Frühlingsgefühle für Moskau
Ausgerechnet die Regierung Griechenlands gibt Wladimir Putin einen Hebel in die Hand, um den Spalt in der Russland-Politik kräftig zu weiten, der sich im Westen auftut.
Ausgerechnet die Regierung Griechenlands gibt Wladimir Putin einen Hebel in die Hand, um den Spalt in der Russland-Politik kräftig zu weiten, der sich im Westen auftut.
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras ist zu Besuch in Moskau. Um Finanzhilfen hat er offenbar nicht gebeten – Russlands Präsident Wladimir Putin hat aber dennoch Unterstützung für Athen in Aussicht gestellt.
Der deutsche Leitindex musste am Mittwoch einen Verlust in Kauf nehmen. Weniger Aufträge für die deutsche Industrie und gesunkene Einzelhandelsumsätze belasteten die Märkte.
Wegen der rechtsextremen Ausfälle des ehemaligen Front-National-Chefs Jean-Marie Le Pen geht Parteiführerin Marine Le Pen auf Distanz zu ihrem Vater. Diesmal will er gemeinsam mit Russland „die weiße Welt retten“.
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras besucht Moskau und hofft auf Erleichterungen für sein Land. Eine scheint er erreicht zu haben: Russland will seinen Importstopp für Obst aus dem Westen lockern - aber wohl nur für die Griechen.
Erwartungen hat Athen an Moskau, Moskau an Athen, Griechenland an die EU, der IWF an Griechenland. Nicht alle werden sich erfüllen. Und nicht alle sind realistisch.
Griechenlands Ministerpräsident Tsipras reist nach Russland. Dort will er über Wirtschaftsfragen verhandeln, doch auch die Ukraine-Krise und die EU-Sanktionen gegen Russland sind Thema. EU-Politiker sind angesichts der Annäherung an Putin skeptisch und warnen vor möglichen Konsequenzen.
Beschäftigt man sich mit Bismarcks Politik in seiner Zeit, dann wird man weiser für den Umgang mit unseren heutigen Problemen. Diese Chance sollte man sich nicht entgehen lassen. Ein Gastbeitrag von Wolfgang Schäuble.
Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras trifft diese Woche den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Neben weiteren Krediten könnte Putin Tsipras billigere Gaspreise bieten. Im Gegenzug hofft Putin auf Beteiligungen.
Nach außen stark, im Inneren bröckelt das Fundament - Russlands Märkte können die Lasten der Sanktionen kaum tragen. Dazu treibt die hohe Abhängigkeit vom Ölpreis das Land wohl in die Rezession.
Hunderte Kommentare und Beiträge, 800 Euro pro Monat - Online-Trolle im Dienste Russlands bringen das Internet auf Linie. Nun spricht eine der Cyber-Aktivisten über ihr Engagement für Putin.
Die Tore des tschechischen Präsidentensitzes bleiben künftig für den amerikanischen Botschafter verschlossen. Andrew Schapiro hatte die Teilnahme Zemans an der russischen Siegesparade kritisiert.
Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras fliegt in der kommenden Woche nach Russland. Sucht er ein Bündnis mit dem russischen Präsidenten Putin? Manches spricht dafür – aber nur auf den ersten Blick.
Einst war das World Russia Forum eine respektable Angelegenheit. Jetzt ist die Veranstaltung nur noch ein Hort von Kreml-Apologeten, Verschwörungstheoretikern und anderen Irren. Ein Gastbeitrag.
Vor einem Jahr brannte das Gewerkschaftshaus in Odessa. Es gab Tote und Verletzte. Unabhängige Experten ermitteln, doch die Stadt kommt nicht zur Ruhe.
Internationale Fachleute hatten der ukrainischen Regierung vorgeworfen, die Aufklärung der tödlichen Schüsse auf dem Majdan zu behindern. Der ukrainische Regierungschef weist dem Staatsanwalt die Schuld zu. Wladimir Putin machte er Vorwürfe.
Die Stimmung in Chinas Unternehmen bleibt gemischt, Japans Industrie bleibt skeptisch. Das lastet auch auf dem Nikkei. Und Spargel wird teurer.
Nach dem Nachrichtensender „Russia Today“ gibt es jetzt ein neues mediales Spielzeug Putins. „Sputnik News“ heißt der digitale Satellit des Kremls im Netz. Er soll die Welt mit russischer Propaganda versorgen.
Persönliche Daten von Regierenden, wie etwa ihre Passnummern, sind fast ein Staatsgeheimnis. Umso peinlicher ist die Panne beim jüngsten G20-Gipfel in Brisbane: Dort wurden offenbar solche Daten der Teilnehmer an einen Sportveranstalter geschickt.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und der russische Präsident Wladimir Putin haben etwas gemeinsam: Sie sind mit dem Versprechen angetreten, die Macht der Oligarchen in ihren Ländern zu beschneiden.
Wladimir Putin hat die Macht der Oligarchen gebrochen. Geschäfte machen darf nur noch, wer nach seiner Pfeife tanzt.
Fachleute haben zwei Piloten und zwei Flughafenmitarbeitern die Hauptschuld am Absturz des polnischen Präsidenten-Flugzeugs in Smolensk gegeben. Andere Thesen hat die Militärstaatsanwaltschaft nicht bestätigen können.
Russland reagiert mit Ablehnung auf die amerikanische Lieferung von militärischem Material an die Ukraine. Es werde eine harte Reaktion geben, denn das Vorgehen gefährde den Frieden in der gesamten Region.
Kuscheln mit Leoparden, Fliegen mit Kranichen, und der eigene Hund flößt gastierenden Politikern Angst ein: Wladimir Putin zeigt sich ständig mit Tieren. Doch wen will er damit beeindrucken?
Im sechsten Jahr der Griechenland-Rettung hat sich die Welt verändert. Das bleibt nicht ohne Wirkung auf die Strategie der Europäischen Union. Szenarien, wie es nach dem Treffen von Alexis Tsipras mit Angela Merkel in Berlin weitergehen könnte.
Längst gibt es Zweifel an der Version der russischen Ermittler, die islamistische Tschetschenen für den Mord an Boris Nemzow verantwortlich machen. Nun gibt es Hinweise auf ein ganz anderes Motiv: Der Oppositionspolitiker soll den Amerikanern mit Insiderwissen bei den Sanktionslisten geholfen haben.
Der Kreml versucht seit einiger Zeit, Freunde in Westeuropa zu finden und stützt sich dabei vor allem auf rechtsextreme Parteien. An diesem Sonntag trifft sich das „Konservative Forum“ in St. Petersburg. Was aber soll die Konferenz?
Nach dem Mord an dem russischen Oppositionellen Boris Nemzow rückt der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow ins Zentrum des Interesses. Gerüchten zufolge gibt es einen Machtkampf zwischen Putins Statthalter in Grosnyj und dem Geheimdienst FSB.
Litauen hat wegen der Ukraine-Krise die 2008 abgeschaffte Wehrpflicht vorübergehend wieder eingeführt. Jährlich sollen bis zu 3500 Männer militärisch ausgebildet werden. Russland hat derweil seine Manöver ausgeweitet.
Russland kann nicht mit einer schnellen Aufhebung oder Lockerung der Sanktionen rechnen. Vor dem EU-Gipfel senden Merkel und Hollande ein klares Signal an Putin: Der Kreml muss das Minsker Abkommen zur Waffenruhe in der Ost-Ukraine ernst nehmen.
Die Kommentarlage im Internet zum Ukraine-Konflikt spiegelt nicht die Meinung der Bevölkerung zu diesem Thema wider. Die Mehrheit der Deutschen hält Russland nicht nur für den Schuldigen an der Krise, sondern auch für einen Aggressor.
Das prorussische Meinungsbild in den Online-Foren ist nicht repräsentativ. Die Deutschen fallen nicht auf die Manipulationsversuche des Kremls herein. Was der russische Präsident für Schwächen des Westens hält, sind in Wahrheit Stärken.
Mehr als die Hälfte der Deutschen geben dem russischen Präsidenten Putin die Alleinschuld am Ukraine-Konflikt. Das hat eine Allensbach-Studie im Auftrag der F.A.Z. ergeben. Das Ergebnis weicht stark vom Meinungsbild in Internet-Foren ab.
Die Krim feiert den Referendumsjahrestag – und die Menschen ziehen vor Problemen einen patriotischen Schutzwall hoch. Kritische Fragen werden mit dem Hinweis auf die Lage in der Ostukraine abgeblockt.
Eigentlich wollte Tsipras erst Anfang Mai anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges über Nazi-Deutschland nach Moskau fliegen. Nun teilte Athen mit, der griechische Ministerpräsident werde der Einladung Putins früher nachkommen.
Vor einem Jahr wurde die Krim von Russland annektiert. Wassili Aksjonows Roman „Die Insel Krim“ erschien noch vor der Perestrojka 1981 – und hat die Ereignisse mit erschütternder Klarsicht vorausgesagt.