„Ein kolossaler Erfolg“
Schon mehrmals hat der russische Präsident Putin versucht, den Hitler-Stalin-Pakt in eine friedenssichernde Maßnahme umzudeuten. Beim Besuch der Bundeskanzlerin ging er in seiner Argumentation noch einen Schritt weiter.
Schon mehrmals hat der russische Präsident Putin versucht, den Hitler-Stalin-Pakt in eine friedenssichernde Maßnahme umzudeuten. Beim Besuch der Bundeskanzlerin ging er in seiner Argumentation noch einen Schritt weiter.
Bundeskanzlerin Merkel und der ukrainische Präsident Poroschenko haben bei einem Treffen in Berlin Russland aufgefordert, mehr für den Friedensprozess in der Ostukraine zu tun. Man sei noch lange nicht da, wo man hin wolle.
Keine Ergebnisse, aber immerhin war die Stimmung gut: Sowohl Amerika als auch Russland loben ihr Treffen zur Ukraine-Krise in Sotschi. John Kerry bot Moskau die Aufhebung der Sanktionen an.
Freunde des ermordeten Oppositionellen Boris Nemzow stellten in Moskau seinen letzten Enthüllungsbericht vor. Der Kreml schweigt zu den Ergebnissen.
Die Bundeskanzlerin gedenkt gemeinsam mit dem russischen Präsidenten des Endes des Zweiten Weltkriegs. Ein berührender Moment der Einheit, der dennoch überlagert wird vom Ukraine-Konflikt.
Um die Abstammung des Wladimir Putin ranken sich viele Legenden. Ein kürzlich erschienener autobiographischer Text des russischen Präsidenten gibt Rätsel auf. Woher kommt er wirklich?
Am Tag nach der großen Militärparade in Moskau gedenken Angela Merkel und Wladimir Putin gemeinsam am Grabmal des Unbekannten Soldaten der Opfer des Zweiten Weltkriegs. Die Kanzlerin scheut sich anschließend nicht, den Ukraine-Konflikt und die Krim-Annexion mit deutlichen Worten anzusprechen.
Der 9. Mai, der „Tag des Sieges“, ist ein Fest „mit Tränen in den Augen“, heißt es in einem russischen Lied. Auf der Siegesparade in Moskau überwiegt aber der Siegestaumel. Weltkriegs- und Ukrainepropaganda gehen Hand in Hand.
Aus einem Tag des stillen Gedenkens an die Opfer des Zweiten Weltkriegs ist der 9. Mai in Putins Russland zu einem Fanal des Größenwahns geworden. Der siebzigste Jahrestag des Sieges markiert den Beginn einer neuen Ära.
In seiner Rede zum 70. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland hat der russische Präsident dafür plädiert, die militärischen Blöcke zu überwinden. Putin nutzte die größte Militärparade in der Geschichte seines Landes dafür, den neuen Super-Panzer T-14 Armata öffentlich in Szene zu setzen.
Russlands Präsident Putin nutzt den 70. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland zur Propagandaschau. Die Millionen Opfer des Krieges und des Stalinismus kommen darin nicht vor.
Der angebliche Vorschlag aus Kiew klingt vorteilhaft für beide Seiten: Moskau nimmt einfach das Donbass und lässt die Rest-Ukraine in Ruhe. In Wahrheit aber will Putin das unrentable Kohle- und Stahlrevier gar nicht haben. Der Herrscher des Kreml verfolgt ganz andere Pläne.
Die Briten haben heute die Wahl zwischen zwei sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten. Politisch steht Premier David Cameron für den Aufschwung, Labour-Chef Ed Miliband für mehr Gerechtigkeit. Ist es am Ende eine Entscheidung für das kleinere Übel?
Kann man in Russland noch kritischen Journalismus gestalten? Oder haben Putins Propagandisten schon auf ganzer Linie gewonnen? Das russische Publikum sollte die Sache selbst in die Hand nehmen.
Den Sieg über Nazi-Deutschland vor 70 Jahren feiert Russland am 9. Mai mit einer gigantischen Leistungsschau modernster Militärtechnik. Während die meisten westlichen Staats- und Regierungschefs der Parade fernbleiben, haben sich alte und neue Verbündete Moskaus als Gäste angesagt.
Als Jugendliche erlebte sie noch den stalinistischen Terror. Als Primaballerina erlangte sie Weltruhm. Jetzt ist Maja Plissezkaja mit fast 90 Jahren in Deutschland gestorben. Die Tanzwelt trauert.
Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, trifft viele Staatsoberhäupter - darunter umstrittene. Im F.A.Z.-Interview spricht er über Begegnungen mit Putin und Poroschenko sowie die Olympische Agenda 2020.
Die Linkspartei hat es mit ihrer Verehrung von Putin und Tsipras schwer. Nun übt sie ihre Kampagnenfähigkeit und fragt nach der Zukunft.
In Kasachstan, dem Reich Nursultan Nasarbajews, leben viele ethnische Russen. Doch separatistische Ideen oder kritische Töne lässt der alte Putin-Verbündete gar nicht erst aufkommen.
Die Putin-nahe Motorradgang „Nachtwölfe“ will mit einer Fahrt nach Berlin an den Sieg Russlands über Nazi-Deutschland erinnen. Doch Polen will die Biker nun nicht durchreisen lassen. Der Kreml reagiert verärgert.
Der Streit um die deutlichen Worte des Bundespräsidenten spitzt sich zu: Seine Rede vom Völkermord an den Armeniern werde die Türkei Joachim Gauck „nicht vergessen und nicht verzeihen“, hieß es aus dem türkischen Außenministerium.
Die Sanktionen des Westens haben in Russland die Lebensmittelpreise steigen lassen. Kremlchef Wladimir Putin fordert, die russische Landwirtschaft müsse mehr produzieren. Und wechselt den zuständigen Minister aus.
Schließt Griechenland mit Russland heute doch einen Energiepakt? Zumindest kommt der mächtige Gasprom-Chef mit Regierungschef Tsipras zusammen. Derweil kratzt das klamme Land womöglich die letzten Mittel zusammen.
Griechenland braucht dringend Geld und setzt offenbar auf bis zu 15 Milliarden Euro aus Peking und Moskau. Die Fronten zwischen der Regierung in Athen und den Geldgebern scheinen verhärtet. Griechen-Premier Tsipras trifft Nobelpreisträger Paul Krugman. Der rät dem Land, den Euro jetzt nicht aufzugeben.
Die Politik in Krisenzeiten erfordert neue Mittel. Das war dem Besuch des deutschen Finanzminister in New York anzumerken, bei dem Schäuble ein Exempel seines besonderen Humors gab.
Live im Staatsfernsehen hat der russische Präsident kritische Fragen zur Krim-Politik beantwortet. Auch zum Umgang mit der Opposition nahm Putin Stellung. Was von seinen versöhnlichen Worten zu halten ist, offenbart die Durchsuchung der Chodorkowskij-Stiftung „Offenes Russland“.
Das Interesse an der „Fernsehsprechstunde“ von Russlands Präsident Wladimir Putin ist gewaltig. Mehr als 1,5 Millionen Fragen schickten die Russen vorab ein. Dieses Jahr sind eindeutige Schwerpunkte des Interesses auszumachen.
Provokation oder Gedenkveranstaltung? Zum 9. Mai planen die Putin-nahen Biker einen Konvoi in Berlin. Das wollen die Behörden nun wohl verhindern.
Die G-7-Außenminister haben zum Ende ihres Treffens an Iran appelliert. Doch der Atomstreit ist nicht das einzige Problem der Runde. Das Abschlusskommuniqué ist deshalb auch relativ vage.
Der deutsche Außenminister lehnt das Ansinnen von Linksfraktionschef Gysi ab, den russischen Präsidenten zum G-7-Gipfeltreffen im Juni auf Schloss Elmau einzuladen. Nach der Annexion der Krim könne man weiter „nicht einfach so tun, als sei nichts geschehen“.
Zwei bekannte russische Regisseure gründen eine heimische Fastfoodkette – mit staatlicher Hilfe und als Konkurrenz zu McDonald’s. Amerikanische Burger sind sie leid.
Venezuela und Russland werfen den Saudis und den Vereinigten Staaten vor, den Ölpreis zu manipulieren. Doch kann es wirklich sein, dass beide Länder kooperieren, um unbequeme Führungen zu beseitigen?
„Wer spaltet Europa?“, fragt Maybrit Illner in ihrer Sendung. Recht schnell wird klar: Das schaffen die Europäer schon ganz allein.
Erleichtert nimmt man in Berlin und Brüssel den Verlauf von Tsipras’ Moskau-Reise zur Kenntnis: Trotz aller Rhetorik stellt Russland keine wirtschaftliche Alternative für Griechenland dar.
Alexis Tsipras in Moskau auf Verbrüderungstour. Doch die Konfrontation mit der EU hält sich noch in Grenzen. Nützen tut es vor allem Wladimir Putin.
Der Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Tsipras im Kreml hat wirtschaftlich keine schnellen und konkreten Folgen – wohl aber politische Signalwirkung. Schon bald gibt es ein Wiedersehen mit Putin.