Ecken und Enden
Die Zustimmung des Bundesrats zum „Migrationspaket“ der großen Koalition ist noch nicht das Ende der Debatte darüber. Darauf deutet allein schon der ...
Die Zustimmung des Bundesrats zum „Migrationspaket“ der großen Koalition ist noch nicht das Ende der Debatte darüber. Darauf deutet allein schon der ...
Nirgendwo in der EU beantragen mehr Menschen Asyl als in Deutschland – auch wenn die Zahl in den letzten Jahren gesunken ist. Seit Januar dieses Jahres zeigt der Trend aber wieder nach oben.
Nach Aufhebung des Asyls war Assange in der vergangenen Woche in London verhaftet worden. Wegen eines Verstoßes gegen Kautionsauflagen drohen ihm bis zu zwölf Monate Haft.
Ein Strom von Asylsuchenden versucht den Grenzzaun in der Nähe der Stadt Tijuana zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten in Richtung Norden zu überwinden. Viele hoffen dabei sogar von amerikanischen Grenzschützern aufgegriffen zu werden.
Wer mit dem Fachkräfte-Einwanderungsgesetz pokert, sollte wenigstens dazusagen, was da auf dem Spiel steht.
Der französische Präsident Macron bemüht sich momentan darum, das europäische Asylrecht und den Grenzschutz miteinander zu verknüpfen. In Frankreich ist sein Ansatz jedoch umstritten.
Auf nichts reagiert unsere Spezies so sensibel wie auf Gefahren. Probleme oder Problemchen? Die sind ein Fall für die EU-Innenminister, die sich mit dem kniffligen Thema Asyl herumschlagen werden. Immerhin bei der Nato geht es heute um Einigkeit. Das bringt der Tag.
Behörden sollen gegen verdächtige Asylbewerber eine Sicherungshaft verhängen können, die erst nachträglich gerichtlich überprüft wird, fordert Herbert Kickl. Dazu müsste allerdings die Verfassung geändert werden.
Immer mehr junge Frauen aus Saudi-Arabien fliehen vor der Bevormundung durch ihre Familie. Vielen hilft eine App, die sie eigentlich kontrollieren soll.
Nach ihrer Lesart können die Grünen demnächst so gut wie jedes Land auf dieser Welt für unsicher erklären. Damit graben sie dem Asylrecht eine Grube, ohne es zu merken.
Zwar folgt aus Annegret Kramp-Karrenbauers Überlegungen zu Grenzschließungen erst einmal nichts konkret für die Asylpolitik. Doch sie braucht solche verbalen Muskelspiele, vor allem für zwei Adressaten.
Die Opposition hat es erstmals seit Jahrzehnten geschafft, ein Gesetz an der Regierung vorbei durch das australische Parlament zu bringen. Die Novelle ist eine Reaktion auf die „medizinische Krise“ in Flüchtlingslagern.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge arbeitet unter Hochdruck. Doch bis man die Vorgabe von Bundeskanzlerin Merkel erreicht, ist es noch weit.
Ein Flüchtling hat im österreichischen Dornbirn einen Mann erstochen. Das zeige die „Unzulänglichkeiten im bestehenden internationalen Asylsystem“, sagt Innenminister Kickl – und kündigt eine genaue Analyse an.
Per Helikopter hatten sich die Soldaten nach Griechenland abgesetzt, wo sie Asyl beantragten. Jetzt geht der Streit zwischen Ankara und Athen in eine neue Runde.
Im neuen „Tatort“ aus Saarbrücken wird unter Ärzten, Schwestern und Asylsuchenden ermittelt. Sind die Zusammenhänge realitätsnah dargestellt? Wir haben Experten gefragt.
Über Mexiko sind sie in die Vereinigten Staaten gelangt, nach Mexiko sollen sie zurück: Trumps Regierung will dem Nachbarland mittelamerikanische Asylsuchende aufdrängen. Die Zahl scheint allerdings eher symbolisch.
Mittlerweile kommen weniger Flüchtlinge nach Europa – doch die Todesrate auf dem Mittelmeer ist dramatisch gestiegen. Zivile Seenotretter berichten, wie sich die Lage in den vergangenen Jahren immer weiter verschlimmert hat.
Mit Blick auf den Brexit streiten sich Irland und Großbritannien um die Zuständigkeit für zwei Asylbewerber und deren Kind. Der EuGH stellte jetzt klar, ab wann sich der EU-Austritt Großbritanniens tatsächlich auf Asylverfahren auswirkt.
2018 hat Deutschland so viele Asylbewerber wie seit 2015 nicht mehr in andere EU-Staaten zurückgeschickt. Die Linke sieht eine „unbarmherzige Durchsetzung“ des Dublin-Systems.
Schwarz-Grün will sich in der Asylpolitik vom Bundesinnenminister absetzen. Abschiebungen aber bleiben auch in Hessen faktisch schwierig und in der Koalition politisch umstritten.
Die Grünen wollen das bestehende Asylrecht immer erst dann ausschöpfen, wenn Regeln verschärft werden, um augenfällige Missstände zu beheben. Dabei ist es die Philosophie der grünen Basis – „Bleiberecht für alle!“, die solche Missstände erst heraufbeschwört. Ein Kommentar.
Der Bundestag hat die Maghrebstaaten und Georgien schon zum zweiten Mal als sichere Herkunftsstaaten eingestuft. Der Entwurf droht jedoch im Bundesrat abermals zu scheitern. Worum es in der Debatte geht, erfahren Sie hier.
Marokko, Tunesien, Algerien und Georgien sollen zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden. Der Bundestag stimmte dem Gesetzesentwurf mit großer Mehrheit zu. Der Entwurf könnte jedoch noch im Bundesrat scheitern.
Cesare Battisti war Linksterrorist, Krimiautor und Liebling der linken Intellektuellen, der sein Asyl in Brasilien genoss. Nun wurde Battisti verhaftet und an Italien übergeben.
Die Flucht der jungen Saudi-Araberin Rahaf Mohammed al-Kunun vor ihrer Familie hat ein glückliches Ende genommen. Die 18-Jährige traf in Kanada ein, wo sie Asyl erhält. Am Flughafen von Toronto wurde sie von Außenministerin Chrystia Freeland in Empfang genommen.
Rahaf Mohammed al-Kunun wurde auf der Flucht vor ihrer Familie in Bangkok gestoppt und saß dann dort fest. Das UN-Flüchtlingshilfswerk setzte sich für sie ein – jetzt bekommt sie Asyl in Kanada.
Die hessische Landesregierung hat sich noch nicht gebildet. Doch in der Bundeshauptstadt stellt man sich schon auf Schwarz-Grün in Wiesbaden ein.
Die Zahl der Türken, die in Deutschland Asyl beantragen, ist seit dem Jahr des Putschversuchs 2016 deutlich gestiegen.
Annahme verweigert: Die Abschiebung eines 23 Jahre alten Afghanen aus Hessen in seine Heimat ist gescheitert - auch aus medizinischen Gründen. Pro Asyl spricht von verschärften Anforderungen an ärztliche Atteste im Zusammenhang mit Abschiebungen.
Die aus Saudi-Arabien geflohene Rahaf Mohammed al-Kunun ist nun offiziell ein Flüchtling und darf auf ein Visum in Australien hoffen. Ein saudischer Botschafter äußerte sich erbost: „Man hätte ihr besser das Handy abgenommen als den Reisepass.“
Im Fall der asylsuchenden Saudi-Araberin meldet sich nun die australische Regierung zu Wort. Unterdessen haben sich Vater und Bruder von Rahaf Mohammed al Kunun auf den Weg zu ihr nach Thailand gemacht.
Eine 18-jährige Asylsuchende aus Saudi-Arabien sitzt seit Sonntag am Flughafen von Bangkok fest. Eigenen Angaben zufolge sollte Rahaf Mohammed al-Kunun zwangsverheiratet werden und war auf dem Weg nach Australien, um dort Asyl zu beantragen.
In der großen Koalition droht neuer Streit: SPD-Justizministerin Katarina Barley stellt sich gegen die Forderung der CSU, Abschiebungen mit neuen Gesetzen zu erleichtern.
Er wäre bereits der zweite ranghohe Diplomat, der dem Regime in Pjöngjang den Rücken kehrt: Der derzeitige Leiter der nordkoreanischen Botschaft in Rom hat Berichten zufolge Asyl für sich und seine Familie beantragt.
Ahmad A. droht die Abschiebung, denn Iraner bekommen fast nie Asyl in Deutschland. Es sei denn, sie wechseln ihren Glauben – und ein Richter nimmt es ihnen ab.