Härtere Regeln, mehr Solidarität
An diesem Freitag tritt das neue EU-Asylrecht in Kraft. Was ändert sich, welche Probleme gibt es noch? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Das neue Asylsystem der Europäischen Union ist in Kraft getreten. Die hessischen Ausländerbeiräte kritisieren die Regeln in einer Resolution scharf.
An diesem Freitag tritt das neue EU-Asylrecht in Kraft. Was ändert sich, welche Probleme gibt es noch? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Das neue Asylsystem der EU könnte zu sinkenden Zahlen führen. Aber es wird keinen kompletten Stopp der irregulären Migration bewirken.
Strengere Regeln für Asylverfahren, Trump sieht Fortschritte bei Verhandlungen mit Iran und Elon Musk auf dem besten Weg Billionär zu werden. Der F.A.Z. Frühdenker.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf will arbeitende Asylbewerber vor Abschiebungen schützen. Der Vorstoß ist gut gemeint – stellt aber das gesamte Migrationsrecht auf den Kopf. Die Regierungskoalition muss jetzt Farbe bekennen.
Schon zum vierten Mal versucht der chinesische Dissident Dong Guangping, zu seiner Familie nach Kanada zu gelangen. Für Seoul wird das ein diplomatisches Problem.
Es wird Zeit, die Anziehungskraft für Illegale zu verringern. Wer Arbeit sucht, braucht dafür weder Asylrecht noch Genfer Flüchtlingskonvention.
Versprochen hat die Bundesregierung eine „Rückführungsoffensive“. Nun aber sinkt die Zahl der Abschiebungen erstmals seit fünf Jahren.
Mehr Druck auf Drittstatten, schärfere Regeln: EU-Migrationskommissar Brunner dringt auf eine härtere europäische Abschiebepraxis – der bisherige Anstieg der Rückführungen reiche nicht aus.
Werden Hunderttausende Syrer binnen drei Jahren Deutschland verlassen? Wohl kaum, sagt Migrationsforscher Daniel Thym. Das gebe das deutsche Asylsystem nicht her.
Kehren vier von fünf Syrern in Deutschland binnen drei Jahren heim? Der Kanzler stellt klar: Die von ihm genannte Rückkehrquote für Syrer sei ambitioniert. Und nicht seine Idee gewesen.
Ilja Schkolnyj sitzt in Bayern in Abschiebehaft – obwohl er Teil der russischen Opposition war und mit einer Deutschen verheiratet ist. In Russland droht ihm der Kriegsdienst.
Innenminister Alexander Dobrindt glaubt, dass Union und SPD die Mitte der Gesellschaft wieder zusammenbringen können. Den Kampf gegen die AfD begreift er als Auftrag.
Gefragt ist kein Spagat, sondern ein eigener Weg, der souverän beschritten werden muss. Gerade von einer bürgerlichen, konservativen und christlichen Politik.
Das Europäische Parlament stimmt für eine Verschärfung der Asylpolitik. Unterstützt wurde das Gesetzesprojekt auch von rechten Parteien wie der AfD.
Ein stiller Protest des iranischen Nationalteams sorgte beim Asien Cup für Aufsehen. Nun kehren die Spielerinnen in ihr Heimatland zurück, nur zwei bleiben zurück.
Fünf von sieben Mitgliedern der iranischen Frauen-Nationalmannschaft entscheiden sich um und verlassen Australien. Nach dem stillen Protest wächst die Sorge, dass die Rückkehrerinnen und ihre Familien unter Druck geraten.
Irans Frauen-Fußballteam kehrt nach seinem stillen Protest beim Asien Cup nach Hause zurück. Viele weinen bei der Abreise. Was Augenzeugen berichten – und warum sechs Frauen in Australien bleiben.
Weil sie bei der Hymne schwiegen, droht Irans Fußball-Frauen in ihrer Heimat die Todesstrafe. Australien bietet ihnen Asyl an. Doch ein Teil des Teams ist nun auf dem Weg nach Malaysia.
Die Zahl neuer Asylverfahren vor hessischen Verwaltungsgerichten ist 2025 stark gestiegen. Trotz mehr Personal warnt die Richterschaft vor Engpässen.
Nach dem Aus beim Asien Cup beantragen Spielerinnen der iranischen Nationalmannschaft Asyl in Australien – mit Erfolg. Sogar US-Präsident Donald Trump hatte sich eingeschaltet.
Die Europäische Union setzt nicht nur im Asylrecht Respekt, Solidarität und Fairness der Mitgliedstaaten voraus. Wie will sich Europa sonst verteidigen?
Die britische Innenministerin rückt die Labour-Partei weiter nach rechts – und vergrößert den Abstand zu den Grünen.
Darf ein deutsches Gericht schneller über Asylanträge entscheiden, wenn Italien Migranten nicht zurücknehmen will? Nein, sagt nun der Europäische Gerichtshof.
Die neue Botschaft des Bundesinnenministers lautet, dass jeder drei Monate nach der Ankunft in Deutschland arbeiten kann. Einen größeren Pull-Faktor kann man sich kaum ausdenken.
Die Sozialausgaben sollen deutlich sinken, damit mehr Geld für die Verteidigung übrig ist. Auch eine verschärfte Asylpolitik sieht der Koalitionsvertrag vor.
Zwei deutsche Staaten, zwei Migrationsmodelle und doch erstaunlich ähnliche Fragen: Wer durfte bleiben, wer nicht? Die zweite Folge unserer vierteiligen Serie zum Kulturkampf im neuen F.A.Z.-Geschichtspodcast.
Die Regierung lobt sich für ihre härtere Migrationspolitik. Die darf aber nicht durch die europäischen Gerichte unterminiert werden.
Autoritäre Politiker, die zusammenhalten: Dass Ungarn Polens ehemaligem Justizminister Asyl gewährt, ist grotesk.
Zbigniew Ziobro werden zwei Dutzend Straftaten vorgeworfen. In einer Stellungnahme erklärt er, zum Schutz vor „politischer Verfolgung“ in Ungarn zu bleiben.
Afghanische Frauen sind wohl wegen zunehmender Abschiebungen der Bundesregierung verunsichert. Sie machen sich ein EuGH-Urteil zunutze. Das führt zu einem Rekord.
Die Herausforderungen bleiben groß: Trotz geringerer Zahl von Neuankünften müssen Kommunen und Landkreise sehr viele Flüchtlinge versorgen. Zuletzt kamen Tausende Ukrainer hinzu.
Reza Schahs Thronjubiläum +++ Neue EU-Asylpolitik +++ Rechtsruck +++ Raumfahrt +++ AfD-Jugend und Gegenproteste
Der Regisseur Jafar Najafi setzt sich in seinen Filmen für die Rechte von Frauen und Kindern in seiner Heimat Iran ein. Aus seinem Asyl in Darmstadt soll er nun dorthin zurück. Ihm drohen in Iran Folter und Haft.
Erstmals hat sich die EU auf eine Entlastung von Staaten an der Außengrenze verständigt. Deutschland muss zunächst nichts tun – eine Vereinbarung mit Rom und Athen macht es möglich.
Großbritannien und Dänemark fordern Reformen der Europäischen Menschenrechtskonvention. Sie wollen eine strengere Auslegung des Asylrechts.
Die EU-Innenminister einigen sich auf Verschärfungen in der Asylpolitik. Dobrindt versucht den Eindruck zu erwecken, das gehe maßgeblich auf seine Initiative zurück.