Gaspreis fällt auf niedrigsten Stand seit Ende Juli
Gut aufgefüllte Reserven und neue Lieferabkommen: Erdgas hat sich an den Börsen deutlich verbilligt. Dennoch bleiben die Preise auf einem hohen Niveau.
Gut aufgefüllte Reserven und neue Lieferabkommen: Erdgas hat sich an den Börsen deutlich verbilligt. Dennoch bleiben die Preise auf einem hohen Niveau.
Vor Einführung der Gasumlage naht schon das Ende der Gasumlage. Finanzminister Lindner bringt nun eine Gaspreisbremse ins Spiel – und koppelt die Forderung an längere Laufzeiten für AKW.
Nun macht auch Finanzminister Lindner deutlich, dass er Zweifel an der Gasumlage hat. Wichtiger sei eine Gaspreisbremse.
Die dramatische Entwicklung der Energiepreise bestimmt zunehmend die Debatte in den Ampelparteien. Bärbel Bas spricht sich dafür aus, die Grundversorgung mit Energie in staatliche Hand zu legen.
In diesem Jahr ist das Heizen besonders teuer. Wer den Winter im warmen Süden verbringt, kann Tausende Euro sparen. Es ist aber nicht ganz einfach – und luxuriös wird es nicht.
Neue Spannungen zwischen Russland und dem Westen haben am Mittwochvormittag die Preise für europäisches Erdgas wieder steigen lassen. Damit wird die Gasversorgung Winter noch ungewisser.
Deutschlands größter Gasimporteur befinde sich darüber mit der Bundesregierung und dem finnischen Großaktionär Fortum in abschließenden Gesprächen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Es geht um Milliarden.
Der Großhandelspreis für Erdgas schwankt im Minutentakt. Für Endkunden ändert er sich selten. Eine Übersicht über die Verbindung von Energiebörse und dem einzelnen Haushalt.
Im Moment kriegen viele Menschen in Deutschland Post vom Gasanbieter. Und was darin steht, tut richtig weh. Wir sprechen mit einem Verbraucherschützer darüber, was man tun kann. Und mit einen Psychologen über Existenzangst.
Die Bundesregierung könnte ihren Anteil an Uniper auf mehr als 50 Prozent aufstocken. Und sie ist offen dafür, den Gasversorger vollständig zu verstaatlichen, falls dies notwendig ist, um einen Zusammenbruch des deutschen Energieversorgungssystems zu verhindern.
In ihrer Rede zur Lage der Union kündigt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen einen Gesetzesvorschlag gegen hohe Energiepreise an. Zudem teilt sie mit, dass sie noch an diesem Mittwoch nach Kiew reisen werde.
Am Mittwoch will die EU-Kommission einen Gesetzesentwurf zur Bewältigung der hohen Strompreise vorstellen. Doch ein Deckelung der Gaspreise ist nicht vorgesehen, wie Energiekommissarin Kadri Simson in Brüssel mitgeteilt hat.
Der Gaspreis springt, Strom ist jenseits von 50 Cent je kWh angekommen. Was liegt näher, als auszuweichen. Auf Photovoltaik? Oder auf Pellets? Es gibt keine gute Nachricht.
Der Preis für europäisches Erdgas ist mit rund 189 Euro pro Megawattstunde auf den tiefsten Stand seit Ende Juli gefallen. Erst vor einer Woche lag er durch den Gazprom-Lieferstopp auf einem Rekordhoch.
In der Debatte um einen Gaspreisdeckel auf EU-Ebene hat Bundeskanzler Olaf Scholz das Vorhaben bei einem Treffen mit Ratspräsident Charles Michel als verfrüht abgetan – wenngleich die Preise aktuell „viel höher als gerechtfertigt“ seien.
Die Union möchte den Preis für Gas bei 12 Cent je Kilowattstunde einfrieren. Das solle die Bevölkerung zum Sparen anhalten aber ihr auch helfen.
Auf Gaskunden kommen drastisch steigende Vorauszahlungen zu. Verbraucherschützer warnen vor Abzocke – denn die Erhöhungen betragen teils mehr als 670 Prozent.
Mit einer schrillen Warnung versucht der Verband der Speditionsunternehmer Aufmerksamkeit zu erregen. Auch wenn das übertrieben scheint, zeigt sich einmal mehr: Deutschlands Wirtschaft ist vielfältig vernetzt und auf komplizierte Lieferketten angewiesen. Und wieder geht es auch um Russland.
Der Dieselreiniger Adblue ist knapp geworden. Einer der größten deutschen Hersteller hat wegen hoher Gaspreise die Produktion eingestellt. Der deutsche Logistikverband befürchtet Engpässe in der Transportbranche.
Internes Kommissionspapier: Nach dem Strommarkt knöpft sich Brüssel nun den Gasmarkt vor. Ein Preisdeckel auf russisches Pipeline-Gas soll die Gewinne von Gazprom schmälern und den Preisdruck für Verbraucher und Unternehmen senken. Das berge aber ein großes Risiko, warnen die Autoren des Papiers.
Gas- und Strompreise galoppieren. Die Bundesregierung bemüht sich um Entlastung. Aber auch jeder Einzelne kann dafür sorgen, dass die Rechnung kleiner ausfällt. Tipps von F.A.S.-Redakteur Dyrk Scherff.
Um mehr als drei Prozent ist der DAX am Montag abgerutscht. Vermutet wird ein Zusammenhang mit den steigenden Gaspreisen. Aber auch die Maßnahmen des neuen Entlastungspakets der Ampel-Regierung scheint die Anleger zu beunruhigen.
Der Stopp russischer Gaslieferungen lässt den Gaspreis abermals deutlich steigen. An der Börse stehen vor allem die Titel der Versorger unter Druck.
Für jene, die knapp oberhalb der Wohngeld-Grenze oder der Sozialhilfesätze lägen, sei das Entlastungspaket der Ampel unzureichend, kritisiert CDU-Chef Merz. Er rechnet auch mit massiven Beschwerden aus der Wirtschaft.
„Wenn der Stand der Gasspeicher gerade im Süden nicht deutlich erhöht wird, reicht es nicht durch den ganzen Winter“, sagt Bayerns Ministerpräsident. Und der CDU-Chef sagt, was sich dauerhaft für Deutschland ändert.
Höhere Energiepreise dürften die schon hohe Inflation in der Türkei weiter treiben. Sie frisst sich durch die Wirtschaft und treibt sogar das Wachstum an.
Der Kanzler kündigt in Meseberg ein „maßgeschneidertes“ Paket gegen die steigenden Energiepreise an, ohne Details zu nennen, und lobt die Arbeit der Koalition. Wirtschaftsminister Robert Habeck verteidigt ihn gegen Kritik.
Die Bundesregierung beendet ihre Klausur in Meseberg. In Deutschland gilt zum letzten Mal der Tankrabatt. Und: Michail Gorbatschow ist mit 91 Jahren gestorben. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Steigende Preise für Strom und Gas machen nicht nur den Deutschen zu schaffen. Eine Umfrage ergab: Jeder vierte Brite will im Winter aufs Heizen verzichten.
Der Energiekonzern Uniper leidet unter steigenden Gaspreisen. Der Staat hat mit Kreditlinien in Höhe von neun Milliarden Euro geholfen. Doch die Mittel sind mittlerweile ausgegeben.
Die Unsicherheiten durch die Gaskrise kommen in den Baumärkten an: Elektrische Heizlüfter sind kaum noch zu bekommen. Dabei haben sie erhebliche Nachteile.
Der Ampelkoalition fehlt in der Energiekrise ein Konzept. Und dies übrigens sowohl inhaltlich als auch kommunikativ.
Der Endstand nimmt die Hürde erstmalig, getrieben von der Furcht vor weiterer russischer Lieferdrosslung durch Nord Stream 1
Die unsichere Energieversorgung lastet auf den europäischen Aktienmärkten. Auch der Gaspreis bewegt sich auf einem Allzeithoch. Die Rezessionsangst nimmt zu.
Weil das Gas teurer wird, muss ein durchschnittlicher Hanauer Haushalt von Oktober an im Monat 84 Euro mehr zahlen.
Der Großhandelstarif steigt auf ein Rekordniveau, während die Verbraucherrechnungen intransparent bleiben.