Guten Morgen!
Der neue Deckel soll automatisch greifen – aber nur in absoluten Ausnahmesituationen und für einen Teil des Handels. Ob das den Befürwortern eines strikten Preisdeckels genügt, ist offen.
Wenn der Preis ein bestimmtes Niveau erreicht, soll er in absoluten Ausnahmesituationen und in Teilen des Marktes künftig automatisch begrenzt werden. Ob das den EU-Staaten ausreicht, ist ungewiss.
Gaskunden sollen bis Mitte Februar erfahren, wie hoch ihre monatliche Entlastung ausfällt. Offen ist noch, ob Unternehmen nach Erhalt der Hilfen Dividenden und Boni ausschütten dürfen.
Nachdem Arbeitsminister Hubertus Heil vor dem Bundesrat für das Bürgergeldgesetz noch einmal geworben hatte, fand die Reform der Grundsicherung keine Mehrheit. Beschlossen wurden zuvor jedoch Entlastungen für Gaskunden.
Die Kommission hält den Preisdeckel für nicht umsetzbar, weil er die Versorgungssicherheit gefährde. Mehrere Länder wollen das nicht hinnehmen.
Eine Studie warnt: Trotz der Gaspreisbremse werden viele energieintensive Betriebe Verluste machen.
Die Gaspreise haben starken Einfluss auf die allgemeinen Strompreise, auch wenn ein Großteil des Stroms nicht mit Gas produziert wird. Wie soll die Politik damit umgehen? Ein Gastbeitrag.
Wer profitiert am meisten von staatlichen Hilfen und Subventionen? Gutverdiener oder ärmere Haushalte? Wirtschaftsforscher des IW Köln haben simuliert, wer wie stark entlastet wird.
Das Deutschlandticket revolutioniert den öffentlichen Nahverkehr. Aber auch 49 Euro sind nicht kostendeckend, der Steuerzahler schießt zu. Einen Versuch ist es wert.
Die Entlastung der Bürger ist gut und richtig. Aber in der Großzügigkeit des Staates äußert sich eine Allmachtphantasie, die alle überfordert. Das Bund-Länder-Treffen ist dafür eine Lehrstunde.
Am Nachmittag beraten die Ministerpräsidenten mit dem Kanzler über das dritte Entlastungspaket. Im Blick auf die Gaspreisbremse erwartet Unionsfraktionsvize Spahn klare Zusagen.
Wer zahlt was? Darüber sprechen der Kanzler und die Ministerpräsidenten. Benjamin Netanjahu könnte wieder Ministerpräsident in Israel werden. Und: Die Fed entscheidet über den weiteren Kurs ihrer Geldpolitik. Der F.A.Z Newsletter.
Die Regierung ist sich einig, wie sie die Vorschläge der Gas- und Wärmekommission umsetzen will. Für Mieter heißt es erstmal: abwarten.
Die Wirtschaft in Ostdeutschland ist krisenanfälliger als im Westen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck weiß das. Trotzdem schlägt ihm in Dresden der geballte Frust entgegen.
Im Kern übernimmt die Regierung die Vorschläge, wie sie die Gaskommission präsentiert hatte. Was bedeutet das für Gaskunden? Eine Übersicht über die Eckpunkte.
Außenministerin Baerbock setzt ihre Mission in Zentralasien fort. In Dänemark und in Israel wird gewählt. Und Eintracht Frankfurt träumt vom Achtelfinale der Champions League. Der F.A.Z Newsletter.
Große Unternehmen, die Hilfe erhalten, sollen keine Dividenden oder Boni ausschütten. BASF hat deshalb schon angekündigt, trotz hohen Gasbedarfs möglichst auf Unterstützung verzichten zu wollen.
Der Strompreis zog wegen der sinkenden EEG-Umlage für Privathaushalte nur um 1,9 Prozent an. Unternehmen waren hingegen deutlich stärker betroffen. Auch beim Gas kommen private Haushalte glimpflicher davon.
Trotz Ukrainekrieg, Energiekrise und Inflation: Die deutsche Wirtschaftsleistung hat im dritten Quartal überraschend zugelegt. Im Winter erwarten Ökonomen jedoch eine Rezession.
Als Ratgeber für das persönliche Leben taugt die Beobachtung des aktuellen Gaspreises wohl nicht. Jetzt wieder die Heizung voll aufzudrehen ist nicht der richtige Weg.
Alle zittern vor dem hohen Gaspreis. Und der wird zwischenzeitlich negativ. Was ist da los?
Überschattet von Meinungsverschiedenheiten bei wichtigen Themen wie dem europäischen Gaspreisdeckel hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris getroffen.
Die Energieminister der EU-Länder sind sich im Kampf gegen hohe Strom- und Gaspreise weiter uneins. Wirtschaftsminister Robert Habeck spricht von „komplizierten Diskussionen“. Der Gaspreisdeckel bleibt ein Streitpunkt.
Die Gaspreise sinken deutlich, aber nur im kurzfristigen Handel. Fachleute sehen darin das Ergebnis einer außerordentlichen Situation. Auf die Preise für Kunden dürfte sie erst einmal wenig Einfluss haben.
Die EU-Kommission legt neue Vorschläge dafür vor, wie der Strompreis gesenkt werden könnte. Für Deutschland wäre das sehr teuer. Größter Profiteur wäre ausgerechnet Frankreich, mit dem Berlin ohnehin schon über Kreuz liegt.
Die Briten bekommen einen neuen Premierminister. Die EU-Energieminister beraten über Details im Kampf gegen hohe Energiepreise. Und eine internationale Konferenz debattiert über den Wiederaufbau der Ukraine. Der F.A.Z Newsletter.
Der Gaspreis sinkt. Doch Verbrauchern hilft das bisher kaum. Die Gasversorger schlagen eine weitere Einmalentlastung vor.
Im Sommer kostete eine Megawattstunde mehr als 340 Euro, am Montag waren es zeitweise noch rund 100 Euro. Ein Grund dafür ist auch der bisher relativ milde Herbst.
Kommt die Gaspreisbremse bereits im Januar statt erst im März? Er wisse nicht ob das „technisch möglich“ sei, sagt Finanzminister Christan Lindner. Gasversorger bräuchten genügend Zeit, um ihre Abrechnungen zu machen.
In der deutschen Wirtschaft wachsen die Sorgen angesichts steigender Strom- und Gaspreise. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnt vor Produktionsstopps bei Unternehmen.
Allein in Thüringen demonstrierten zuletzt Zehntausende gegen steigende Energiepreise. Ministerpräsident Ramelow spricht im Interview über massives Unrechtsempfinden – und eine neue faschistische Bewegung, die weiteren Zulauf bekommen könnte.
Der Ruf nach einem Vorziehen der Gaspreisbremse wird lauter. Kanzler Scholz spricht über einen früheren Starttermin. Zehntausende Demonstranten in ganz Deutschland fordern Hilfen.
Beim Gas gibt es objektive Interessensunterschiede zwischen Deutschland und anderen EU-Staaten. Es muss aber ein Weg gefunden werden, der für alle gangbar ist, sonst gewinnt nur Putin.
In Hannover haben die Ministerpräsidenten über die Energiekrise beraten. Sie drängen den Bund zur Eile.
Der Bundestag hat den Abwehrschirm für den „Energiekrieg“ mit Russland freigegeben. Reicht das Geld für ein früheres Greifen der Gaspreisbremse oder für eine zweite Abschlagszahlung?