Junge Afghanin schreibt gegen die Taliban-Zensur
Das KI-Modell ChatGPT wies Maryam Kishawarz den Weg zum Elsbeth-Wolffheim-Stipendium. In Darmstadt schreibt die afghanische Autorin nun frei über ihre Heimat.
Die US-Regierung wird nervös im Irankrieg: Schlechte Nachrichten kann sie nicht gebrauchen – und übt Druck auf die Presse aus. Der Medienaufsichtschef droht mit Zensur, während der Verteidigungsminister Schlagzeilen empfiehlt.
Das KI-Modell ChatGPT wies Maryam Kishawarz den Weg zum Elsbeth-Wolffheim-Stipendium. In Darmstadt schreibt die afghanische Autorin nun frei über ihre Heimat.
Widerstand im Inneren: Mit geheimen Dreharbeiten und Low-Budget-Produktionen gelingt es iranischen Filmemachern wie Manijeh Hekmat die staatliche Zensur des Mullah-Regimes zu unterlaufen.
Das Digitalgesetz der EU, der „Digital Services Act“, greifen manche Kritiker als vermeintliches Instrument der Zensur an. Von Zensur zu sprechen, ist aber Unsinn. Das Gesetz sichert die Meinungsfreiheit.
Nicht erst seit Bari Weiss im Herbst 2025 zur Chefredakteurin von „CBS News“ wurde, steht der Sender unter Verdacht, mit journalistischen Standards zu brechen, um sich mit Präsident Trump gut zu stellen.
Mit „freedom.gov“ plant die Trump-Regierung angeblich eine Plattform zur Umgehung europäischer Digitalgesetze. Das wäre der nächste unverhohlene Angriff auf Demokratie und Grundrechte.
Insider berichten, die Regierung Trump bereite einen digitalen Schlag gegen Europa und andere Länder vor. Unter „freedom.gov“ könnte künftig zu finden sein, was in der EU als Hass und Propaganda gilt und gesperrt wird.
Der Sender CBS weist Zensurvorwürfe von Late-Night-Host Stephen Colbert zurück. Gleichzeitig verliert er mit Anderson Cooper eines seiner prominentesten Gesichter.
Von der „Zensur“-Legende zu Daniel Günther wollen die AfD und Nius nicht lassen. Auch wenn Markus Lanz in seiner Sendung zeigt, was wirklich war, und Beatrix von Storch als Schwätzerin entlarvt.
Springer-Medien und Nius gehen nach Daniel Günthers Auftritt bei Lanz steil, weil sie meinen, der CDU-Politiker wolle die Zensur einführen, will er? Schaut man genau hin, ist zu erkennen, dass hier Krawall inszeniert wird.
Eine texanische Universität streicht Platons „Symposion“ aus dem Lehrplan wegen seiner freizügigen Geschlechterdarstellung. Die Zensur an den amerikanischen Hochschulen erreicht damit eine neue Stufe.
Die Geschäftsführerinnen der deutschen Organisation HateAid finden nach den Einreisesperren aus den USA gegen sie klare Worte: Wir lassen uns nicht mundtot machen.
Wo endet die Meinungsfreiheit? Darüber waren sich Europa und Amerika nie ganz einig. Aber Trump zieht in den Kampf – gegen Amerikas Verbündete.
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) zeigt sich entsetzt über die Einreiseverbote für Vertreterinnen der Berliner Organisation. DJV-Chef Mika meint, das sei eine Vorgehensweise, wie man sie sonst nur aus autokratischen Regimen kenne.
Anke Steinecke ist Chefjuristin des größten Publikumsverlages der USA, Penguin Random House. Der Verlag klagt in etlichen Bundesstaaten gegen Bücherverbote. Und versucht es an Schulen mit Aufklärung.
Die Liste wird von Tag zu Tag länger: Ausgerechnet in den USA, dem Land der Meinungsfreiheit, sollen immer mehr Bücher verboten werden. Das betrifft vor allem Literatur, die queere Liebe oder Rassismus verhandelt.
Parteien umgarnen Wähler immer stärker im Internet. Nun führen Transparenzvorschriften und drohende Strafen zu einer radikalen Wende: Politische Werbung wird drastisch erschwert.
Zensurpraktiken in der Reformation – ein Blick in den Spiegel.
Als der Kreml den ersten Tschetschenienkrieg beenden musste, wussten wir, was eine freie Presse bewirken kann. Aber wir ahnten nicht, was uns bevorstand. Die Bestandsaufnahme eines Friedensnobelpreisträgers.
Michael Apitz ist der Hofzeichner von Eintracht Frankfurt. Im Interview verrät er, warum er seinen Lieblingsverein nur wohl dosiert kritisiert und ob die Zeichnerei seinem Ansehen als Künstler schadet.
Hemmati ist die erste Frau an der Spitze eines politischen Mediums in Iran. Sie leitet die Zeitung „Shargh“, die kritischste Stimme des Landes. Wie sieht ihre Arbeit aus?
Seitdem Maxim Billers Roman „Esra“ verboten wurde, ist es üblich geworden, vor der Veröffentlichung juristisch auf Nummer sicher zu gehen. Was passiert, wenn Büchern der Prozess gemacht wird.
Der jüngste Menschenrechtsbericht der USA geht mit Deutschland hart ins Gericht. Es gebe Zensur und Antisemitismus, heißt es. Die Bundesregierung weist die Kritik zurück.
Biennale an der Wolga: Russlands Museen werden zensiert, zeigen aber aktuelle ökologische Kunst, und der Sohn von Alexander Dugin kultiviert im Moskauer Wosnessenski-Zentrum eine „dunkle“ Ästhetik.
Der amerikanische Abgeordnete Jim Jordan wirft der EU Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet vor. Der neue Handelsdeal könnte ein Einfallstor für amerikanischen Druck auf Brüssel werden.
Es widerstrebte den westlichen Alliierten, ein diktatorisches System mit diktatorischen Mitteln zu bekämpfen: Die große Darstellung der Geschichte des deutschen Buchhandels erreicht die Nachkriegsjahre in den Westzonen.
Russlands Kommunisten wollen Stalin rehabilitieren – dem Kremlherrscher zuliebe. Doch je näher Putin dem Stalinmythos kommt, desto mehr verwandelt er sich in dessen Parodie.
Google hat in Italien den katholischen Blog „Messa in Latino“ gelöscht. Die Betreiber nehmen an, sie würden wegen vermeintlicher „Hassrede“ ausgesperrt.
Fast zwei Wochen war die Facebook-Seite des deutschen „Playboy“ offline. Die private Seite von Chefredakteur Florian Boitin ist seit Februar deaktiviert. Warum?
In Ungarn hat Viktor Orbán einen neuen Dreh, um missliebige NGOs und Medien zu ruinieren – das „Gesetz zum Schutz der Souveränität“. Márton Gergely, Chefredakteur der Zeitung HVG, erklärt, was droht.
Die frühere Facebook-Managerin Sarah Wynn-Williams schildert in einem Buch, der Konzern habe sich der chinesischen Zensur unterwerfen wollen. Von sexueller Übergriffigkeit berichtet sie auch. Meta stoppt das Buch.
Gegen den Sparkurs der US-Regierung regen sich Proteste, Forscher gehen auf die Straße. Demontiert sich die Forschungsgroßmacht und zieht es junge Talente jetzt nach Europa?
Studenten sollen abgeschoben werden, Universitäten üben Selbstzensur: Unter Trump geht die Bedrohung für die Meinungsfreiheit vom Staat aus. Dafür braucht man keinen Neologismus.
„Europa kann die Wahrheit noch nicht vertragen“: Viele amerikanische Medien sehen Donald Trumps aggressiven Kurs gegen die Ukraine und Europa gelassen oder stimmen ihm sogar unumwunden zu. Die Gefahren werden ausgeblendet.
Daria Kosyrewa ist eine der jüngsten Politgefangenen Russlands. Die Medizinstudentin hat ein Gedicht des ukrainischen Nationaldichters Taras Schewtschenko ausgehängt. Jetzt drohen ihr siebeneinhalb Jahre Lagerhaft.
Desinformationsnarrative in den sozialen Medien gefährden das Vertrauen in unsere demokratischen Institutionen. Mit dem Digital Services Act haben wir die rechtliche Grundlage, um dem entgegenzutreten. Wir müssen ihn nur konsequenter durchsetzen.
Der amerikanische Künstler Fareed Armaly nimmt den mit 12.000 Euro dotierten Kollwitz-Preis der Berliner Akademie der Künste nicht an. Als Grund nennt er einen „beunruhigenden Trend zur Zensur“ in Deutschland.