Neustart für Uniper
Der Energieversorger wurde in einer beispiellosen Rettungsaktion verstaatlicht. Nun muss der neue Konzernchef Michael Lewis den Staatsausstieg vorbereiten. Es wird ein langer Weg.
Der Energieversorger wurde in einer beispiellosen Rettungsaktion verstaatlicht. Nun muss der neue Konzernchef Michael Lewis den Staatsausstieg vorbereiten. Es wird ein langer Weg.
Die Lage auf dem Gasmarkt hat sich entspannt, der Versorger blickt zuversichtlich nach vorn. Das Flüssiggasterminal in Wilhelmshaven entwickelt sich positiv. Bis 2026 muss der Konzern auch ein Kohlekraftwerk loswerden.
Fünfzig Jahre lang kämpfte ein Umweltschützer gegen das Kohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg. Er dachte, er hätte gewonnen. Doch dann kamen die Energiekrise und der Atomausstieg.
Als größter deutscher Gas-Importeur war Uniper im Zuge des russischen Lieferstopps im vergangenen Jahr in Bedrängnis geraten und wurde verstaatlicht. Die neuen Geschäftszahlen sehen deutlich besser aus.
Der Energieversorger Uniper ist verstaatlicht. Manche Parteien in Bayern sehen das als gute Gelegenheit, die Wasserkraftwerke des Konzerns in die Hand des Freistaats zu überführen.
Der britische Energiemanager Michael Lewis wechselt von Eon zum verstaatlichen Uniper-Konzern.
Der verstaatlichte Energiekonzern steht weiter unter Druck. Das Gasgeschäft bringt bis Ende 2024 weitere Belastungen.
Hierzulande werden die letzten Kernkraftwerke abgeschaltet. In Schweden ist der deutsche Staat neuerdings über den Energieversorger Uniper an drei Atomanlagen beteiligt. An Ausstieg denkt dort keiner.
Der Energiekonzern Uniper setzt EU-Auflagen für Verstaatlichung um. Die Übernahme soll in den kommenden Monaten abgeschlossen werden.
Die rückläufigen Gaspreise entlasten den vom Staat gestützten Energieversorger. Dadurch vermindern sich die Kosten für die Ersatzbeschaffung ausgefallener Lieferungen aus Russland.
Die frühere Investmentbankerin übernimmt eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt. Dennoch will sie auch ihr Aufsichtsratsmandat in der Commerzbank behalten.
Nach der Verstaatlichung kündigt Vorstandschef Klaus-Dieter Maubach seinen Abschied an.
Die Mehrheitsübernahme durch den Bund ist für Uniper-Chef Maubach ein Grund, von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Auch weitere wichtige Vorstände des Energieunternehmens wollen ausscheiden.
Viele Industrieunternehmen arbeiten daran, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Im Falle des Stahlkonzerns könnte der Anlagenbauer Thyssenkrupp Uhde dabei eine Schlüsselrolle spielen.
Das Jahr 2022 lief für die meisten Unternehmen ziemlich gut. Nur ein großer Ausreißer trübt das Bild.
Uniper-Chef Klaus-Dieter Maubach weist Kritik zurück, Warnungen ignoriert zu haben.
Klaus-Dieter Maubach, Chef des Erdgasimporteurs Uniper, spricht über eigene Fehleinschätzungen, Rücktrittsgedanken an grauen Samstagen und den größten Verlust der deutschen Unternehmensgeschichte.
Der kriselnde Gashändler Uniper ist nach der Verstaatlichung aus dem Deutschen Aktienindex herausgeflogen.
Wegen der staatlichen Übernahme der meisten Anteile erfüllt der Gasimporteur nicht mehr die Kriterien für den Aktienindex. Ein Brennstoffzellen-Hersteller rückt nach.
Der Bund darf den angeschlagenen deutschen Gasimporteur mit bis zu 34,5 Milliarden Euro unterstützen, um ernsthafte Störungen des Gasmarktes zu vermeiden.
Der Verstaatlichung des angeschlagenen Gasimporteur steht nun nichts mehr im Wege, die Staatshilfen in Milliardenhöhe dürfen fließen. Es gibt allerdings eine Reihe von Bedingungen.
Die Hauptversammlung des größten deutschen Gasimporteurs billigt die Verstaatlichung. Nun muss nur die EU noch Ja sagen.
Der Bund muss den angeschlagenen Energieversorger Uniper retten. Doch vor der entscheidenden Hauptversammlung sind noch einige Fragen offen.
Nach der Verstaatlichung muss sich Uniper neu erfinden.
Die Verstaatlichung wirft ihre Schatten voraus.
Die EU-Kommission hat der Übernahme des Energieunternehmens durch den Bund kartellrechtlich zugestimmt. Die Prüfung nach Regeln für staatliche Beihilfe läuft aber noch.
Nach Uniper wird der nächste deutsche Gasimporteur gerettet: Diesmal geht es um den Leipziger Konzern VNG.
Ex-Bilfinger-Chef Blades übernimmt den Vorsitz im Kontrollgremium des angeschlagenen Energieversorgers.
Der angeschlagene Gasimporteur Uniper erwartet, dass ein Spezialschiff für das LNG-Terminal Wilhelmshaven im Dezember ankommt. Das Schiff gilt als technisches Herzstück der Anlage.
Der Essener Versorger folgt dem Beispiel von Uniper.
EU-Prüfung des Rettungspakets bereitet Sorgen.
Der Versorger will den russischen Energiekonzern wegen Lieferausfällen vor ein Schiedsgericht ziehen. Ob es dazu kommt, ist ungewiss. Laut Bundeskanzler Scholz ist nun Norwegen Deutschlands wichtigster Gaslieferant.
Im Frühjahr erntete die Bundesregierung viel Häme für ihr plötzliches Interesse an Qatar. Jetzt schließt das Emirat einen ersten Flüssiggasvertrag für Brunsbüttel. Und dabei bleibt es nicht.
Uniper fehlen die Einnahmen aus der gestrichenen Gasumlage. Jetzt muss der Staat noch mehr Kapital einbringen.
Das Hilfspaket für Deutschlands größten Gasimporteur Uniper wird wohl noch größer ausfallen als bislang geplant. Das vor der Verstaatlichung stehende Energieunternehmen braucht mehr Eigenkapital, um nicht in die Knie zu gehen.
Am Wochenende gab es die Zustimmung aus Brüssel, nun hat der Bund die Verstaatlichung der früheren Gazprom Germania vollzogen. Dadurch soll die Sicherheit der Gasversorgung der deutschen Wirtschaft gewährleistet werden.