Prinzip Hoffnung
Die Gasspeicher sind nur noch zu knapp 40 Prozent gefüllt. Die Entwicklung hatte sich schon länger angedeutet. Das verdeutlicht: Nur dem Prinzip Hoffnung zu folgen, ist mit Blick auf Versorgungssicherheit keine gute Idee.
Das Energieunternehmen hat gerade erst die große Krise infolge des Ukrainekriegs überstanden. Nun geraten mit dem Irankrieg abermals die Gaspreise durcheinander. Wie ist Uniper vorbereitet?
Die Gasspeicher sind nur noch zu knapp 40 Prozent gefüllt. Die Entwicklung hatte sich schon länger angedeutet. Das verdeutlicht: Nur dem Prinzip Hoffnung zu folgen, ist mit Blick auf Versorgungssicherheit keine gute Idee.
In der Gaskrise erwarb der Bund den Energiekonzern fast komplett. Bis 2028 muss er die Mehrheit abgeben. Zunächst stand dafür ein Börsengang im Zentrum. Jetzt verschieben sich die Akzente.
Erst Gaskraftwerke bauen, später dekarbonisieren – so klingt die angepasste Strategie des Energiekonzerns. Flexible Versorgungskapazitäten zu schaffen, tritt in den Vordergrund, mit grünen Zielen geht's langsamer.
Am 80. Jahrestag des Kriegsendes übernehmen die CEOs von 49 Unternehmen Verantwortung. Deutsche Konzerne hätten dazu beigetragen, „die Herrschaft der Nationalsozialisten zu festigen.“ Ihre Erklärung im Wortlaut.
Die Wärmeenergie Großkrotzenburg ist insolvent. Das geplante Fernwärmekraftwerk steht damit vor dem Aus. Es gibt aber eine Idee für einen Ersatz, wenn der Vertrag mit Uniper ausläuft.
Der Energiekonzern Uniper macht sich schick für seine Reprivatisierung. Schon bald sollen Milliarden an den Staatshaushalt zurückfließen.
Der in der Gaskrise vom Staat gerettete Energiekonzern Uniper zahlt dem Bund mehr als eine halbe Milliarde Euro zurück. Anfang 2025 könnte noch mehr Geld folgen.
Erste Banken sind auserkoren und die „Hausaufgaben erledigt“ – aber es schlummern auch noch Risiken.
Wie geht es eigentlich mit dem verstaatlichten Energiekonzern Uniper weiter? Vorstandschef Michael Lewis erklärt im F.A.Z.-Interview, wieso er die Investitions- und Nachhaltigkeitsziele nach hinten schiebt.
Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper hat den Verkauf seines Steinkohlekraftwerks Datteln 4 gestartet. Doch es könnte schwierig werden, Interessenten zu finden.
Die Bundesregierung fürchtete im Jahr 2022, wenn Uniper ausfiele, würde dies eine Kettenreaktion auslösen. Daher wurde Uniper mit 13,5 Milliarden Euro Staatsgeld gerettet. Wann kommt die Reprivatisierung?
Uniper testet einen Wasserstoffspeicher in einem Salzstock in Ostfriesland. Das Projekt soll einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende liefern, aber viele Erfahrungen gibt es noch nicht.
Nach eigener Aussage kommt der vom Staat in der Gaskrise gerettete Energiekonzern Uniper gut damit voran, sich wieder hübsch für den Kapitalmarkt zu machen. Doch es schlummern noch Risiken.
Der Freistaat will mehr als 80 Wasserkraftwerke von Uniper wieder verstaatlichen. Eine Debatte ist dringend erforderlich, ob der Staat der bessere Unternehmer ist.
Der Freistaat setzt den Versorger Uniper unter Druck: Ministerpräsident Söder will mehr als 80 Wasserkraftwerke zurückkaufen.
Die Ukraine will Gaslieferungen aus Russland den Hahn abdrehen. Das könnte sich ändern, wenn das Gas nicht mehr aus Sibirien, sondern aus Baku kommt.
Nach der russischen Invasion in der Ukraine hatte der russische Staatskonzern Gazprom die Gaslieferungen nach Deutschland abgedreht. Darum hat die Bundesrepublik Anspruch auf Schadensersatz, hat ein Schiedsgericht geurteilt.
Lange schleppte der verstaatlichte Versorger Uniper Lieferverträge mit Gazprom mit sich herum. Nun wird er sie los – doch ein paar Unsicherheiten bleiben noch.
Uniper hatte nach dem russischen Gaslieferstopp 2022 in Stockholm ein milliardenschweres Schiedsgerichtsverfahren gegen Gazprom eingeleitet. Ein russisches Gericht hat nun eine einstweilige Verfügung gegen Uniper erlassen.
Der Betreiber Uniper überlegt, wie es mit dem Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg weitergehen soll. Aber viele Vorgaben sind noch unklar.
Von drastischen Verlusten zu hohen Gewinnen: Die letzten Jahre waren für den verstaatlichten Energiekonzern Uniper eine Berg- und Talfahrt. Jetzt soll Stabilität rein ins Unternehmen – und der Bund möglicherweise sogar mit Gewinn raus aus der Rettung.
Auch wegen der Auflösung von Rückstellungen hat der in der Energiekrise verstaatlichte Versorger Uniper zuletzt einen Rekordgewinn erwirtschaftet. Im laufenden Jahr wird der Ertrag wohl deutlich kleiner ausfallen.
Der Energiekonzern bildet eine milliardenschwere Rückstellung in seiner Bilanz, um Verpflichtungen aus der Staatshilfe zu erfüllen. Zuletzt lief es für den Konzern deutlich besser.
Uniper geriet in große Not, als Russland kein Erdgas mehr lieferte. Nur Milliardenhilfen verhinderten einen Zusammenbruch. Ein Jahr später verzeichnet der Energiekonzern wieder glänzende Gewinne.
Der Bund sorgt mit dem Verkauf von Post-Aktien für Schlagzeilen. Auch hat er wichtige Anteile an einigen anderen Konzernen. Nicht alle kann oder will er zu Geld machen. Ein Blick auf die Beteiligungen.
Im Ringen um den Bau neuer wasserstofffähiger Gaskraftwerke hat sich die Ampel endlich verständigt. Der verstaatlichte Energieerzeuger Uniper begrüßt das – und will neue Gaskraftwerke bauen.
Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Uniper sorgt sich um eine Versorgungslücke, weil zu wenig neue Gaskraftwerke gebaut werden. Den Kohleausstieg 2030 sieht er daher als sehr ambitioniert an.
RWE wollte wie der Konkurrent Uniper eine Entschädigung für den Kohleausstieg, den die Niederlande bis zum Jahr 2030 beschlossen hatten. Doch der Konzern hat das Schiedsverfahren nun für beendet erklärt.
Im vergangenen Jahr hatten nur Milliarden aus der Haushaltskasse den Energieriesen in der Gaskrise retten können. Nun schreibt er überraschend hohe Gewinne.
Plötzlich Rekordgewinne: Vor knapp einem Jahr war Uniper noch auf Staatshilfe angewiesen. Jetzt erwirtschaftet das Unternehmen knapp zehn Milliarden Euro.
Geschickte Absicherungsgeschäfte helfen
Mit Milliardenhilfen hatte der Bund den Energiekonzern Uniper gerettet. Nun hat das Unternehmen seinem Chef zufolge die Kredite der Förderbank KfW fast abgestottert. Dem Unternehmen helfen die gesunkenen Gaspreise.
Der vergangenes Jahr verstaatlichte Energiekonzern Uniper stellt sich neu auf. Spätestens 2029 ende die Stromproduktion aus Kohle, teilte der Konzern mit.
Der Energieversorger Uniper rechnet 2023 mit einem Milliardengewinn, weil sich die Gaspreise günstiger entwickelt haben als erwartet.
Wegen des russischen Gaslieferstopps war das Energieunternehmen im letzten Jahr in Schieflage geraten. Der Bund musste einspringen. Nun rechnet Uniper mit Gewinnen in Milliardenhöhe – und will einen Teil der Staatshilfen zurückzahlen.
Der Energieversorger wurde in einer beispiellosen Rettungsaktion verstaatlicht. Nun muss der neue Konzernchef Michael Lewis den Staatsausstieg vorbereiten. Es wird ein langer Weg.