Im Reich der Zensur
In China wird Regierungskritik systematisch unterdrückt. Unabhängiger Journalismus wird bekämpft. Daran hat auch die Corona-Krise nichts geändert, im Gegenteil.
In China wird Regierungskritik systematisch unterdrückt. Unabhängiger Journalismus wird bekämpft. Daran hat auch die Corona-Krise nichts geändert, im Gegenteil.
Wie chinesische Internetnutzer ein brisantes Interview über den Ausbruch der Corona-Epidemie mit subversiven Methoden vor der Zensur retten.
Reporter ohne Grenzen nutzt zum Welttag gegen Internetzensur das Computerspiel Minecraft, um ein Zeichen für die Pressefreiheit zu setzen. Wie ihre Auflistung der zwanzig größten Internetfeinde zeigt, ist dies dringend nötig.
In Europa und Amerika diskutiert, in Singapur nicht zu sehen: Eine Kussszene im neuen Star-Wars-Film musste im südostasiatischen Stadtstaat der Zensur weichen.
Um die Moral der türkischen Nation zu schützen, will die staatliche Zensurbehörde Reklame für Speiseeis verbieten. Derweil wird den Menschen die Wirtschaftslage als Schicksal verkauft.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Berlin ein Plädoyer für das freie Internet als globales öffentliches Gut gehalten. Es müsse geschützt werden – sonst drohten Zensur und Überwachung.
In 70 Jahren geht manches schief. Eine kleine Zusammenstellung peinlicher – und schöner – Fehler in dieser Zeitung.
Um „Meinungsfreiheit statt Zensur“ soll es während einer Diskussion gehen. Dann aber schreitet die Stadt Frankfurt ein. Die Veranstaltung könne eine Plattform für Antisemitismus bieten. Sie wird abgesagt. Doch dann kommt es zur Rolle rückwärts.
China sperrt wegen Kritik am Einfluss der Zensur alle „South Park“-Folgen. Die Macher verspotten China und die Anbiederung in Hollywood und setzen sich für Meinungsfreiheit und Demokratie ein.
Wir leben in einer Zeit kontrafaktischer Verbote. Was ist von dem Gemeinplatz zu halten, dieses oder jenes klassische Werk hätte heute nie und nimmer publiziert werden können?
Chinas Filmaufsicht ist unberechenbar. Die Behörde verbietet sogar Filme, die ihre eigene Firma produziert hat. Das verschreckt die Filmindustrie im Land.
Präsident Donald Trump lädt zu einem Social-Media-Gipfel ins Weiße Haus ein. Rechtskonservative Internetaktivisten diskutieren, wie sie die Basis für Trump aktivieren können – und beklagen die „Zensur“ rechter Parolen im Internet.
Chinas „Große Firewall“ soll im Internet nicht nur Inhalte unterdrücken. Sie soll vor allem Solidarität verhindern. Dafür sorgt das Netzwerk „WeChat“ – es dient totaler Überwachung. Gespräch mit einem Hongkong-Reporter.
Am Dienstag wird im Europäischen Parlament über die Reform des umstrittene Urheberrechtsrechts abgestimmt. EU-Abgeordnete Helga Trüpel spricht im F.A.Z.-Interview über die Dringlichkeit der Reform, Framing und den Kampf gegen den Plattformkapitalismus.
Am Dienstag stimmt das Europaparlament über das neue Urheberrecht ab. Doch viele Gegner der Richtlinie haben nicht begriffen, worum es geht: nicht um Zensur – sondern um die wahre Freiheit im Internet.
Die bayerische Digitalministerin fordert die Bundesregierung auf, einen Kompromiss im Streit über die EU-Urheberrechtsreform zu erarbeiten. Die CSU-Politikerin fürchtet, dass der Einsatz von Upload-Filtern „zu vorauseilender Zensur“ führen könnte.
Industrielle Einflussnahme auf öffentliche Debatten und Gesetzgebung: Eine Recherche zeigt, wie Facebook und andere Tech-Konzerne in Europa Lobbyarbeit betreiben.
„Zensur“ statt Recht auf geistiges Eigentum, „Upload-Filter“ statt Haftung für Rechtsverstöße: In der Urheberrechtsdebatte lassen irreführende Kampfbegriffe Youtuber Gift und Galle spucken und Politiker Kratzfüße machen.
Hunderte algerische Bürger protestieren gegen eine fünfte Kandidatur des 81 Jahre alten Präsidenten Bouteflika. In den Medien ist darüber nichts zu erfahren. Journalisten demonstrierten nun gegen die Zensur – und wurden verhaftet.
Alle Schüler wissen es ohnehin und sogar die Schulforschung weiß es: Zensuren können ungerecht sein. Aus vielen verschiedenen Gründen. Einige von ihnen sind sogar gut.
Zwei Tage lang war Microsofts Suchmaschine Bing in China nicht erreichbar, Zensur wurde vermutet. Nun heißt es, der Ausfall sei ein „technisches Problem“ gewesen. Doch ob das stimmt, ist fraglich.
Direktor Lorenzo Rudolf kippt die Singapurer Messe „Art Stage“ kurz vor der Eröffnung
Chinas Regierung hat dem freien Internet den Kampf angesagt. Eine ausgefeilte Zensur beherrscht die sozialen Medien. Protest wird erstickt, die Linie der Partei scheint zu siegen.
Angeblich gibt Google den Plan für eine chinesische Suchmaschine mit eingebauter Zensur auf. Oder hat der Konzern Daten genug, um mit „Dragonfly“ zu starten?
Nikola Roßbach hat ein Buch über Zensur geschrieben. Sie kritisiert, dass der Begriff oft missbraucht werde. Trotzdem sorgt sie sich um die Meinungsfreiheit – auch an den Universitäten.
Es weht ein neuer Wind in Deutschland: Freie Meinungsäußerung, keine Zensur, Religionsfreiheit, der Achtstundentag – der Rat der Volksbeauftragten veröffentlicht sein sozialistisches Programm.
Guram Dotschanaschwili führt in „Das erste Gewand“ einen Jüngling durch Himmel und Hölle. So viel Freiheitstrunkenheit musste erst einmal an der sowjetischen Zensur vorbei.
Im vergangenen Jahr ließen sich noch die Chefs von Apple und Google für Pekings Zensurpropaganda einspannen. Doch im Handelskrieg bleiben prominente Ausländer der „Weltinternetkonferenz“ im chinesischen Wuzhen lieber fern.
Eine zensierte Suchmaschine? Bislang hielt sich Sundar Pichai eher bedeckt, wenn er sich zu den Plänen für den größten Internetmarkt der Welt äußerte. Nun ändert er offenbar seine Strategie.
Schon 200 Jahre vor Adam Smith entdeckte ein Deutscher die positiven Effekte von Eigennutz. Die Frankfurter Buchmesse spielte für ihn eine wichtige Rolle.
Der Internetgigant ist auf dem größten Internetmarkt verboten. Nun tastet sich Google abermals vor im Reiche der Mitte – zu einem hohen Preis.
Weil ein Ibsen-Stück von 1882 der chinesischen Regierung zu heikel war, wurden weitere Gastspiele der Schaubühne verhindert. Dramaturg Florian Borchmeyer erklärt, wie die Aufführungen in Peking verliefen.
Das EU-Parlament darf es nicht zulassen, dass Autoren ausgebeutet und Verlage ruiniert werden. Bei der Abstimmung am Mittwoch geht es um die Zukunft des freien, geschützten Wortes.
Online-Aktivisten und Lobbyisten gehen mit digital manipuliertem Protest und Fehlinformationen gegen eine Reform des Urheberrechts in Europa vor. Sie wissen, was sie tun. Wissen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, um was es geht? Ein Gastbeitrag.
Der Schritt mutet verzweifelt an: Mit einer Zensur kritischer Kommentare in den sozialen Medien will der türkische Präsident Erdogan den Verfall der Lira bekämpfen. Einsicht sucht man vergebens.
Kehrt der Digitalkonzern Google nach China zurück? Stellt sich die Suchmaschine auf die dortige Zensur ein? Dokumente, von denen das Enthüllungsportal „The Intercept“ berichtet, werfen Fragen auf.