fünf Jahre. Welche Linien vom Widerstand zum Grundgesetz führen, erklärt der Podcast F.A.Z. Essay.
Zwischen dem Scheitern des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944 und der Arbeit des Parlamentarischen Rates lagen nicht einmal fünf Jahre. Welche Linien vom Widerstand zum Grundgesetz führen, erklärt der Podcast F.A.Z. Essay.
Vor acht Jahren tötete Anders Breivik 77 Menschen. Das Attentat des Terroristen soll nun in die norwegischen Lehrpläne aufgenommen werden.
Am 20. Juli 1944 fiel im Rhein-Main-Gebiet kein Schuss. Dabei hatte sich hier ein besonders dichtes Netzwerk von Widerständlern gebildet. Eine Spurensuche.
75 Jahre nach Attentat auf Hitler legten am Samstag im Ehrenhof des Bendlerblocks in Berlin 400 Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr ihr Gelöbnis ab. Annegret Kramp-Karrenbauer hielt ihre erste öffentliche Rede nach ihrem Amtsantritt als Verteidigungsministerin.
Das Attentat auf Adolf Hitler jährt sich an diesem 20. Juli zum 75. Mal. Rekruten der Bundeswehr legen an diesem Tag traditionell ihr Gelöbnis ab – und die neue Verteidigungsministerin hat ihren ersten größeren Auftritt. Verfolgen Sie die Zeremonie im Livestream.
Die individuelle Verantwortung höher zu stellen als den Befehlsgehorsam, ist das eigentlich Revolutionäre des 20. Juli. Der Tag ist längst zum Symbol der Gesamtheit des Widerstands geworden. Ein Gastbeitrag.
Die Familie des Widerstandskämpfers Adam von Trott zu Solz wurde nach dem 20. Juli 1944 in Sippenhaft genommen. Seine Tochter Verena hat noch Erinnerungen daran.
Zwischen dem Scheitern des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 und der Arbeit des Parlamentarischen Rates lagen nicht einmal fünf Jahre. Welche Linien vom Widerstand zum Grundgesetz führten.
Ob ein Attentat Akt des Terrors oder Tyrannenmord war, darüber entscheidet immer die Geschichte. Wer dem Täter von Kassel aber eingeredet hat, dass es um Widerstand gehe – das zeigt die Gegenwart.
Nach den Attentaten auf Touristen vor vier Jahren schien der Terror überwunden. Diesmal galt die Gewalt den Sicherheitskräften. Der IS reklamiert die Anschläge für sich.
Der venezolanische Staatschef droht seinen Gegnern mit „unerbittlichem“ Vorgehen. Oppositionsführer Guaidó und die ebenfalls beschuldigte kolumbianische Regierung weisen den Vorwurf eines geplanten Attentats jedoch zurück.
Einen Monat nach dem Attentat auf eine Moschee in Christchurch hat die Regierung nun ein Verbot halbautomatischer Gewehre beschlossen. Der Staat kauft diese zurück.
In Sachen Stauffenberg: Ein Brief des Historikers und Georgianers Ernst Kantorowicz über das Attentat vom 20. Juli 1944 ist aufgetaucht. Dadurch wird das Verhältnis des George-Kreises zum Widerstand noch einmal neu beleuchtet.
Die „Identitäre Bewegung“ Österreichs hat eine hohe Spende vom Christchurch-Attentäter erhalten. Sprecher Martin Sellner will jedoch nichts mit ihm zu tun gehabt haben. Jetzt wurde seine Wohnung durchsucht.
Utøya und Christchurch zeigen: Für islamophobe Rechtsradikale bietet der serbische Ultranationalismus eine wichtige Ergänzung ihres Hasspanoramas.
Um den Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch aufzuklären, hat die neuseeländische Regierung eine Kommission eingerichtet. Sie soll vor allem die Hintergründe des Attentats durchleuchten.
Als Reaktion auf das brutale Attentat vor rund einer Woche werden in Neuseeland mit sofortiger Wirkung Sturmgewehre, leistungsstarke Magazine und halbautomatische Waffen verboten.
Kurz vor seinem Attentat in Christchurch hatte Brenton Tarrant seinen Plan im Netz angekündigt – und bekam begeisterten Zuspruch. Der islamfeindliche Terrorist in Neuseeland wurde durch die Trollkultur im Internet beeinflusst.
Neuseeland will der Opfer am Freitag mit zwei Schweigeminuten gedenken. Unterdessen bestellt Australiens Premier Morrison den türkischen Botschafter ein: Die Äußerungen Erdogans hinsichtlich des Anschlags seien „sehr beleidigend“.
Der französische Journalist und Schriftsteller Philippe Lançon hat am 7. Januar 2015 in Paris das Attentat auf „Charlie Hebdo“ überlebt. Und er hat um sein Leben geschrieben: „Der Fetzen“ heißt sein beeindruckendes Buch.
50 Menschen sind bei dem Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland ums Leben gekommen. Eine Erinnerung an die Opfer des grausamen Attentats, das wohl aus einer rassistischen Ideologie heraus begangen wurde.
Premierministerin Ardern will schon wenige Tage nach dem Anschlag von Christchurch Gesetze verabschieden, die den Zugang zu Schusswaffen erschweren. Unterdessen laufen die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Täter.
Die Polizei von Christchurch hat keine Hinweise darauf, dass der Moschee-Attentäter Hilfe von irgendjemandem hatte. Der tatverdächtige Rechtsextremist hat derweil seinen Pflichtverteidiger entlassen.
Nach Ansicht des Innenministers lebt der Großteil der Menschen in Deutschland friedlich miteinander. In Bezug auf das Attentat in Neuseeland erklärt Seehoer, islamfeindlichen Straftaten müsse „mit aller Härte entgegentreten“ werden.
Der mutmaßliche Attentäter von Christchurch stammt aus Australien – einem Land mit langer Tradition rechtsextremistischen Gedankenguts und größer werdender anti-muslimischen Haltung. Nach den jüngsten Attentaten sind die Menschen auch dort aufgewühlt.
Vor den Angriffen in Christchurch hat Premierministerin Adern die rechtsextreme Kampfschrift des Tatverdächtigen erhalten. Unterdessen werden neue Details über den 28-Jährigen bekannt. Auch die Zahl der Opfer ist noch einmal gestiegen.
Der Musiker Stefan Hantel, derzeit mit seiner Band in Australien und Neuseeland auf Tour, zeigt sich schockiert über das Attentat in Christchurch und appelliert zu mehr Weltoffenheit.
Was bewegte Stauffenberg zum Attentat – in einer Lage, da eigentlich nichts mehr zu retten war? Sicher nicht Kritik am Nationalsozialismus. Es war die Lektüre Stefan Georges, schreibt Thomas Karlauf in einer neuen Biographie.
Der „Präventivangriff“ habe eine „sehr große Zahl“ islamistischer Kämpfer getötet, so die indische Regierung. Der pakistanische Außenminister spricht von einer Grenzverletzung – und kündigt „eine baldige und wirksame Antwort“ an.
Bei seinen Anschlagsplänen fiel der Mann offenbar auf eine Falle des FBI herein. Der 21 Jahre alte Hasher Jallal T. stand wohl schon seit längerem unter Beobachtung.
Politiker aller Lager neigen in Polen zur Verwendung von blutigen Metaphern. Aber dafür, dass der Hass überhandgenommen hat, gibt es eindeutig eine schuldige Seite: die Rechte um die Regierungspartei PiS.