„Es darf keine Überreaktion geben“
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour ruft nach dem Attentat von Hanau zu Zurückhaltung und Solidarität auf. Er fordert eine Plattform muslimischer Demokraten in Deutschland.
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour ruft nach dem Attentat von Hanau zu Zurückhaltung und Solidarität auf. Er fordert eine Plattform muslimischer Demokraten in Deutschland.
Warum die Verbindung zwischen den Morden in Hanau und der Propaganda der Rechtspopulisten die Taten nicht weniger unfassbar macht. Und wieso es falsch ist, die Neuen Rechten zu pathologisieren.
Hanau und Maintal sagen nach dem Attentat Fastnachtsumzüge ab, woanders wird dennoch gefeiert. Von einer Schweigeminute zu Beginn halten die Organisatoren in Mainz nichts.
Nach dem Attentat von Hanau will die Bundesregierung keine neuen Gesetze. Aber die bestehenden Regeln sollen konsequenter angewendet werden.
Nach seiner Pensionierung im März sollte der hessische Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn zum Opferbeauftragten der Landesregierung ernannt werden. Die rechtsextremistischen Morde in Hanau machen einen sofortigen Amtsantritt erforderlich.
Prominente Vertreter der hessischen AfD sehen keine Mitschuld an den Gewalttaten in Hanau. Einen Zusammenhang zwischen dem Attentat und der Partei herzustellen, bezeichnen sie als „völlig absurd“.
Ist die Talkshow das adäquate Format, um über das rechtsradikale Attentat von Hanau zu diskutieren? Bei Maybrit Illner gelang es, durchzuatmen und konstruktive Gedanken zum Alltagsrassismus und zum Kampf gegen Verschwörungstheoretiker zu formulieren.
Mehrere tausend Menschen versammeln sich mit dem Bundespräsidenten in Hanau zu einer Mahnwache. Sie legen Kerzen und Blumen nieder – und halten Plakate hoch, auf denen zum Widerstand gegen Rassismus aufgerufen wird.
In Hanau ermordet ein Mann neun Menschen. Die Ermittlungen gehen von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. In den Sozialen Medien reagieren die Menschen mit Trauer, aber auch mit Spott und Hetze.
Bundeskanzlerin Merkel spricht den Betroffenen des Terrorakts von Hanau ihrer Anteilnahme. Es gebe Hinweise auf einen rassistischen Hintergrund der Tat. Cem Özdemir spricht von „rechtem Terror“.
Vor fünf Jahren sorgte der Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo" für einen weltweiten Schock. Zwölf Menschen wurden getötet. Überlebende schildern, wie sie nach dem Attentat weiterleben.
Die Ermittler in Florida können noch nicht sagen, ob der Attentäter von Pensacola allein handelte oder Mittäter hatte. Weil es sich um einen saudischen Soldaten handelte, diskutieren aber auch die Republikaner über die Beziehungen des Präsidenten zum Königreich.
Der Mann, der für die saudische Luftwaffe zum Piloten ausgebildet werden sollte, habe plötzlich eine Waffe gezogen und um sich gefeuert.
Die am Mittwoch vorgestellten Beschlüsse des Kabinetts sehen eine Änderung des Waffenrechts und zusätzlichen Schutz von Kommunalpolitikern vor. Kritische Stimmen befürchten eine Überlastung der Justiz.
Die analoge Welt versank schon einmal im Hass, den der politische Extremismus säte. Wir brauchen das kein zweites Mal, nur weil die digitale Welt angeblich so toll ist.
„Wo war die Polizei?“ – „Sie war nicht da“. Ronald Lauder, der Vorsitzende des Jüdischen Weltkongresses, besucht die Synagoge in Halle.
Der Täter von Halle hat sich im Internet radikalisiert. Der Kampf gegen Rechtsterror sollte sich auch im Netz auf radikale Gruppen konzentrieren.
Islamistische Attentate wie in Paris zeigen einen neuen Tätertyp. An die Stelle einzelner Terrororganisationen scheinen Netzwerke getreten zu sein, die den kulturellen Bruch predigen und radikale Taten provozieren. Ein Gastbeitrag.
Nach seinen Äußerungen zum Attentat von Halle fordert die Mehrheit der Mitglieder des Rechtsausschusses den Rücktritt des Vorsitzenden Stephan Brandner. In einer Sitzung nahm der AfD-Politiker die Vorwürfe zur Kenntnis – ohne Stellung zu beziehen.
Er gilt als potentieller Gauland-Nachfolger: Im Interview erklärt AfD-Politiker Tino Chrupalla, dass er an die AfD-Spitze strebt und wehrt sich gegen Vorwürfe nach dem Halle-Attentat – diese seien „konstruiert“.
Bei einer Gedenkveranstaltung vor der Synagoge im Frankfurter Westend haben nach dem Anschlag in Halle etwa 1000 Teilnehmer Solidarität gezeigt – und ein ernsthaftes Umdenken gefordert.
Der Schütze von Halle hat seinen Anschlag gefilmt und kommentiert. Das Protokoll des Attentats zeugt von der Kaltblütigkeit des Täters und dient Ermittlern dazu, den Hergang zu rekonstruieren.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle dauerhaft besseren Schutz für jüdische Einrichtungen in Deutschland angekündigt. Das Attentat sei eine „Schande für unser ganzes Land“.
Bundespräsident Steinmeier hat die Deutschen aufgefordert, gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus einzustehen. Er besuchte die Synagoge in Halle, den Ort des Anschlags. Politiker von Union und SPD machen die AfD mitverantwortlich.
Die Nachrichten über zwei Morde und das Attentat auf die Synagoge in Halle sind zunächst verwirrend. Das zeigt sich auch in den Sondersendungen des Fernsehens. Nur einer weiß mal wieder ganz genau, was läuft.
Ein Bombenanschlag erschütterte Borussia Dortmund im April 2017. Ein Vorabdruck aus dem Buch „Echte Liebe – Ein Leben mit dem BVB“ zeigt das Attentat aus der Perspektive des Busfahrers Christian Schulz.
Die kranke Ideologie des dschihadistischen Salafismus entschieden zu bekämpfen – das ist die Aufgabe aller, die an einem friedlichen Zusammenleben interessiert sind.
Anis Amri soll wenige Wochen vor seinem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz in einem Video mit Attentaten gedroht haben. Dem Bundeskriminalamt wird die Datei offenbar bis heute vorenthalten.
Die ukrainische Polizei nimmt mutmaßlich einen Ex-Soldaten fest, der damit drohte, in Kiew eine Brücke in die Luft zu sprengen. Der Verdächtige soll zuvor Sprengstoff entwendet haben.
Was war das für ein Tag, an dem Angela Merkel die Koordinaten der europäischen Flüchtlingspolitik veränderte? Ein Einblick ins Arkanum der Macht.
Er baute den Verfassungsschutz auf und verhedderte sich in den Untiefen des Geheimdienstwesens. Der Fall Otto John.
Roland K., der in Wächtersbach auf einen Eritreer geschossen und sich getötet hat, war dem Verfassungsschutz nicht bekannt. Er bleibt vorerst der hasserfüllte, frustrierte Einzeltäter.
Der hessische Ministerpräsident über den mutmaßlichen Mord an Walter Lübcke, das Attentat von Wächtersbach und den Anschlag am Frankfurter Hauptbahnhof.
Bei den tödlichen Attentaten in Paris 2015 schießen die Terroristen mit Sturmgewehren auf ihre Opfer. Eine neue Dimension der Gewalt: ein Signal für die hessische Polizei, sich robuster aufzustellen.
Der Eritreer, der in Wächtersbach angeschossen wurde, konnte das Krankenhaus verlassen. Doch das Attentat hat nicht nur körperliche Spuren beim Opfer hinterlassen.
Zweieinhalb Jahre nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz übt die Berliner Polizei Selbstkritik. Besonders bei der Betreuung von Angehörigen.