In Frankreich wächst das Misstrauen gegen Deutschland
Es ist nicht nur das Aus für das Projekt FCAS. Auch bei deutschen Plänen für den Weltraum und der Militärstrategie fragt man in Paris: Wo bleiben wir? Wo Polen?
Ein Triebwerksproblem stoppt auf Teneriffa den Heimflug des Papstes. König Felipe überlässt Leo XIV. kurzerhand sein Regierungsflugzeug.
Es ist nicht nur das Aus für das Projekt FCAS. Auch bei deutschen Plänen für den Weltraum und der Militärstrategie fragt man in Paris: Wo bleiben wir? Wo Polen?
Nirgendwo sonst auf der Welt täuscht der erste Blick kolossaler als in Los Angeles, das ein zentraler Spielort der Fußball-WM ist: Auf der Suche nach einer Stadt, die umso unsichtbarer wird, je näher man ihr kommt – und umso fesselnder.
Heute beginnt die Fußball-WM der Superlative. Die EZB erhöht wohl erstmals seit drei Jahren die Zinsen. Und es startet der erste Prozess zum Millionenraub von Gelsenkirchen. Der F.A.Z.-Frühdenker.
In der Flugverkehrsentwicklung zählt Deutschland zu Europas Schlusslichtern, eine neue Strategie der Regierung soll das ändern. Die beschreibt Probleme akkurat, bleibt konkrete Antworten aber schuldig.
Die Regierung legt eine Kursbestimmung für die Luftfahrt vor. Für das gescheiterte Kampfjetprojekt FCAS setzt der Bund jetzt auf eine Alternative unter „maßgeblicher Beteiligung der deutschen Luftindustrie“.
FCAS ist nicht das erste fehlgeschlagene internationale Rüstungsprojekt. Eine Geschichte guter Absichten ohne guten Ausgang.
Personalkürzungen schließt der Chef der Fluggesellschaft Emirates in der aktuellen Krise kategorisch aus. Er will expandieren – auch in Deutschland.
Seit Januar ist Lars Wagner die Nummer zwei bei Airbus. Sein erstes Interview hat er der F.A.Z. gegeben. Darin spricht er über die Flugzeuge der Zukunft und was er von Deutschland erwartet.
Nach dem Aus für FCAS wird nach Alternativen gesucht. Großbritannien, Italien und Japan arbeiten am „Tempest“, Schweden hat einen eigenen Plan. Und auch in Bayern gibt es Ideen.
Im Kanzleramt kommen die Koalitionsspitzen und die Sozialpartner zusammen, USA und Iran greifen sich gegenseitig an, der Papst hält eine Messe in der Sagrada Família, und der neue Steven Spielberg kommt in die Kinos. Der F.A.Z. Frühdenker.
Das geplante deutsch-französische Kampfflugzeug soll nicht gebaut werden. In Paris ist man vom FCAS-Aus spürbar enttäuscht. Überraschend kam es aber nicht.
Mit dem Scheitern eines gemeinsamen Kampfflugzeugs muss die deutsch-französische Zusammenarbeit nicht enden. Europa braucht jedoch keine Prestigeprojekte, sondern Koalitionen von Willigen, die effizient und schnell zusammenarbeiten wollen.
Nach jahrelangen Vorbereitungen ist das milliardenschwere Rüstungsprojekt gescheitert. Zwischen Berlin und Paris bleiben Fragen offen. Der deutschen Industrie kommt das Ende gar nicht ungelegen.
Mit der neuen Halle schafft die Fluglinie Condor erstmals eigene Wartungskapazitäten für große Langstreckenflieger. Damit will das Unternehmen seine Abhängigkeit von externer Infrastruktur reduzieren.
Ab welcher Verspätung haben Flugreisende Anspruch auf Entschädigung? Und wie viel Geld bekommen sie dann? Die EU arbeitet schon länger an einer Reform – und findet weiter keinen Kompromiss.
Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS strebt an die Börse. Der Vorstandsvorsitzende Jean-Paul Alary verrät, welche Bedeutung er Drohnen beimisst und was er auf der Produktseite plant.
Die deutsche Luft- und Raumfahrtbranche hat so viel eingenommen wie nie zuvor. Zivile Flugzeuge bleiben das Hauptgeschäft, das schneller wachsende militärische Segment soll für weitere Umsatzsprünge sorgen.
Europa hat auf keiner Achse der Raumfahrt ein Pendant zu SpaceX. Das liegt nicht an fehlendem Ingenieurswissen, sondern an einem strukturellen Defizit: Ohne große Vision kein Talentmagnet, ohne Talentmagnet keine Kostenstruktur, die neue Märkte erst erschafft.
Air New Zealand führt Etagenbetten ein, bei United Airlines kommt die „Relax Row“: Fliegen im Liegen soll nun endlich auch für Passagiere in der Economy Class Wirklichkeit werden.
Die Bundesregierung schreibt an einer Luftfahrtstrategie für Deutschland. Die Industrie vermisst Konkretes zum Kampfsystem FCAS und zur deutschen Rolle im Passagierflugzeugbau – sowie einen eingesparten Posten in Berlin.
In den nächsten Monaten werden sich noch einige Unternehmen aus der Rüstungsbranche an die Börse aufmachen, so wie KNDS. Das dürfte die Preise drücken. Anleger sollten auf die Bewertung achten und bei zu hohen Kursen Abstand halten.
Die Hängepartie um den Rüstungskonzern KNDS hat ein Ende. Sowohl der deutsche als auch der französische Staat sollen 40 Prozent der Anteile halten.
Nun trifft es auch Singapore Airlines. In diesem Jahr kommen die neuen Sitze nicht mehr an Bord. Aber Anfang 2027 soll die frische Kabine im Airbus A350 dann endlich abheben. Ganz bestimmt.
Vereiste Sonden und unvorbereitete Piloten: Nach dem Absturz eines Air-France-Fluges 2009 werden die Airline und Flugzeugbauer Airbus schuldig gesprochen. Beide müssen eine Geldstrafe zahlen.
In der Türkei beginnt der Prozess gegen einen Reporter der Deutschen Welle. In den Vereinigten Staaten geht Stephen Colbert zum letzten Mal mit seinem Late Talk auf Sendung. Und: Wen nimmt Julian Nagelsmann mit zur WM? Der F.A.Z. Frühdenker.
Angesichts der russischen Bedrohung bessert Frankreich beim Verteidigungshaushalt nach. Die Rechtspopulisten um Le Pen dienen als Mehrheitsbeschaffer.
Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern glaubt weiterhin an eine Lösung für das europäische Luftkampfsystem FCAS. Doch mit dem französischen Partner wird diese schwierig.
Trump wird in Peking hofiert: Militärzeremonie, roter Teppich, Staatsbankett. Während die USA auf Handelsdeals setzen und Chinas Unterstützung im Irankrieg suchen, wirkt Xi Jinping wie der stärkere Spieler.
Der Rüstungskonzern KNDS soll an die Börse – und der deutsche Staat Anteilseigner werden. Doch das Vorhaben stockt. Jetzt geht der Vorstandsvorsitzende in die Offensive.
Trump erhält in China mehr Pomp als Merz oder Macron. Aber die konkreten Vereinbarungen ähneln sich. Beim Irankrieg beißt er sich an Peking die Zähne aus.
Während des Filmfestivals von Cannes kann man nicht nur Stars beim Joggen oder im Drogeriemarkt beobachten, man läuft wegen der „White Lotus“-Dreharbeiten auch selbst Gefahr, vor die Kamera zu geraten. Eine gute Gelegenheit, die Garderobe zu überdenken, findet unsere Autorin.
Von wegen, zu wenig US-Blockbuster: Das Filmfest von Cannes malt die Weltkarte neu und erwartet so einige Stars auf dem roten Teppich.
Lufthansa geht in Italien beschleunigt voran – und kündigt die Mehrheitsübernahme an der Gesellschaft ITA an. Mit TAP aus Portugal ist die nächste Fluggesellschaft im Blick. Investorenvertreter mahnen zur Vorsicht.
Der Irankrieg wird den US-Präsidenten auch in China verfolgen. Trump erwartet Unterstützung bei der Beendigung – falls Peking sich darauf einlässt, dann nur gegen Zugeständnisse.
TKMS hofft gleich auf mehrere Großaufträge für U-Boote und Fregatten in diesem Jahr. Daher schaut sich der Werftkonzern schonmal nach Kapazitäten um.
Mercedes-Benz bringt ein neues Lenkrad ins Auto. Auch ein neues Lenkgefühl. Zunächst findet die Zukunftsidee im elektrischen EQS statt. In dem auch sonst aufgewerteten Modell darf die Innovation auch als Rettungsversuch gewertet werden.