Ein Abend gegen den Hass
Mit dem Ersten sieht man mittwochs mehr: Erst DFB-Pokal, dann eine Runde zum Thema Hass und Fußball und schließlich: Anne Will in Hochform. Bei ihr wird über Wladimir Putin endlich mal Tacheles geredet.
Mit dem Ersten sieht man mittwochs mehr: Erst DFB-Pokal, dann eine Runde zum Thema Hass und Fußball und schließlich: Anne Will in Hochform. Bei ihr wird über Wladimir Putin endlich mal Tacheles geredet.
Bis heute streitet Moskau ab, dass russische Soldaten an Kämpfen im Osten der Ukraine beteiligt sind. Überraschend offen berichtet nun ein junger russischer Panzer-Fahrer über seinen Einsatz beim Kampf um Debalzewe.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Mord an dem Kremlkritiker Boris Nemzow als „schändliche Tragödie“ verurteilt. Morde, auch solche mit politischem Hintergrund, dürfe es in Russland nicht geben.
Nach Putins Absage an die South-Stream-Pipeline hat Sofia neue ambitionierte Pläne - setzt aber weiter auf eine russische Pipeline durch das Schwarze Meer.
Warum die Aggression Russlands ein Zeichen von Schwäche ist und sich der Westen trotzdem auf alles gefasst machen sollte. Ein Gespräch mit dem ehemaligen Dissidenten Adam Michnik, heute Chefredakteur der größten polnischen Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“.
Das amerikanische Militär geht davon aus, dass in der Ostukraine 12.000 russische Soldaten stationiert sind. Hinter der Grenze stünden noch einmal 50.000 Mann bereit, sagte General Ben Hodges. Klare Worte findet er auch für den Zustand der Bundeswehr.
In Moskau ist der ermordete Boris Nemzow beerdigt worden. Vor der Beisetzung auf einem Moskauer Friedhof hatten Tausende Menschen am offenen Sarg Abschied von dem Kremlkritiker genommen.
In der Ostukraine ist es abermals zu Gefechten zwischen der Armee und den Separatisten gekommen. Beide Seiten weisen sich die Schuld zu. Derweil fordert Kiew eine stärke Rolle der OSZE bei der Überwachung des Waffenstillstands.
Werner Stiller war Stasi-Spion und lief in den Westen über. Dort wurde er mit einer neuen Identität erfolgreicher Investmentbanker. Ein Leben wie ein Agenten-Thriller.
Wie die russische Führung und Putin nicht erst seit der Ukraine-Krise und dem Konflikt mit dem Westen den Begriff des Völkermords instrumentalisieren.
Die russische Opposition wird verleumdet und schikaniert. Nach dem Mord an Boris Nemzow geht es ums nackte Überleben.
Die vergiftete Atmosphäre in Russland strahlt bis in die Kaukasus-Republik Tschetschenien. Andersdenkende und Regime-Kritiker werden überfallen und ihre Büros angezündet. Putins Statthalter Ramsan Kadyrow heizt die Stimmung an.
Der Schock nach dem Mord am russischen Oppositionspolitiker Nemzow sitzt tief. Die Opposition muss sich neu sortieren und zugleich an die eigene Sicherheit denken. Viele fürchten, dass die Tat nie aufgeklärt wird - wie frühere Attentate auf andere Kremlgegner.
Für ihn waren die olympischen Spiele in Sotschi ein Sumpf aus Missbrauch und Korruption: Der ermordete Putin-Kritiker Boris Nemzow war es, der die üblen Geschäfte der Oligarchen mit den Olympia-Bauten von Sotschi aufdeckte.
Zehntausende Moskauer trauern bei einem Gedenkmarsch um den ermordeten Kremlkritiker Boris Nemzow. Viele glauben, dass er wegen seines Kampfes für Frieden in der Ukraine sterben musste.
Zehntausende Menschen haben in Moskau an den ermordeten Kremlkritiker Boris Nemzow erinnert und ihn als Helden gefeiert. Die Ermordung von Nemzow war jedoch nicht das einzige Thema der Protestler.
Er war einer der Führer der Opposition, vier Kugeln trafen ihn in den Rücken. Der Kreml hatte ihn als Verräter diffamiert. Nun verspricht Putin Aufklärung.
Das Beileid aus dem Kreml nach dem Mord an Boris Nemzow schmeckt gallenbitter. Die politische Führung Russlands hat über Jahre hinweg ein Klima geschaffen, in dem Andersdenkende zum Abschuss freigegeben wurden.
„Hinterhältig“ sei die Bluttat und „zynisch“. Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilt den Mord an einem seiner prominentesten Kritiker. Gegenüber der Mutter Boris Nemzows legt er ein öffentliches Versprechen ab.
Wenige Stunden, bevor er erschossen wurde, kritisierte Oppositionspolitiker Nemzow in den Einsatz russischer Truppen in der Ostukraine. Unmissverständlich geißelte er die Kaperung von Macht und Geld durch eine Elite um Präsident Wladimir Putin.
Erst war er in der CDU ein diskreter Mann im Hintergrund. Dann wurde er ein Publizist, den auch die Linken lobten. Seit zwei Jahren ist er Vizechef der AfD. Hat ihn das verändert?
Nach den tödlichen Schüssen auf den Kreml-Kritiker Boris Nemzow richten sich alle Blicke auf Wladimir Putin. Noch kurz vor seinem Tod hatte Nemzow den russischen Präsidenten scharf kritisiert und neue Enthüllungen über den Ukraine-Krieg angekündigt. Ein Kreml-Sprecher bezeichnet das Attentat als eine „politische Provokation“.
Die Bundeskanzlerin und der amerikanische Präsident rufen die russische Führung dazu auf, die Ermordung des Kreml-Kritikers Boris Nemzow „rasch und transparent“ zu untersuchen.
Panzer sind wieder in. Putin nutzt sie zur Annektion. Deshalb braucht Deutschland auch wieder welche.
Der Potentat, die Potenz und die Panik: Politik in den Zeiten von „Fifty shades of grey“.
Seit fast einem Jahr herrscht Krieg in der Ostukraine. Wie lässt sich Frieden schaffen? Durch EU-Friedenstruppen? Mehr Druck auf Russland? Gar eine Abtretung des Donbass? Der zweite Gastbeitrag der FAZ.NET-Serie „Stereoscope Ukraine“.
Im Gasstreit mit Russland hat die Ukraine 15 Millionen Dollar überwiesen – das reicht aber nur für einen Tag. Moskau kontert mit einem neuen Ultimatum.
Im Gasstreit mit der Ukraine wirft Putin der Regierung in Kiew Völkermord vor. Die Ukraine wiederum weigert sich, Gaslieferungen an die Separatisten zu bezahlen und wirft diesen eine Zerstörung der Gaspipelines vor.
Früher, so hört man, hatten hier alle Spaß. Dann kamen die Olympischen Spiele, ein wenig später die Formel 1. Ein Vergnügungspark steht noch, ist aber geschlossen. Und niemand wohnt in dem Hotel, das aussieht wie eine Ritterburg.
Der Machtwechsel in der Ukraine im vergangenen Jahr war kein lehrbuchmäßiger Akt – aber noch lange kein Putsch. Durch die Blockadehaltung von Janukowitsch war das Parlament gezwungen zu handeln.
In der Ostukraine dauert der Streit um den Abzug schwerer Waffen an. Während die Separatisten angaben, sie würden die Waffen von der Front wegbringen, weigert sich die ukrainische Armee, solange sie noch beschossen wird.
Krim-Annektion, Ukraine-Konflikt, Lebensmittelknappheit: Kaum jemand will zur Zeit zum Auslandssemester nach Russland - zu viel Krise. Warum es sich trotzdem lohnt, erzählt unser Autor aus persönlicher Erfahrung.
An einem Krieg mit Europa sei Russland nicht interessiert, sagt Wladimir Putin. In den jüngsten Gesprächen von Minsk sieht der russische Präsident laut eigener Aussage Anzeichen von neuem Vertrauen zwischen Moskau, Berlin und Paris.
Der Vergleich der westlichen Bemühungen um die Ukraine mit der Appeasement-Politik gegenüber Hitler hinkt. Die Parallelen zu einer anderen politischen Konstellation der dreißiger Jahre indes sind frappierend. Ein Zwischenruf.
Über die Frage, ob Griechenland im Euroraum bleiben sollte, wird in Deutschland fast ausschließlich aus ökonomischer Sicht debattiert. Zu einer vollständigen Kosten-Nutzen-Rechnung gehören aber auch politische und strategische Faktoren.
In Moskau hat am Jahrestag der blutigen Proteste in Kiew der „Anti-Majdan“ demonstriert. Es ging aber nicht nur um die Ablehnung der „Majdan“-Bewegung in der Ukraine, sondern um eine Abrechnung mit westlichen Werten.