Friedensmacht China?
Seit Xi Jinping an der Macht ist, hat die chinesische Außenpolitik Abschied von der Bescheidenheit genommen. Zugleich lässt Chinas Staats- und Parteichef keine Gelegenheit aus, sein Land als Friedensmacht erscheinen zu lassen.
Seit Xi Jinping an der Macht ist, hat die chinesische Außenpolitik Abschied von der Bescheidenheit genommen. Zugleich lässt Chinas Staats- und Parteichef keine Gelegenheit aus, sein Land als Friedensmacht erscheinen zu lassen.
Ist der Kampf der chinesischen Führung gegen Korruption eine verdeckte politische Säuberung? Eine Analyse der betroffenen Seilschaften und Gebiete gibt Antworten.
Asien bewegt sich immer selbstsicherer auf internationalem Parkett. Doch Vieles, was auf der Asien-Pazifik Gipfelwoche verkündet wurde, ist entweder überfällig oder nicht so wirkungsvoll, wie es aussieht.
Chinas Präsident Xi Jinping inszeniert den Apec-Gipfel als Beginn seiner eigenen Ära. Erst hat er im Innern seine Macht konsolidiert, nun markiert er außenpolitisch sein Revier.
Am Tag nach dem Treffen von Chinas Präsident Xi Jinping mit dem japanischen Ministerpräsidenten Abe macht Außenminister Kishida deutlich, dass Tokio keine Zugeständnisse im Streit über eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer macht.
Der Handschlag zwischen Xi Jinping und Shinzo Abe darf nicht eine leere Geste bleiben, denn der Streit zwischen China und Japan hat immer noch das Potential für einen großen internationalen Konflikt.
Wer hat das Sagen in der Welt? Auf dem Asien-Pazifik-Treffen geht es aller Erfahrung nach auch um diese Frage. Präsident Barack Obama jedoch bestreitet nun, dass Amerika den chinesischen Einfluss in der Region klein halten wolle. Das Gegenteil sei richtig.
Das lange erwartete Treffen hat endlich stattgefunden: Chinas Präsident empfing erstmals seit Ausbruch der Inselkrise den japanischen Ministerpräsidenten. Doch ein Ende des Streits ist nicht in Sicht.
Man regiert nicht durch Menschen, sondern durch Gesetze. Und was Gesetz ist, bestimmt in China die Partei. Sie nimmt es in die Hand als eine starke Waffe. Juristen können da nur noch resignieren.
Ihr Verhältnis ist frostig, aber als Gastgeber des Apec-Gipfels empfängt Chinas Präsident Xi erstmals Japans Premier Abe. Gleich zu Beginn des Gipfels verkündet Xi einen großen Verhandlungserfolg - allerdings mit einer anderen Wirtschaftsnation.
Der amerikanische Präsident wird bei seinem Staatsbesuch in China mit viel Misstrauen empfangen. Doch die zwei größten Wirtschaftsmächte der Welt sind auf eine gesunde Kooperation angewiesen.
Die Wirtschaft wächst nicht mehr so stark wie früher. Zum Asiengipfel bangen Staaten und Unternehmen auf der ganzen Welt: Sind die goldenen Zeiten vorbei?
Das Gipfeltreffen der Pazifik-Anrainerstaaten ist ein Stelldichein der Weltpolitik: Chinas Präsident Xi Jinping empfängt Obama, Putin und Japans Regierungschef Abe.
Nicht im hintersten Winkel Chinas und nicht auf der entlegensten Südseeinsel sollen sich korrupte Kader sicher fühlen: Pekings Korruptions-Jäger sind unterwegs - und nun mit Beute heimgekehrt. Fürs Erste.
In China schließt sich die Schlinge um den Hals korrupter Spitzenfunktionäre. Folgt auf das Plenum des Zentralkomitees die Verkündung diverser Parteiausschlüsse?
Mit Rücksicht auf ein prestigeträchtiges Gipfeltreffen hält sich Peking gegenüber den Demonstranten in Hongkong zurück. Doch die Organisatoren der Proteste werden gezielt verleumdet.
Wie viel Öffentlichkeit und Demokratie erträgt China? Auf diese heikle Frage hörte man bei einer deutsch-chinesischen Konferenz in Peking nicht nur die erwartbaren Antworten.
China würde Taiwan gern nach dem Vorbild Hongkongs integrieren. Doch die Jugend der Inselrepublik lehnt das ab – und solidarisiert sich mit Hongkongs Demonstranten.
Chinas Aufstieg gelang ohne Demokratie. Der Wohlstand entschädigte für fehlende Mitbestimmung. Doch die alte Rechnung geht nicht mehr auf.
Aller Zensur zum Trotz verbreitet sich die Kunde von der Demokratiebewegung in Hongkong auch im chinesischen Binnenland. Doch Peking hat größere Sorgen als ein Übergreifen der Proteste – und Präsident Xi Jinping größere Pläne.
Die Demonstrationen in Hongkong stellen die Führung in Peking unzweifelhaft vor eine Herausforderung. Jetzt muss sich erweisen, wie klug und lernfähig sie tatsächlich ist.
Hongkonger Banken und Industrielle lehnen die Proteste für mehr Demokratie ab. Auch die westliche Wirtschaft will das chinesische Regime nicht verärgern. Aber kann der autoritäre Kapitalismus langfristig klappen?
China wirbt mit Zugeständnissen um Taiwan. Das Angebot des Staats- und Regierungschefs Xi Jinping läuft allerdings auf Unterwerfung hinaus.
China geht offenbar auf Gegenkurs zu den Reformen. Laut einem Zeitungsbericht soll mit Notenbankchef Zhou Xiaochuan einer der hochrangigsten Reformer abgelöst werden.
Wie Deng Xiaoping den Kapitalismus lieben lernte: In China zeichnet eine neue Soap-Opera alte Parteigeschichte weich. Die Mittel sind bemerkenswert ausgeklügelt.
Die chinesische Führung setzt die Pressezensur in drastischer Weise durch. Zeitungen und das Internet werden an die Kandare genommen. Der Spielraum für freie Medien wird immer kleiner.
Erstmals in der Geschichte leitet China eine Untersuchung gegen einen Parteiführer ein, der dem höchsten Parteigremium angehörte. Zhou Yongkang und seine Familie sollen Milliarden unterschlagen haben.
Chinas Parteichef Xi Jinping hetzt potentiellen Rivalen und deren Gefolge die Korruptionsermittler der Partei auf den Hals. Er will damit seine Macht demonstrieren. Doch auch seine Familie gehört nicht zu den Ärmsten.
Das pleitebedrohte Argentinien bekommt Hilfe aus China: 7,5 Milliarden Dollar hat Präsident Xi Jinping den Südamerikanern versprochen.
Südkorea nähert sich China an. Politisch wie wirtschaftlich ist Japan der große Verlierer. Doch das Land hat seine Lage selbst zu verantworten.
Seit jeher hat sich Angela Merkel als Freundin der Vereinigten Staaten präsentiert. Durch die jüngsten Spionagefälle aber ist in dem deutsch-amerikanischen Verhältnis viel Vertrauen verloren gegangen. Die Kanzlerin bringt das auch ungewohnt deutlich zum Ausdruck.
Die Konflikte in Ostasien sind weit weg. Es wäre aber ein Fehler, sie zu übersehen. China macht aus seinem Machtanspruch kein Hehl mehr. „Friedlicher Aufstieg“ heißt das zwar noch, ist aber doch bedrohlich geworden.
In China zeichnet sich eine positive zivilgesellschaftliche Entwicklung ab: Die Anzahl der Bürgerinitiativen und Nichtregierungsorganisationen ist rasant gestiegen. Doch die Behörden betrachten die Organisationen immer noch kritisch.
In Ostasien bahnt sich eine Verschiebung der Beziehungen an. Während Japan und Nordkorea sich schöne Augen machen, haben China und Südkorea begonnen, heftig miteinander zu flirten.
Erstmals besucht ein chinesischer Staatspräsident Seoul, ohne sich vorab in Pjöngjang zu zeigen. Begleitet wird der Staatsbesuch Xi Jinpins von einem Störfeuer aus Japan – das Land will einen Teil der Sanktionen gegen Nordkorea aufheben.
China propagiert eine neue Seidenstraße und will von Astana bis Duisburg ein riesiges eurasisches Handelsnetz knüpfen. Es soll helfen, die Position des Landes als Weltmacht zu etablieren.