Was es heißt, auf Erdogans Schwarzer Liste zu stehen
Der türkische Präsident entscheidet über das Schicksal jedes einzelnen Journalisten. Unser Autor Bülent Mumay berichtet in seinem Brief über das Ausmaß der Verfolgung.
Der türkische Präsident entscheidet über das Schicksal jedes einzelnen Journalisten. Unser Autor Bülent Mumay berichtet in seinem Brief über das Ausmaß der Verfolgung.
Lockert Facebook seine Zensur von Kunstwerken, auf denen Nacktheit zu sehen ist? Nach dem klug aufbereiteten Protest belgischer Museen und Touristiker sieht es so aus. Man darf gespannt sein.
In der Volksrepublik melden sich immer mehr Frauen mit dem Vorwurf, von ihren Vorgesetzten belästigt und vergewaltigt worden zu sein. Die Nation ist schockiert.
Die amerikanische Regierung engagiert im Jahr 1935 bekannte Fotografen wie Walker Evans oder Russell Lee, damit sie Farmerfamilien und ihren Alltag dokumentieren. Weltberühmte Bilder entstehen. Andere werden zensiert, wie das Porträt eines Farmers in North Dakota. Warum?
Die „hard power“ eines Landes basiert auf Zwang und hängt weitgehend von seiner militärischen und wirtschaftlichen Macht ab. „Soft power“ resultiert aus der Attraktivität der Kultur, der Politik und der Gesellschaft eines Landes. Was aber hat es mit jener „sharp power“ auf sich, die Russland und China überaus erfolgreich praktizieren?
In Aix-en-Provence ist man für vieles offen, nur nicht für populistische Ideologie auf der Bühne. Ein Gespräch mit dem Intendanten Bernard Foccroulle.
Das sogenannte Leistungsschutzrecht sowie Uploadfilter sind heftig umstritten, denn sie könnten weit reichende Folgen haben. Kritiker fürchten Zensur der sozialen Medien. FAZ.NET erklärt, worüber heute entschieden wird.
Am Donnerstag stimmt das Europäische Parlament über die Urheberrechtsreform ab. Kritiker fürchten staatliche Kontrolle – doch sie gehen einem falschen Begriff von Freiheit auf den Leim. Ein Gastbeitrag.
Das Goethe-Institut plant in seiner Programmarbeit neue Schwerpunkte. Ein Gespräch mit dem Generalsekretär Johannes Ebert über Debattenkultur, Populismus und sexuelle Aufklärung.
Immer wieder liegen die Facebook-Algorithmen bei der Bewertung von anstößigen Bildern daneben. Jetzt müssen sich die Venus von Willendorf und andere Nackte im Online-Zeitalter warm anziehen.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verpflichtet soziale Netzwerke seit Jahresbeginn zur Löschung rechtswidriger Inhalte – und ist immer noch umstritten. Manuel Höferlin und Jimmy Schulz gehen jetzt dagegen vor.
Die Deutsche Welle feiert fünfundsechzigjähriges Bestehen. Die Bundeskanzlerin sagt, wie wichtig der Sender ist. Dessen Intendant Peter Limbourg hat einen Plan, der dem türkischen Präsidenten missfallen wird.
Noch immer ist der Libanon die wichtigste Verlagsadresse in der arabischen Welt. Aber die guten Geschäfte werden in anderen Staaten gemacht. Ein Besuch bei Büchermachern in Beirut.
Eine Witze-App verbreitet sich in China unter jungen Leuten wie ein Lauffeuer. Sie ist frech, subversiv, hintergründig. Jetzt hat die Zensur die App stillgelegt – und im ganzen Land machen Nutzer ihrem Ärger Luft.
Ein zwanzig Jahre zurückliegender Selbstmord entfacht in China eine Diskussion über sexuellen Missbrauch an Universitäten. Die Debatte wird von der Zensur stark eingeschränkt. Wie viel #MeToo vertragen die auf „Harmonisierung“ getrimmten Chinesen?
Ein neues Gesetz erlaubt der türkischen Medienaufsicht die Sperrung von Internetsendern. Online-Medien benötigen künftig eine Lizenz zur Verbreitung von Ton- und Bildbeiträgen. Oppositionspolitikern sprechen von „schändlichster Zensur“.
Chinas Internetzensur wird immer aberwitziger. Einzelne Buchstaben wie das „n“ werden als Zeichen verboten. Gesellschaft und Staat liefern sich ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem nur die Sprache verlieren kann.
Immer wieder liegen die Facebook-Algorithmen bei der Bewertung von anstößigen Bildern daneben. Die neueste Zensur trifft ein 30.000 Jahre altes Kunstobjekt.
Zum Auftakt der Arco sorgt Santiago Sierra für einen Skandal und bringt zugleich Publicity: Doch danach läuft die Schau für Gegenwartskunst in Madrid in ihren erprobten Bahnen.
Im Interview spricht der Politikwissenschaftler Robert Feustel über das Schema hinter den Provokationen der AfD – und erklärt, warum es sich lohnt, nicht jeden Tweet zu kommentieren.
Im Film „Stalins Tod“ trifft Stalin der Schlag, weil ihm eine Pianistin einen gnadenlosen Brief schreibt. Der Kreml bestimmt, die Vorführung der Komödie in Russland zu verbieten. Und verrät damit viel über den russischen Kulturbetrieb.
Publizisten fühlen sich ungerecht von den Zensurstellen im Reich behandelt. Manche Blätter würden bevorzugt behandelt, andere eingestellt. Ein Appell an die Verantwortlichen.
Wenn es um das Netzwerkgesetz geht, ist oft von „Zensur“ die Rede. Doch das ist irreführend. Das Gesetz ist nicht perfekt, aber nötig.
Die amerikanische Regierung erklärt bestimmte Worte für unerwünscht, bestreitet aber, dass es sich um Zensur handelt. Tatsächlich dient die Anweisung vor allem dazu, rechtskonservative Abgeordnete zu besänftigen.
Ungeschick muss büßen: Düsseldorf sagt eine Ausstellung zu Leben und Schicksal des Kunsthändlers Max Stern ab. Damit zieht sich die Stadt die Kritik der Jüdischen Gemeinde zu. Das hat sie selbst verschuldet.
Dass die Partei gegen ihren früheren Chefzensor vorgeht, könnte der Auftakt zu einer neuen Welle an Verboten im Netz sein.
Der Prozess gegen Kirill Serebrennikow bedroht auch Liberale im Kreml. Der Regisseur arbeitet unter Hausarrest weiter. Doch die Lage im Land ist dramatisch.
Seitdem Whatsapp Nachrichten verschlüsselt, können auch Chinas Überwachungsorgane nicht mehr mitlesen. Jetzt blockieren sie wohl auch diesen Dienst. Ein Ausweg für Nutzer bleibt aber.
Wer meint, für den Kampf gegen negative Folgen der Globalisierung auch theokratische Regime in Schutz nehmen zu müssen, schadet damit den Bewohnern der muslimischen Welt. Ein Gastbeitrag.
Wie würde es sich äußern, wenn der Westen seine Deutungsmacht abgibt? Vielleicht darin, dass er sich von anderen Mächten neu erfinden lässt. Der Konflikt der Universität Cambridge mit Peking ist ein Testfall.
Am Freitag entscheidet der Bundestag darüber, wie weitgehend Facebook seine Nutzer zensieren muss. Das Gesetz vernachlässigt eine wesentliche Frage: Gibt es ein Recht auf Zugang zu den Plattformen der digitalen Welt?
Dass die Antisemitismus-Doku nun in Frankreich gezeigt wurde, war überfällig. Doch dass sich Arte nicht zu einer eigenen Bearbeitung durchringen konnte, ist eine Bankrotterklärung.
Am Schulzzug hängt ein Berliner Salonwagen - üppig ausgestattet von einer Möbelfirma und besucht von Heiko Maas: Die Berliner Republik kennt zwar Sachleistungen, Zensur und Ehebruch, aber nicht das Wort Rücktritt.
Die Kampagne der nationalistischen Kulturministerin Miri Regev gegen unliebsame Künstler trifft eine israelische Institution: Das Theaterfestival in Akko droht zu scheitern.
Das staatliche iranische Fernsehen zensiert sogar Live-Sportübertragungen. Doch vor Wahlen passiert das Unmögliche: Fernsehdebatten werden zur seltenen Möglichkeit, das Unaussprechliche zu verraten.