„Das Entsetzen wird nicht weniger“
Während einer Gedenkfeier wird an das Hanauer Attentat vom 19. Februar 2020 erinnert. Die Mutter eines Opfers aber zeigt sich unversöhnlich.
Während einer Gedenkfeier wird an das Hanauer Attentat vom 19. Februar 2020 erinnert. Die Mutter eines Opfers aber zeigt sich unversöhnlich.
In Villach trauern Tausende nach dem Attentat vom Wochenende. Österreichs Innenminister ruft inmitten von Koalitionsgesprächen nach rechtlichen Konsequenzen, nachdem mehr Details zum Tatverdächtigen bekannt wurden.
Wer sich weigert, islamistischen Terror beim Namen zu nennen, verhöhnt die Opfer. Aus Angst vor dem Vorwurf des Rassismus zu schweigen bestärkt die Täter. Es geht nicht um Narrative, sondern um Wahrheit.
Zum Jahrestag wird an die rassistischen Morde vom 19. Februar 2020 erinnert. Aber der Blick muss sich auch in die Zukunft richten.
Vor fünf Jahren am 19. Februar wurde Hamza Kurtović von einem Rechtsterroristen in Hanau getötet. Seine Eltern werfen der Stadt, der Politik und der Polizei bis heute Versäumnisse vor.
Die Anschläge von München und Aschaffenburg rufen Verschwörungstheorien auf den Plan. Die vorläufig faktenfreiesten Spekulationen kommen aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Vor fünf Jahren erschießt in Hanau ein Mann neun Menschen mit Migrationshintergrund. Oberbürgermeister Claus Kaminsky erinnert sich an die Nacht, „wie man sie sich schlimmer nicht vorstellen kann“.
Vor fünf Jahren tötete in Hanau ein 43-Jähriger neun Menschen aus rassistischen Motiven, anschließend seine Mutter und sich selbst. Am Sonntag erinnerte Bischöfin Beate Hofmann mit einem Aufruf zu Vielfalt und Respekt an die Opfer.
Abschiebungen nach Afghanistan sind nicht einfach. Die herrschenden Taliban sind international isoliert. Nach dem Attentat von München verlangt der CSU-Chef schnelle Verhandlungen mit den Islamisten.
Die Union will nach dem Anschlag von München nicht nur über Migration reden. Die AfD schon. Und für die SPD ist die Tat eine weitere Belastung im Wahlkampf.
Die Errichtung einer Gedenkstätte an die Opfer des Attentats in Hanau wird immer konkreter: Auch die Stadtverordneten stimmen für den Platz vor dem geplanten Haus der Demokratie als Standort.
Der Magdeburger Landtag setzt einen Untersuchungsausschuss zum Attentat auf den Weihnachtsmarkt ein. Die AfD fordert den Rücktritt der Innenministerin.
Die Entscheidung über den Standort des Mahnmals zur Erinnerung an das Attentat von Hanau – vor dem zukünftigen Haus für Demokratie – ist richtig. Sie sollte nicht weiter infrage gestellt werden.
Papst Franziskus veröffentlicht seine Autobiografie. Neben Themen wie Krieg und Frieden, Migration sowie Klimawandel erzählt der 88-Jährige in seinen Memoiren auch viel Persönliches.
Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) spricht über Fehler vor dem Anschlag von Magdeburg, ihre Verantwortung und Konsequenzen aus der Tat.
Frankreich würdigt zum 10. Jahrestag die Terroropfer von Charlie Hebdo. Doch es soll nicht beim Erinnern bleiben. Der Innenminister sagt dem politischen Islam den Kampf an.
Vor zehn Jahren wurden bei dem Überfall auf „Charlie Hebdo“ zwölf Menschen getötet. Überlebende verarbeiten den Terror literarisch und zeichnerisch. Ihre Werke zeugen von Verlust und Schmerz – aber auch von Humor als Widerstand gegen den Terror.
In Österreich könnte nun doch Herbert Kickl Kanzler werden. Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ wirkt bei den Franzosen nach. Und: „Höchste Ehre“ für Franz Beckenbauer in München. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die US-Bundespolizei teilt mehr Details zu den Vorbereitungen des mutmaßlichen Attentäters von New Orleans mit. Nicht nur ein Besuch am Tatort steht dabei im Fokus, sondern auch zwei Reisen ins Ausland.
Nach dem Anschlag mit einem Auto auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt ist die Zahl der Todesopfer auf sechs gestiegen. Eine 52 Jahre alte Frau sei im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen.
Offenbar gab es für zentrale Punkte des Weihnachtsmarkts kein einheitliches Schutzkonzept. An einer Stelle soll sich der Betreiber an den Abgasen des Polizeifahrzeugs gestört haben, wenn es dort parkte.
Der Attentäter von New Orleans soll angeblich erst wenige Tage vor dem Anschlag aus Mexiko immigriert sein – eine Lüge. Doch Donald Trump und Elon Musk verbreiten alles, was in ihre politische Agenda passt.
Brauchen die Sicherheitsbehörden nach dem Attentat von Magdeburg mehr Befugnisse? Müssen sie sich besser austauschen? Innenpolitiker beraten über die Lehren aus dem Anschlag. Einig werden sie sich nicht.
Klinikum Magdeburg: alle Schwerverletzten außer Lebensgefahr +++ Danksagung an Mitarbeiter aus 20 Nationen +++ Polizei führte Gefährderansprachen bei Täter durch +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Der Täter Taleb Al A., der in Magdeburg auf dem Weihnachtsmarkt ein Blutbad anrichtete, passt in kein Raster. Die Lügenerzähler im Netz kümmert das nicht.
Der Tatverdächtige von Magdeburg war verschiedenen Behörden bekannt. Nun soll geprüft werden, ob Fehler gemacht wurden.
In Magdeburg tötete offenbar kein Islamist, sondern ein Anti-Islamist. Und doch ist vieles wie 2016 in Berlin. Auch die Politik hat wieder Fragen zu beantworten.
Auf das Stück „NSU 2.0“ folgt „Leaks“: Theaterregisseur Nuran David Calis geht im Frankfurter Schauspiel mit einer Clownssatire den Ursachen für rechte Attentate nach. Doch das Format ist zu klein für die großen Fragen.
Vor dem zehnten Jahrestag des Attentats erscheint ein Erinnerungsband an die Mordopfer in der Redaktion von „Charlie Hebdo“: Keine Heiligsprechung, sondern eine ehrliche Würdigung dieser sehr speziellen Satiriker.
Brian Thompson wurde vor einem Hotel in der Nähe des Rockefeller Center durch Schüsse tödlich getroffen. Es war offenbar eine gezielte Attacke.
Nach langer Diskussion haben sich die Stadt und die Angehörigen auf einen Standort für das Mahnmal für die Opfer des rassistischen Attentats vor Hanau geeinigt.
Angeklagt war der Vater des Attentäters von Hanau wegen eines ganzen Bündels von Vorwürfen. Nun wurde Hans-Gerd R. zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Sein Verteidiger kündigt an, Berufung einzulegen.
Die Serie russischer Anschläge in Europa beweist: Moskau führt einen hybriden Krieg gegen die NATO. Das Bündnis kann und sollte darauf reagieren – und die Ukraine viel entschiedener unterstützen.
Das Paket sieht unter anderem erweiterte Befugnisse für die Sicherheitsbehörden zur Terrorismusbekämpfung vor, wofür es im Bundesrat keine Mehrheit gab. Damit muss dieser Teil des Pakets in den Vermittlungsausschuss.
Im Bundestag fand das Sicherheitspaket Zustimmung, auch wenn ungültige Stimmkarten die Abstimmung zunächst verzögert hatten. Nach dem Votum des Bundesrats ist nun der Vermittlungsausschuss gefragt.
Donald Tusk stellt seine verschärfte Asylstrategie vor, das deutsch-italienische Panzerbündnis wird womöglich final geschmiedet. Und: Wie ticken junge Leute in Deutschland? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.