Am Wendepunkt
Nach Wochen des Shutdowns kehrt das altbekannte politische Verhalten zurück. Und die Kanzlerin? Sie mahnt und mahnt.
Nach Wochen des Shutdowns kehrt das altbekannte politische Verhalten zurück. Und die Kanzlerin? Sie mahnt und mahnt.
Vor zwei Wochen hatten die EU-Finanzminister nächtelang verhandelt. Jetzt hat das europäische Paket mit Corona-Kredithilfen die letzte Hürde genommen. Merkel verteidigte vor den Staats- und Regierungschefs ihr Nein zu Corona-Bonds.
Die Ministerpräsidenten von Bayern und Baden-Württemberg sind dagegen, dass jetzt vor allem über Corona-Lockerungen gesprochen wird. Gemeinsam setzen sie einen Kontrapunkt – zu Laschet in Düsseldorf.
Vor einem Jahr wurde Tilman Kuban überraschend zum Vorsitzenden der Jungen Union gewählt. In seinen Reden teilt er gerne aus. Seine Wortwahl nützt und schadet ihm. Folge 5 unserer Serie „Jung und politisch“
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in ihrer Regierungserklärung im Bundestag in Berlin die Maßnahmen einiger Bundesländer zur Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen kritisiert.
FPD-Chef Lindner spricht vom Ende der „großen Einmütigkeit“, der Co-Fraktionsvorsitzende der AfD von einer „Basta-Mentalität“ der Kanzlerin: Reaktionen auf Merkels Regierungserklärung.
Auf dem langen Weg in die Corona-Normalität lässt der Staat jetzt die Zügel etwas lockerer. Im aktuellen F.A.Z.-Einspruch-Podcast sprechen wir über die unterschiedlichen Ansätze der Bundesländer.
Angela Merkel bietet in ihrer Regierungserklärung eine Seltenheit. Offen spricht sie über Streit in internen Diskussionen. Das in der Corona-Pandemie Erreichte dürfe jetzt nicht aufs Spiel gesetzt werden.
Angela Merkel kritisiert die Schnelligkeit, mit der manche Ministerpräsidenten in der Corona-Politik vorangehen. Aber auch sie selbst setzt forsche Zeichen: zum Beispiel den 1. Juli.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wertet die jüngsten Zahlen in der Coronavirus-Krise als Schritt in die richtige Richtung, rät aber von zu schnellen Lockerungen der geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens ab.
Was muss in Deutschland und Europa im Kampf gegen die Corona-Krise noch getan werden? Das hat die Bundeskanzlerin in einer Regierungserklärung dargestellt. Verfolgen Sie die Reaktionen im Livestream.
Keine kritischen Nachfragen in der Corona-Krise? Von wegen: Der Bundestag befragt die Minister Spahn und Scheuer. Die verteidigen die Arbeit der Regierung. Und der Gesundheitsminister sagt: Wir werden uns verzeihen müssen.
Spanien will den Wiederaufbaufonds der EU durch ewige Anleihen finanzieren. Noch aber sind die Staats- und Regierungschefs über viele Fragen heftig zerstritten.
An diesem Mittwoch tagt wieder das Corona-Kabinett. Die Hoffnung auf weitere Unterstützung für Bürger, Unternehmen und Kommunen sind hoch – doch die Positionen liegen mitunter weit auseinander.
Beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln werden Bürger von Montag an Mund und Nase bedecken müssen. Dafür gibt es Lob vom Städtetag und der Landtags-Opposition.
In der Stadt an der Lahn ist vieles im Fluss. Obwohl mehr Bürger arbeitslos sind als im Bundesdurchschnitt, liegt die Kaufkraft weit darüber. Eine neue Verkehrsführung gilt als größte Herausforderung.
Solange Angela Merkel an der Spitze der CDU stand, konnte die Partei verdecken, dass sie immer noch eine männliche war. Jetzt geht auch Annegret Kramp-Karrenbauer. Was nun?
Einige Geschäfte öffnen wieder, Kitas und Schulen bleiben jedoch geschlossen. Bei „Hart aber fair“ geht es um die Folgen einer Dauer-Quarantäne. Nach der Sendung muss man sich weniger Sorgen um Eltern am Limit als vielmehr um das Saarland machen.
Angela Merkel hält nichts von Lockerungs-Frohlocken, doch nicht alles, was Freude macht, ist verboten. Schon gar nicht, wenn man das epidemiologisch Nützliche mit dem intellektuell Vergnüglichen verbindet. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Erst prescht Markus Söder vor, dann Armin Laschet. Geradezu lustvoll missverstehen die beiden Politiker einander. Geht es hier etwa um die Kanzlerkandidatur?
„Öffnungsdiskussionsorgien“, wie Bundeskanzlerin Merkel meint, gibt es in Deutschland noch nicht. Auch für die Bewältigung der Corona-Krise ist es gut, wenn nicht nur eine/r etwas zu sagen hat.
Während Angela Merkel die CDU wegen ihrer Uneinigkeit in Sachen Corona-Maßnahmen rüffelt, genießt die SPD die Ruhe in ihren Reihen. Druck kommt nur von der FDP. Wenn überhaupt.
„Deutschland möchte nicht nur solidarisch sein, sondern wird auch solidarisch sein“, sagt die Kanzlerin. Einer Forderung erteilt sie indes abermals eine Absage.
Bundeskanzlerin Merkel warnt vor einem „erneuten allgemeinen Shutdown“, sollten die Deutschen die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus zu locker nehmen. „Es wäre jammerschade, wenn wir sehenden Auges in einen Rückfall gehen.“
Jetzt sind auch die Sozialwissenschaftler gefragt, wenn es darum geht, die Risiken von Lockdown und Lockerung gegeneinander abzuwägen. Bisher sind sie damit nicht weit gekommen.
Angela Merkel bekräftigt das deutsche „Nein“ zu Eurobonds. Wenige Tage vor einem wichtigen EU-Gipfel erklärt die Kanzlerin: Gemeinsame Schuldtitel sind der falsche Weg.
Die Bundeskanzlerin weist darauf hin, dass geltende Maßnahmen noch eingehalten werden sollen. Sie sei aber skeptisch. Neue Konsequenzen werde es erst einmal nicht geben.
Unmissverständlich hat der Kanzleramtschef die „etwas schmeichelhaft“ so genannte Herdenimmunität als Strategie für Deutschland ausgeschlossen. Helge Braun, selbst Arzt, rechnete vor, warum.
Die Corona-Krise beendete in Belgien ein langes Ringen um eine neue Regierung: Sophie Wilmès wurde Premierministerin. Ihre Sondervollmachten sind zwar zeitlich begrenzt. Doch die Liberale hat gute Chancen, länger an der Macht zu bleiben.
Murtaza Ramazanzada kam vor viereinhalb Jahren als Flüchtling nach Deutschland. In der Pandemie betreut er als Krankenpflegeschüler Corona-Patienten – und erinnert sich an Angela Merkels Satz: „Wir schaffen das“.
Galeria Karstadt Kaufhof leidet unter den Ausgangsbeschränkungen. Durch die Bund-Länder-Beschlüsse in dieser Woche wurden die Bestimmungen für die Warenhauskette nicht gelockert. Nun geht sie dagegen in Nordrhein-Westfalen juristisch vor.
Während Trump mit Verschwörungen rund um die Ausbreitung des Coronavirus hantiert, bemüht Merkel die Zahlen – dennoch bleiben Fragen. Tut die Politik genug für eine Rückkehr in die Normalität? Der Newsletter für Deutschland.
Wie sollen Grundschüler in der Pause Abstand zu einander halten? Und wer sorgt für Seife und Desinfektionsmittel? Nach dem Beschluss von Bund und Länder rätseln Lehrer, wie die Schulöffnung funktionieren soll.
Merkel hantiert in der Corona-Krise mit vielen Zahlen zum Virus. Andere Zahlen verschweigt sie lieber. Denn die Politik hat den „Lockdown“ nicht so gut genutzt, dass wir für die nächste Infektionswelle gewappnet wären.
Die Kanzlerin hat es deutlich gemacht: Die Entwicklung der Covid-19-Pandemie hängt entscheidend an einer einzigen Zahl. Was genau aber bedeutet diese Reproduktionszahl? Und wie wird sie ermittelt?
Erste Lockerungen der Corona-Beschränkungen treten ab Montag in Kraft, das ärgert jene, die nicht davon profitieren. Und auch Trump sorgt einmal mehr für Unruhe. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.