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Der Gaspreisdeckel ist richtig – aber nur dann, wenn der „Doppelwumms“ genutzt wird, um die Klimawende voranzubringen. Das geht. Ein Gastbeitrag.
IHK-Umfrage ergibt düstere Aussichten für die Wirtschaft durch Energiepreise. Kann die „Gaspreisbremse“ helfen?
Die EU-Kommission soll in den nächsten zwei Wochen einen Vorschlag zur Einführung eines Gaspreisdeckels erarbeiten. Damit beauftragten die Staats- und Regierungschefs Ursula von der Leyen bei ihrem informellen Rat in Prag.
Mit einem Preisdeckel für die Einfuhr von Gas kann die EU das Problem der hohen Preise nicht lösen. Dann fließt das Gas schlicht anderswohin. Zwei Dinge aber kann die EU kurzfristig tun, um den Druck zu mindern.
Die Mehrheit der EU-Staaten will die hohen Gaspreise nicht mehr stillschweigend hinnehmen. Erstmals liegen nun konkrete Vorschläge auf dem Tisch, wie die Einfuhrpreise gesenkt werden könnten. Aber noch sind zentrale Punkte offen.
Karen Pittel ist Energieökonomin und Mitglied der Gaskommission. Im Interview spricht sie über die Schwierigkeiten der deutschen Industrie und die Gefahren eines negativen Strompreises.
Eine Preisgrenze für Gasrechnungen soll die Deutschen entlasten. Doch das schafft mehr Probleme, als es löst. Der Staat stößt an Grenzen der Gerechtigkeit.
Die genauen Details der Gaspreisbremse sollen dieses Wochenende ausgearbeitet werden, die gesetzgeberischen Rahmenbedingungen werden jedoch bereits geschaffen.
Kurz vor der Landtagswahl in Niedersachsen spricht der SPD-Chef über die Kritik am Entlastungspaket, über eine mögliche atomare Eskalation Russlands und seine Weigerung gegenüber der Lieferung von Leopard II-Panzern.
Die Gaskommission soll einen Weg weisen, der Kunden entlastet und zum Energiesparen anreizt. Kommissionsmitglied und Ökonom Christian Bayer sagt, wie das gelingen soll, und warum Spar-Appelle nicht reichen.
Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich zum informellen Gipfel in Prag, Putin empfängt zum Geburtstag in Sankt Petersburg und der Friedensnobelpreis wird vergeben. Der Newsletter für Deutschland.
Die Preise für Strom und Gas sollen gedeckelt werden. Doch viele Verbraucher haben schon Benachrichtigung vom Versorger bekommen: Sie sollen deutlich höhere Abschläge zahlen. Die Verunsicherung ist groß.
Die Kommission gerät in der Debatte über eine Preisdeckel für die Einfuhr von Gas immer mehr in die Defensive. Zwei Tage vor dem wichtigen EU-Gipfel in Prag macht EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen nun einen völlig neuen Vorschlag dazu.
Eine Mehrheit der EU-Staaten fordert die Deckelung von Gaspreisen. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zeigt sich offen dafür, sieht darin aber nur eine Übergangsmaßnahme.
Die steigenden Preise zwingen die Deutschen zu Einschränkungen. Was passiert mit uns, wenn wir plötzlich sparen müssen?
Kurz vor dem Bund-Länder-Treffen zur Energiepreisbremse äußern die Länderchefs Weil und Wüst, man solle von den Gesprächen nicht zu viel erwarten. Markus Söder warnt indes vor einem „Wümmschen“.
Weil Europa mit Sparanstrengungen selbst ohne russisches Gas durch den Winter kommen könnte, haben sich die Gaspreise etwas beruhigt.
Beim Kampf gegen die hohen Energiekosten sprechen sich die Ministerpräsidenten für eine „faire Lastenverteilung“ zwischen Bund und Ländern aus – und verlangen vom Bund mehr Geld für die Nachfolge des 9-Euro-Tickets.
Die Idee der Gaspreisbremse erscheint einfach. Doch der Teufel steckt im Detail.
Die Gasumlage ist vom Tisch, dafür will die Ampel-Koalition die Gaspreise deckeln. Doch ihr neues Instrument wird lange gebraucht, sagt Klaus Müller – und appelliert an die Bürger.
Die EU-Staaten beschließen die Abschöpfung der Übergewinne von Stromerzeugern. Das aber könne nicht mehr als ein erster Schritt sein. Zahlreiche Energieminister dringen auf weiter gehende Eingriffe und kritisieren die Kommission für ihr zögerliches Vorgehen.
Das Leipziger Unternehmen will mit Biomethan russisches Gas ersetzen. Für die Zukunft setzt ihr Geschäftsführer auf fortschrittliche Biokraftstoffe aus Restprodukten der Landwirtschaft.
Der Bundestag verbilligt Gas und Fernwärme. Arbeitgeber können zudem nun bis zu 3000 Euro als steuerfreie Sonderzahlung an Arbeitgeber leisten. Kanzler Olaf Scholz verspricht derweil „massiv sinkende“ Preise.
Bei Maybrit Illner soll die Frage beantwortet werden, ob Deutschland durch Krieg und Krise überfordert ist. Wie es um Deutschland steht, wird nicht ganz klar, wohl aber, dass die Fragestellung das Format überfordert.
Netzagentur-Chef Müller fordert mehr Einsparungen und erklärt, welche Vorbereitungen auf eine mögliche Gasrationierung getroffen werden.
Wir schauen heute auf Putins Empfang im Kreml, den Streit über die Erklärung für das Fischsterben an der Oder und die Frage, warum so viele glauben, dass eine „wahre Demokratie“ eine direkte ist.
Um wieder in die Offensive zu kommen, muss die Regierung abermals eine Kehrtwende hinlegen. Und sie fährt schweres Geschütz auf. Sie sieht Deutschland im „Energiekrieg“.
Veronika Grimm leitet die Kommission, die den Vorschlag für die Gaspreisbremse vorlegen soll. Hier skizziert sie, worauf es dabei ankommt und ob 200 Milliarden Euro dafür angemessen sind.
Die umstrittene Gasumlage ist gekippt – stattdessen sollen die steigenden Gaspreise gedeckelt werden. Dazu legt die Ampel einen Krisenfonds im Umfang von 200 Milliarden Euro an. Bundeskanzler Scholz spricht von einem „Doppel-Wumms“.
Die Spitzen der Bundesregierung informieren über die Beschlüsse zur Gas- und Stromversorgung. Verfolgen Sie die Pressekonferenz hier im Livestream.
Die Europäische Kommission befürchtet Lieferausfälle, wenn die EU – wie von vielen Staaten gefordert – den Preis für die Gaseinfuhr deckelt. Stattdessen schlägt sie vor, den Gaspreis für die Stromproduktion zu deckeln.
Die Bundesregierung ringt um eine „Gesamtlösung“, um die Erhöhung des Gaspreises einzudämmen. Sie dürfte teuer werden. Auch in der EU arbeitet man an Vorschlägen.
Immer mehr Gaskunden, die in die Grundversorgung wollen, werden zunächst in die teurere Ersatzversorgung geschoben.
Kommt ein Teil der Reserve auf den Markt, rechnet die Bundesnetzagentur damit, dass der Gaspreisanstieg gedämpft wird. Derweil macht die FDP ein größeres Angebot zur Bedingung für eine Gaspreisbremse.
Nach F.A.Z.-Informationen wird die umstrittene Zusatzzahlung der Verbraucher heute oder morgen gekippt. Als Alternative soll die Gaspreisbremse kommen, aber daran knüpfen die Liberalen drei Bedingungen.