Was opferten die Pompejaner ihren Göttern?
In Pompeji und der Umgebung der Stadt haben sich Gefäße mit Asche gefunden, die von Rauchopfern übrigblieben. Nun wurden sie untersucht.
Porno-Deepfakes, Suchtmechanismen auf Social Media und die ungeschützte Präsenz von Kindern im Netz machen deutlich: Gesetzgeberische Zurückhaltung ist keine Option mehr. Der digitale Raum steht vor seiner bislang größten Bewährungsprobe.
In Pompeji und der Umgebung der Stadt haben sich Gefäße mit Asche gefunden, die von Rauchopfern übrigblieben. Nun wurden sie untersucht.
Die Frankfurter Philosophin Regina Schidel widmet sich dem Thema Behinderung in philosophischer und sozialtheoretischer Perspektive.
Ein schüchterner Mann in einer dominanten Beziehung: Harry Lightons Debütfilm „Pillion“ erzählt anhand einer BDSM-Beziehung von den Machtverhältnissen der Liebe. Einfach macht er es sich nicht.
Ruth-Lydie Tchindas Leben bewegt sich zwischen Frankreich und Kamerun. „Meine Kultur prägt mein Verhalten stark“, sagt die Managerin.
Barockmalerinnen in Gent, Fotografien von Daido Moriyama und Michelle Piergoelam aus Japan und Surinam in Wien, Vögel in Den Haag: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für April 2026.
Weithin sichtbar beherrscht die romanische Doppelturmfassade der Basilika St. Petrus und Paulus das Niddatal, auch „Dom der Wetterau“ genannt. Stimmungsvoll erhellt Kerzenschein das Hochfest in der Osternacht.
Ein einfacher Klick genügt – und Minderjährige haben Zugang zu Internet-Pornoinhalten. Brüssel will das nicht länger hinnehmen und droht mit hohen Strafen.
Mehr als acht Millionen Deutsche waren NSDAP-Mitglieder. Nach dem 8. Mai 1945 verschwand ihre Gesinnung nicht einfach. Eine Studie zeigt, in welchen Netzwerken das nationalsozialistische Denken überlebte.
Auf Abgeordnetenplätzen, aber auch in der Verwaltung des ersten Bundestags saßen Belastete. Die Erforschung des Parlaments als sozialer Raum steht erst am Anfang.
Mit dem Film „Forest“ und einer anschließenden Diskussion touren polnische Helfer durch Deutschland, um über die Lage von Flüchtlingen an der Grenze zu Belarus zu informieren. Sie beklagen die Praktiken der Regierung.
Bildung ist das Thema Nummer eins vor der Wahl in Rheinland-Pfalz. In Ludwigshafen zeigt sich, warum. Hier fehlen Tausende Kitaplätze, schon Erstklässer bleiben sitzen, und an Schulen eskaliert die Gewalt.
Sind Menschenopfer von der Aufklärung abgeschafft oder vielleicht sogar erst erdacht worden? Der Anthropologe Michael Stausberg untersucht das Phänomen universalhistorisch, aber sein Münchner Vortrag blieb nicht nur in dieser Frage unentschieden.
Der Föderalismus ist grundsätzlich keine schlechte Sache. Problematisch wird er dort, wo er – wie bei der Demonstrationsfreiheit – auf Kosten der Rechtssicherheit geht. Deshalb braucht es bundesweite Standards.
„Arbeit, Brot, Freiheit!“, lautet die Parole, hinter der sich Menschen in der Türkei seit jeher versammeln. Bei Erdoğan gibt es davon nichts.
Vor der Leipziger Buchmesse fordert der Börsenverein, dass Wolfram Weimer den Ausschluss dreier Preisträger zurücknimmt. Und die zwölf ausgezeichneten Buchhandlungen der Rhein-Main-Region haben Fragen.
Viele Wertpapiere werden fernab der offiziellen Märkte gekauft und verkauft, an sogenannten Dark Pools. Das muss gar nicht schlecht sein.
Der französische Philosoph Jean-Claude Michéa will linke und konservative Ideen verbinden, um die Arbeiterklasse zurückzugewinnen. International wird er inzwischen als Vordenker entdeckt. Ein Modell für die Zukunft?
Alican Uludağ bleibt in Haft: Der Korrespondent der Deutschen Wellewird in der Türkei wegen „Präsidentenbeleidigung“ und „Verbreitung irreführender Informationen“ angeklagt. Sein Anwalt vermutet politische Motive.
Das Digitalgesetz der EU, der „Digital Services Act“, greifen manche Kritiker als vermeintliches Instrument der Zensur an. Von Zensur zu sprechen, ist aber Unsinn. Das Gesetz sichert die Meinungsfreiheit.
Zivilisierte Römer gegen wilde Barbaren? Der Althistoriker Owen Rees will diesen Gegensatz als Täuschung entlarven. Seine These: In Wahrheit teilten antike Kulturen eine gemeinsame Lebenswelt – selbst über Grenzen hinweg.
Sachcomics sind ein relativ junges Genre, das aber immer mehr Aufmerksamkeit findet – auch bei renommierten Preisen. Eine grandiose Verbindung von Wissenschaft und Bildergeschichte bietet Lena Winkels „Tiere richtig zeichnen“.
Stefano Bottoni beschreibt das politische Wirken des ungarischen Ministerpräsidenten mit kritischem Blick, aber ohne Moralkeule.
Der Kunde wird König und zugleich gläsern: In welchem Verhältnis steht der Aufstieg von Amazon zum schrumpfenden öffentlichen Raum für seriöser Literaturkritik?
Der Webteppich als Medium politischer Obstruktion in Frankfurt, Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch in Dresden und die Fotografin Germaine Krull im Museum Folkwang: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für den März 2026.
Im Bundestag streiten die Parteien über Vorwürfe von Vetternwirtschaft. In der AfD werden derweil immer neue Fälle bekannt.
An der Uni Kiel soll das Institut für Osteuropäisches Recht geschlossen werden. Es ist das letzte seiner Art – sein Ende bedeutet Lücken im Verständnis Russlands, zum Beispiel im Fall Tilly.
Einblicke in eine Welt, in der immer gedacht werden soll: Selbst schuld! „Die Routinen“ von Son Lewandowski ist ein Roman über das Frauenturnen – und über die Leistungsgesellschaft und deren Erzählungen.
Die Bundesregierung hat Unternehmen einen „Paradigmenwechsel“ in der Ausfuhrkontrolle versprochen. Passiert ist wenig. Was sich ändern müsste, damit der Interessenausgleich zwischen Staat und Wirtschaft besser gelingt.
Die Taliban haben eine neue Strafprozessordnung erlassen. Härtere Strafen gelten vor allem für Frauen.
Unter Donald Trump erlebt die Monroe-Doktrin ein Comeback zur Legitimation US-amerikanischer Hegemonie. Dabei hatte sie auch immer eine antiimperiale Seite.
Der US-Präsident beschimpft den Supreme Court und versucht nun, auf anderem Weg seine Zölle durchzusetzen. Helfen könnten ihm Section 122, 232 oder 301 aus einem mehr als 50 Jahre alten Handelsgesetz.
Ein iranischer Banker mit Verbindungen zur Revolutionsgarde besitzt ein Immobilienimperium mit Hilton-Hotels in Deutschland. Nun interessieren sich auch die Geheimdienste für den Fall.
KI-Verstöße können teuer werden – und das Management haftet mit. Die Bundesregierung hat vergangene Woche den Gesetzentwurf zur Durchführung der KI-Verordnung beschlossen.
Mit der Aussicht auf hohe Gehälter kommen junge Afrikaner nach Russland – und müssen dann in der Ukraine kämpfen. Der Widerstand gegen die undurchsichtige Rekrutierung wächst.
Wegen des US-Ölembargos hat Kuba kaum noch Treibstoff. Air Canada stoppt Flüge, Air Europa muss in der Dominikanischen Republik nachtanken. Russland wirft den USA eine „Erstickungstaktik“ vor.
In seinem neuen Bericht erklärt der Weltbiodiversitätsrat Naturzerstörung zum systemischen Risiko und nimmt Unternehmen in die Verantwortung. Zu Recht, denn ohne Ökosysteme keine Geschäfte.