Mieten für Flüchtlingswohnungen oft zu hoch
Der Bundesrechnungshof kritisiert, dass kommunale Träger oft besonders hohe Gebühren für Wohnungen von Flüchtlingen verlangen.
Der Bundesrechnungshof kritisiert, dass kommunale Träger oft besonders hohe Gebühren für Wohnungen von Flüchtlingen verlangen.
Claus-Peter Reisch rettete rund 1000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer vor dem Ertrinken. In seiner Dankesrede appelliert er an die Politik, mehr zu tun, damit sich die Menschen in ihrer Heimat bleiben.
Vor fünf Jahren sagte Angela Merkel, Deutschland werde die Flüchtlingskrise meistern. Ihre Gegner verhöhnten sie dafür. Wer hat recht behalten?
Sozialverbände betonen, wie gut die Integration von Flüchtlingen gelungen sei. Dann aber beschweren sie sich über Hartz IV, das viele Flüchtlinge beziehen. Das zeigt: Sie benutzen die Flüchtlinge für ihre ideologischen Zwecke.
Bis zur nächsten Flüchtlingskrise ist es nur eine Frage der Zeit. Damit die EU dieses Mal besser vorbereitet ist, sind Reformen dringend nötig. Einige Vorschläge.
Vor fünf Jahren sagte Angela Merkel „Wir schaffen das“. Die Zuwanderung ist vor allem in den neuen Bundesländern sichtbar geworden. Ein Blick auf die Demografie Deutschlands verrät, warum.
Vor fünf Jahren kam Nesar Ahmad Aliyar ohne deutsche Sprachkenntnisse an den Niederrhein. Jetzt hat der Geflüchtete sein Abitur mit Bestnote gemacht – und bereitet sich auf ein Medizinstudium vor.
Der Leiter der Bundesarbeitsagentur in Hessen ist weitgehend zufrieden mit der Flüchtlingsintegration. Ohne die Geflüchteten würde die Zahl der Auszubildenden stetig sinken.
Angela Merkel hat für ihren ikonischen Satz viel Kritik kassiert. Doch Arbeitsmarktforscher erzählen eine deutlich positivere Geschichte der Zuwanderung. Nur die Corona-Krise trübt das Bild.
Sie war eines von Markus Söders Prestigeprojekten nach der Flüchtlingskrise. Vor allem die Grünen hielten die bayerische Grenzpolizei aber nicht für verfassungskonform und zogen vor das oberste Gericht im Freistaat. Das hat nun entschieden.
Der Streetart-Künstler Banksy hat der Hilfsorganisation Sea-Watch ein Schiff zur Rettung von Flüchtlingen gesponsert. Seine Beteiligung geht auf eine E-Mail zurück, die er an eine deutsche Kapitänin geschickt hatte.
Ist ein Rückblick auf die Flüchtlingskrise fünf Jahre nach „Wir schaffen das“ sinnvoll? Die Autoren Jochen Breyer und Tim Gorbauch versuchen sich an einer filmischen Bilanz der politischen Debatte. Immerhin gelingt ihnen eine faire Berichterstattung.
Soma Rashid hat in einer Flüchtlingsunterkunft in Frankfurt gegen die Wohnbedingungen protestiert – und ist deshalb rausgeflogen. Nun sprach sie vor dem Landtag in Wiesbaden darüber.
In kaum einem Bundesland leben so viele Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften wie in Hessen. Die Bedingungen sind oft schlecht – und wer ausziehen möchte, stößt sich an der Wohnsitzauflage.
Flüchtlingsunterkünfte haben Schwierigkeiten, der Mordanschlag in Hanau wirft Fragen auf und in den Frankfurter Straßen stehen interessante Stühle. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Ein neuer Gesetzesentwurf löst Unmut bei hessischen Flüchtlingshilfen aus. Viele Abgeordnete im Landtag äußerten sich ablehnend gegenüber dem Konzept.
Wegen Totschlags soll ein Mann aus Pakistan für dreizehneinhalb Jahre in Haft. Er hat laut Urteil einen Landsmann in einem Flüchtlingsheim in Bad Homburg mit einem Hackmesser umgebracht.
Geflüchtete Menschen haben es auf dem Arbeitsmarkt ohnehin schwer. Durch den Einbruch der Wirtschaft unter Corona werden die Jobs nun knapper und die Suche noch frustrierender. Zwei Flüchtlinge berichten von ihren Erfahrungen.
Thüringens Landesregierung würde gerne 500 Migranten aus griechischen Lagern aufnehmen. Das Bundesinnenministerium untersagt das. Es dürfe keine zwei Standards geben.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident besucht griechische Flüchtlingslager – weil ihm das Thema am Herzen liegt. Und weil er im Rennen um den CDU-Vorsitz mit Europapolitik punkten will. Den Besuch muss er jedoch abbrechen.
Im Hafen von Valetta auf Malta legte ein Kriegsschiff an, das 78 Flüchtlinge an Bord hatte, die zuvor im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet worden waren. Einige von ihnen waren offenbar in einem schlechten gesundheitlichen Zustand.
Bundesinnenminister Seehofer hält nichts davon, wenn Berlin und Thüringen zusätzlich Flüchtlinge aufnehmen wollen. Ihm bleibt auch gar nichts anderes übrig.
Nach dem Putschversuch in der Türkei wurden viele Soldaten verfolgt. Drei Piloten haben in Deutschland Asyl bekommen. Sie fühlen sich wohl, sind gut integriert. Doch einer von ihnen hofft weiter auf eine Heimkehr.
Das UN-Flüchtlingshilfswerk schlägt Alarm. Tausende Menschen kommen auf der Flucht quer durch Afrika ums Leben oder erleiden schwere Menschenrechtsverletzungen.
Im Rahmen der Flüchtlingskrise: Das aus drei Ölgemälden bestehende Werk nimmt Bezug auf Menschen, die im letzten Jahrzehnt im Meer ertranken. Der gesamte Erlös soll an eine Klinik in Palästina gespendet werden.
Obwohl das Zelt nur für 100 Personen ausgelegt ist, wurden 500 Flüchtlinge darin untergebracht. Nun sind Dutzende von ihnen geflohen. Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall.
In Wien soll eine neue „Plattform“ der EU entstehen. Sie soll die Abstimmung mit dem Westbalkan verbessern. Bundesinnenminister Horst Seehofer hofft unterdessen auf ein europäisches Asylrecht bis Jahresende.
Die italienische Küstenwache zieht die „Ocean Viking“ nach einer Inspektion aus dem Verkehr. Technische Mängel würden die Sicherheit von Flüchtlingen auf dem Schiff gefährden.
In Baden-Württemberg fordern drei Kommunalpolitiker ein „Anreiz- und Sanktionssystem“ für Flüchtlinge. Denn in der Provinz und in den mittelgroßen Städten werden manche zum Problem.
Am ersten Tag des Prozesses gegen den Attentäter von Halle offenbart der Angeklagte Stephan B. seine rassistische, aber auch kindliche Weltauffassung. Es kommt zu merkwürdigen Szenen.
Am ersten Tag des Strafverfahrens gegen den mutmaßlichen Attentäter von Halle redet der Angeklagte. Die Flüchtlinge, die vor allem 2015 nach Deutschland kamen, nennt er „Eroberer“. Er habe Angst gehabt, aus der Gesellschaft gedrängt zu werden.
Das Vereinigte Königreich verschärft die Konfrontation mit China. Damit bricht das Land mit einer Linie des ehemaligen Premierministers Cameron. Ein riskantes Unterfangen.
Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist in der Mainmetropole groß, Angebote gibt es kaum. Mehr als 24.000 Menschen haben in Frankfurt Anspruch auf eine Sozialwohnung. Fünf Jahre Wartezeit sind dabei keine Seltenheit.
Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Frankfurt-Bonames lassen nicht locker. Aus Protest lesen sie vor dem Sozialdezernat ihren Bericht über mangelhafte Wohnbedingungen vor. Vom Dezernat kommt keiner.
Die Stadt Frankfurt hat in der Flüchtlingsunterkunft in Bonames den Strom abgestellt. Mehrere Stimmen aus dem Römer kritisieren den Umgang mit den in dem Heim lebenden Flüchtlingen scharf.
Weil viele Länder ihre Grenzen geschlossen halten, ist die Zahl der Rückführungen aus Deutschland auf weniger als die Hälfte gesunken. Entsprechend steigt die Zahl der Ausreisepflichtigen.