Bundestag beschließt Gas- und Strompreisbremse
Die Ampelkoalition will Verbraucher und Unternehmen in der Energiekrise unterstützen. Nun hat das Parlament in Berlin die milliardenschweren Hilfen auf den Weg gebracht.
Die Ampelkoalition will Verbraucher und Unternehmen in der Energiekrise unterstützen. Nun hat das Parlament in Berlin die milliardenschweren Hilfen auf den Weg gebracht.
Verhindern kann Berlin den Gaspreisdeckel wohl nicht mehr. Umso mehr muss die Bundesregierung nun alles daransetzen, dass er nur im Ausnahmefall aktiviert wird.
Die EU-Energieminister konnten sich wieder nicht auf einen Gaspreisdeckel einigen. Einiges steht zwar schon fest – aber darüber, bei welchem Preis der Marktkorrekturmechanismus greifen soll, gibt es weiterhin Streit.
Die Energieminister streiten auf ihrem Sondertreffen in Brüssel über Versorgungssicherheit und die Höhe des geplanten Gaspreisdeckels – drei Mal muss Wirtschaftsminister Habeck zum Einzelgespräch.
Die EU-Energieminister beraten über den umstrittenen Gaspreisdeckel. Im Prozess zum Terroranschlag in Nizza wird das Urteil erwartet. Und in Berlin steigt der erste Bewegungsgipfel.
Die europäischen Erdgaspreise sind um bis zu 9 Prozent gefallen, da die LNG-Importe in die Höhe schnellen und die französische Atomstromproduktion stabil blieb, obwohl die Region mit einem Wintereinbruch zu kämpfen hat.
EU-Ratspräsident Sikela wirft Deutschland eine Blockade des Gaspreisdeckels vor. Am Dienstag wollen die EU-Energieminister über das Vorhaben entscheiden.
Drei Entwicklungen geben Hoffnung, dass der Abschwung nicht so stark wird. Auch die Ampelregierung kann mehr tun, um den Standort attraktiver zu machen. Ein Gastbeitrag
Wenn Unternehmen Energiehilfen in Anspruch nehmen, dürfen sie keine Dividenden, Boni oder Sonderzahlungen ausschütten. Das stellt vor allem den Mittelstand vor Herausforderungen.
Laut dem Bundeswirtschaftsminister steht Deutschland trotz Kriegs und Energiekrise robust da. Im Gespräch erläutert Habeck, wie es mit der Energiewende weitergeht, und warum 2023 „anders schwierig“ wird.
Die Bundesregierung will bis Ende 2023 Versorgern Tariferhöhungen untersagen, wenn diese nicht begründet werden können. Damit sollen Mitnahmeeffekte und Missbrauch verhindert werden.
Nicht alles, was die Deutschen tun, gefällt den Österreichern. Doch sie müssen sich damit arrangieren - wie mit den Folgen der deutschen Gaspreisbremse.
Haben Sie verstanden, wie die Strom- und Gaspreisbremse funktionieren soll? Wir versuchen ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Und wir sprechen über die Kritik, die es an den Maßnahmen gibt.
Gas- und Fernwärmekunden müssen im Dezember keinen Abschlag zahlen. Doch wie funktioniert das? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Unternehmen fürchten um ihre Wettbewerbsfähigkeit
Endlich wird klarer, wie der Ausgleich der Energiekosten wirklich funktioniert. Dabei zeigt sich: Den Verbrauchern öffnen sich überraschende Wege, um Geld zu sparen.
Unternehmen, die von der Gaspreisbremse profitieren, sollte die Zahlung von Boni und Dividenden nicht erlaubt sein, sagte die Wirtschaftsweise. Für Verbraucher müsse die Politik klare Anreize zum Energiesparen setzen.
Für Privathaushalte bleibt es dabei: Die Entlastungen sollen rückwirkend von Januar an fließen. Die Zufallsgewinne von Stromerzeugern sollen dagegen erst später abgeschöpft werden.
Der Streit um den europäischen Gaspreisdeckel blockiert die EU. Nun soll ein Sondertreffen im Dezember die Lösung bringen.
Der Kommissionsvorschlag für einen Deckel von 275 Euro stößt auf Kritik von allen Seiten. Die Befürworter sprechen von einem schlechten Witz. Deutschland geht er viel zu weit.
Während Deutschland sich nun doch offen für einen europäischen Gaspreisdeckel zeigt, stößt der Vorschlag bei anderen Staaten auf Ablehnung. Die Auflagen sind zu hoch und der Deckel ebenfalls.
Die EU-Energieminister verhandeln über einen Gaspreisdeckel, die DFB-Auswahl hat sich selbst überschätzt, Orbán erschwert den Neuanfang der Visegrád-Gruppe und Baerbock setzt sich für eine Iran-Resolution ein. Der F.A.Z. Newsletter.
Bundeskanzler Olaf Scholz teilt in der Generaldebatte gegen Oppositionsführer Friedrich Merz aus. Der hatte ihm Wortbruch beim Sondervermögen für die Bundeswehr vorgeworfen.
Paris hat deutlich früher als Deutschland die Energiepreise gedeckelt. Ökonomen kommen zu dem Schluss, dass die Markteingriffe die Inflationsdynamik gebremst haben. Derweil mahnt der IWF Paris zur Ausgabendisziplin.
Die Generaldebatte im Bundestag könnte emotional werden. Der Vermittlungsausschuss berät den Kompromiss zum Bürgergeld. Und: Das Auftaktspiel der Deutschen bei der Weltmeisterschaft in Qatar. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Die Hilfen für Haushalte und Unternehmen gegen die hohen Energiepreise sprudeln nur so. Doch irgendwann muss das Geld zurückgezahlt werden – von uns allen.
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil zeigt sich zufrieden. Doch es gibt auch Kritik.
Nach monatelangem Zögern schlägt die Kommission nun doch einen Preisdeckel für den Gashandel vor. Der soll aber so hoch liegen, dass er wohl nie aktiviert würde. Das dürfte zu Unmut führen.
Die Details zur Gas- und Strompreisbremse stehen, die Energie soll schon von Januar an günstiger werden. Aber es dürfte es noch Diskussionen geben.
Berlin will die Lücken für die Monate Januar und Februar schließen. Die Entlastungen für Haushalte und Industrie werden etwa 54 Milliarden Euro kosten.
An der Tankstelle wird Sprit deutlich billiger. Und erstmals seit Krisenbeginn sinken in Deutschland die Erzeugerpreise. Ist das schon die Trendwende?
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft in der deutschen Weltraumpolitik eine Lücke. Die europäischen Partner und die Industrie erwarten zu Recht, dass Berlin nachlegt.
Auch Großverbraucher von Erdgas sollen einen staatlich finanzierten Preisrabatt bekommen. Doch die Pläne dafür spalten Regierung und Ökonomen.
Warum zu erwartende Produktionsausfälle weit weniger schlimm sind als zunächst befürchtet. Eine Erwiderung auf die Kritik an unserer Studie für die Wirtschaftsweisen.
Sondern auch in der Gaspreisbremse. Und in der Grundsteuerreform. Und sogar noch in einem T-Shirt.
Die NATO und die Ukraine ziehen Lehren aus dem Raketeneinschlag in Polen. Die Bundesregierung braucht länger als geplant für die Strom- und Gaspreisbremse. Und in Großbritannien türmen sich die Staatsschulden.