Kraftmeier und Multilateralisten
Donald Trump hält eine lustlose Wahlkampfrede. Xi Jinping gibt den weisen Staatsmann, der sich um die Belange der Welt sorgt . Wer hat bei den Vereinten Nationen den besseren Eindruck hinterlassen?
Donald Trump hält eine lustlose Wahlkampfrede. Xi Jinping gibt den weisen Staatsmann, der sich um die Belange der Welt sorgt . Wer hat bei den Vereinten Nationen den besseren Eindruck hinterlassen?
Amerikas Präsident wirft Peking zum Auftakt der UN-Generaldebatte vor, die Welt über das Coronavirus getäuscht zu haben. Chinas Staatschef weist das zurück und verlangt Mäßigung, während Putin den russischen Impfstoff bewirbt.
Ren Zhiqiang war Unternehmer und hatte Zugang zu mächtigen Leuten in Peking. Dann rechnete er mit der Corona-Politik des Präsidenten ab. Nun wurde er wegen Korruption verurteilt.
Washington und Peking liefern sich ein technologisches Wettrüsten. KI-Fachmann Pedro Domingos erklärt, wer die besseren Chancen hat - und wie wichtig Daten, Demokratie und Privatsphäre sind.
Die Videokonferenz mit Präsident Xi sei ein „guter, ehrlicher, offener Austausch“ gewesen, sagt Bundeskanzlerin Merkel. Fortschritte bei politischen Streitthemen gab es dennoch nicht.
Die EU schlägt gegenüber China neuerdings härtere Töne an. Peking ist eine solche Konfrontation nicht gewohnt – und reagierte bislang ambivalent. An diesem Montag kommt es zur Konfrontation.
In Wuhan und China tun sie so, als sei das Virus nie wirklich da gewesen. Und wenn doch, dann hat die Volksrepublik die Aufgabe mit Bravour bestanden. Die Propagandamaschine läuft, das Ausland soll beeindruckt werden. Denn: Gefürchtet wird die politische Isolation.
In der Krise sollen Chinas Staatsbanken mit Krediten die Wirtschaft retten und die Arbeitslosigkeit niedrig halten. Das passiert auf Kosten ihrer Bilanzen.
Die Zeit der leisen Töne gegenüber China ist vorbei. Peking hat an Ansehen eingebüßt. Es hält Versprechen nicht ein. Das Wort „Sanktionen“ sollte für Europa nicht mehr tabu sein.
Die Corona-Pandemie nahm ihren Ursprung in China. Das ist für Staatschef Xi Jinping aber kein Thema mehr. Er preist sein Gesellschaftsmodell als Vorbild für die Welt an. Er könnte zumindest teilweise Gehör finden.
Chinas Präsident Xi Jinping lässt sich feiern: Seine Politik habe Millionen Menschenleben gerettet. Die Staats- und Parteimedien rufen ihn zum Helden aus. In der Pandemie hat er seine Machtposition gefestigt.
Einen Krieg mit Amerika will China eigentlich nicht riskieren. Doch was, wenn Peking in diesem Herbst eine einmalige Gelegenheit für die Eroberung der Insel wittert?
Bisher war die Innere Mongolei ein friedliches Fleckchen Erde in der Volksrepublik China. Die neue Sprachenpolitik Pekings könnte dem Frieden aber ein Ende setzen. Die Ideologen wittern „Separatismus“.
Eine Betroffene schildert, wie „Umerziehung“ in der chinesischen Provinz funktioniert.
Kaum ein Alltagsvorgang, den China nicht unter Aufsicht stellt. Nun ist das Essen dran: Restaurants bestrafen ihre Gäste, wenn sie nicht aufgegessen haben.
In China erreicht das Wasser an der Drei-Schluchten-Talsperre Rekordhöhe. Die Schäden werden umgerechnet auf 22 Milliarden Euro geschätzt.
Mit seinen internationalen Konfuzius-Instituten will China Universitäten und Debatten im Ausland beeinflussen. Das scheitert jedoch – nicht zuletzt an überzogenen ideologischen Vorgaben aus Peking selbst.
In Chinas Kommunistischer Partei rollt eine neue Säuberungskampagne an. Partei- und Staatschef Xi Jinping sichert seine Macht und baut sie weiter aus. Wie einst der „Große Vorsitzende“.
China reagiert auf die Brandrede einer Dozentin der Hochschule der Kommunistischen Partei. Die hat schon früher klare Worte gefunden, jetzt geht sie Präsident Xi persönlich an. Mit ihrer Kritik steht sie nicht allein.
Krieg führt China nicht. Es sichert sich seinen Einfluss auf subtile Weise.
Mit Charme und Geld hat sich der Internetunternehmer Jack Ma in der Corona-Pandemie bemüht, das Ansehen seiner Heimat zu retten. Als Dank darf er nun an der Börse Kasse machen.
Die Regierung Johnson legt sich gleich mit zwei Großmächten auf einmal an. Die neue Außenpolitik Londons folgt einer eigentümlichen Mischung aus Idealismus und Pragmatismus.
Amerikas Außenminister Mike Pompeo hat einen Schlussstrich unter vier Jahrzehnte amerikanischer China-Politik gezogen. Die Rivalität der alten und der aufkommenden neuen Supermacht wird die internationale Politik auf Jahre prägen.
Für Deutschland sind die ökonomischen Bindungen zu China politische Fesseln geworden. Manchmal muss der Westen seine Interessen aber auch dann durchsetzen, wenn es daheim Arbeitsplätze kostet. Ein Gastbeitrag.
Xi Jinping sieht die Chance, die Corona-Pandemie für den „Wiederaufstieg“ Chinas zu nutzen. Dass dessen Image mittlerweile in der ganzen Welt leidet, nimmt er in Kauf. Wie weit wird er im Konflikt mit Amerika gehen?
China nennt Umerziehungslager für Muslime „Ausbildungszentren“. Der Uigure Omir Bekali gilt als einer der ersten Zeugen, die über die Haft in Xinjiang sprechen – und berichtet von acht Monaten Folter.
Wegen Corona kann Donald Trump keine Kundgebungen abhalten. Ersatzweise lädt er Journalisten ins Weiße Haus. Der Vorwand? Die neue China-Politik. Das tatsächliche Thema? Joe Biden. Denn der wolle alle Fenster abschaffen!
Der Rauswurf des chinesischen Huawei-Konzerns markiert eine politische Wende: Die einst gefeierte Wirtschaftsbeziehung zur Volksrepublik liegt in Trümmern, Investoren werden nicht mehr hofiert – und es kann noch schlimmer kommen.
Wie China in Hongkong agiert, sollte der Bundesregierung zeigen: Mit einer Politik des „Respekts“, wie Berlin sie seit langer Zeit praktiziert, ist nichts zu gewinnen.
Vor ein paar Jahren umgarnte London noch Xi Jinping nach allen Regeln der Staatskunst. Jetzt hat die große Ernüchterung eingesetzt. Nach dem Brexit geht Großbritannien auch noch auf Distanz zu China.
Der Großverlag Springer Nature macht sich mit Chinas Zensur gemein. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sieht darin kein Problem – und macht weiter mit ihm Geschäfte. Ein Gastbeitrag.
Chinas nationales Sicherheitsgesetz hebelt nicht nur die Eigenständigkeit Hongkongs aus. Es artikuliert einen globalen Machtanspruch.
Der Konflikt zwischen Indien und China verschärft sich. Er wird mit Eisenstangen und wirtschaftlichen Waffen ausgetragen – und könnte sich gefährlich ausbreiten.
Mit der Verabschiedung des Sicherheitsgesetzes und seiner Unterzeichnung durch Xi Jinping beginnt für Hongkong eine neue Zeitrechnung. Der liberale Geist und die lebendige Protestkultur der Sonderverwaltungszone könnten der Vergangenheit angehören.
In seinem Buch rechnet der frühere Nationale Sicherheitsberater John Bolton mit Trump ab. Er wirft dem amerikanischen Präsidenten vor, Xi Jinping um Unterstützung für seine Wiederwahl gebeten zu haben.
Es ist zum Fürchten, wie Amerikas Präsident sich von Putin, Xi oder Erdogan vorführen lässt. Doch sein früherer Sicherheitsberater leuchtet noch andere Untiefen aus: den verheerenden Opportunismus von Leuten wie ihm.