Verblutet vor den Augen der Welt
Heute vor fünfzig Jahren starb nicht das erste, aber das bekannteste Opfer des brutalen DDR-Grenzregimes. Peter Fechters Tod löste Empörung gegen die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten aus.
Heute vor fünfzig Jahren starb nicht das erste, aber das bekannteste Opfer des brutalen DDR-Grenzregimes. Peter Fechters Tod löste Empörung gegen die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten aus.
Seinen Namen hat man sich in Berlin rasch gemerkt. Er soll schließlich der Retter des BER werden, des neuen Großflughafens Willy Brandt: Horst Amann, 59 Jahre ...
Bundesverkehrsminister Ramsauer und Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit haben die für den 17. März 2013 geplante Eröffnung des Berliner Flughafens Willy Brandt BER in Frage gestellt.
Eine Sensation wäre gewesen, wenn das Bundesverwaltungsgericht den Planfeststellungsbeschluss für den neuen Flughafen Willy Brandt (BER) aufgehoben hätte, weil
So kennt man ihn. Eloquent, pointiert, schnörkellos. Jetzt zieht Egon Bahr Bilanz. Sein Buch ist der autobiographisch geprägte Bericht eines Mannes, der die ...
Ganz Hessen ist vom Zweifel über die Energiewende erfasst. Ganz Hessen? Ein Ort im Osten wehrt sich erfolgreich gegen den Pessimismus.
Die Eröffnung des Berliner Hauptstadtflughafens verzögert sich immer weiter und die Bürger sind empört - auch über das geplante Flughafenasylverfahren. Fast alle Parteien haben den Flughafen mitgeplant - das schützt bei der Suche nach den Schuldigen vor allzu großer Heuchelei.
Podolski und Klose lieben Deutschland und Polen - und werden in beiden Ländern geliebt. Sie stehen mit ihrer Aussiedler-Biographie aber auch für Millionen Entwurzelte. Sich auch daran zu erinnern, ist Voraussetzung für gute Nachbarschaft.
Jetzt ist es raus: Der neue Berliner Flughafen soll frühestens 2013 in Betrieb genommen werden - aber es gibt noch ein paar andere, größere Probleme. Eine Polemik gegen das Flughafenunwesen.
Spott und Häme ernten Politiker und Planer nach der verschobenen Inbetriebnahme des Berliner Flughafens. Bei Twitter unterstellt einer der kalauernden Kommentatoren gar: „Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu eröffnen.“
Im Streit um das Steuerabkommen mit der Schweiz verschärft Bundesfinanzminister Schäuble den Ton. Der CDU-Politiker wirft der SPD vor, mit ihrer Kritik das Erbe Willy Brandts zu verraten – und warnt vor „Hochnäsigkeit von deutscher Seite“.
Es ging um Abrüstung, NPD-Verbot, die DDR und den Prager Frühling: Es ist kaum zu glauben, aber aktenkundig - 1968 war viel mehr als nur ’68.
Am 3. Juni eröffnet in Berlin der neue Großflughafen „Willy Brandt“. Die Übungen für den Ernstfall laufen reibungslos - nur das Piktogramm für den Flughafenpfarrer ist ein Fehlgriff.
Wer wählt die Piraten? Es sind Junge und Alte, Frustrierte und Hoffnungsvolle. Sie alle eint der Anspruch, mitzureden, egal bei welchem Thema. Dass die Partei dadurch immer beliebiger wird, kümmert sie nicht.
Sie war Politikerin und Verfassungsrichterin. Jetzt ist sie die Vorzeigefrau von Daimler. Egal wo: Christine Hohmann-Dennhardt will etwas bewegen.
Das deutsche Jobwunder macht die Hartz-Reformen zum Vorbild für ganz Europa - und Gerhard Schröder darf sich im Nachhinein als Mann der Stunde fühlen. Nur die SPD bleibt auf Distanz zur Agenda 2010.
Er war Frankfurter Kulturdezernent, Präsident der Stiftung Lesen und des Goethe-Instituts: Hilmar Hoffmann hat viel zu erzählen.
Der triumphierende Liberalismus hat die stärksten Gründe und wird deshalb zum Problem: Klaus Hildebrands Beitrag zur deutschen Staatsräson.
Zwei Deutsche. Einer kämpft gegen einen Tiefbahnhof, der andere gegen eine Start- und Landebahn. Von den Parteien fühlen beide sich schlecht vertreten – und könnten doch kaum unterschiedlicher sein.
Ein unterhaltsamer Band über Günter Grass und seine legendäre Wahlkampfreise für Willy Brandt und die SPD im Jahre 1969.
BERLIN, 18. September. Koalitionen zwischen SPD und PDS waren und sind in der Sozialdemokratie umstritten. Wo sie eingegangen wurden, hieß es entschuldigend, sie würden der "Entzauberung" der PDS dienen, denn in der täglichen Arbeit ...
Die mit kräftigem Zeitkolorit unter dem Titel "Insel der Freiheit" verfasste "Wegmarke der Geschichte" (F.A.Z. vom 19. August) ist ein lesenswertes Stück Berliner Stadthistorie. Der Schuhladen in der Nähe des KaDeWe, den Willy Brandt ...
In der beispielhaft genauen Serie von Rainer Blasius über die politischen Hintergründe der Errichtung der Berliner Mauer (zuletzt: "Insel der Freiheit", F.A.Z. vom 19. August) wird auch - unter Verweis auf das Buch von Frederick ...
Links sind höchstens noch die Erinnerungen: Als die Finanzmärkte entfesselt wurden, entschied sich die rot-grüne Regierung, das Großkapital zu fördern. Wir brauchen bürgerliche Kontrollen, die der Fuck-you-Politik der Finanzwelt etwas entgegensetzen.
Es geschah Ende 1999 während einer vorweihnachtlichen Sitzung des rot-grünen Bundeskabinetts im alten Staatsratsgebäude der ehemaligen DDR. (Der kleine Staat war unter anderem aufgrund seines chronischen Kapitalmangels in der Geschichte ...
Die SPD unterstützt die Kritik Helmut Kohls an der Außenpolitik der Bundesregierung. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Erler sieht das Erbe der Bundeskanzler Adenauer und Brandt in Gefahr. SPD-Fraktionschef Steinmeier sagte: „Europa erwartet mehr von Deutschland, auch Führung.“
Am 16. August 1961 titelte die "Bild"-Zeitung: "Der Westen tut nichts! Präsident Kennedy schweigt . . . Macmillan geht auf die Jagd . . . und Adenauer schimpft auf Willy Brandt." Der Kanzler war entrüstet, telegraphierte an Verleger ...
Aus Sicht der Kommunisten ist der Tag glänzend gewählt. Es ist Sonntag. Kennedy segelt, Adenauer züchtet Rosen. Es wird ein schwüler Sommertag werden. Honecker startet um Mitternacht die Aktion „Rose“. Berlins Ostsektor wird abgeriegelt. Der Bau der Mauer beginnt.
Am 13. August um 0.00 Uhr lässt Erich Honecker die Aktion "Rose" starten. Honecker, 49 Jahre alt, ist ZK-Sekretär für Nationale Sicherheit. Eines Tages wird er Partei- und Staatschef der DDR sein. Er leitet den Einsatz, über den es im Beschluss des DDR-Ministerrats vom 12.
Sonntag, 13. August 1961: in meiner Erinnerung produziert dieses Datum Bilder eines warmen Sonnentags mit strahlend blauem Himmel - und der Hektik im Schöneberger Rathaus: Tatsächlich hatte der Osten seit den frühen Morgenstunden mit Stacheldraht alle Übergänge in die drei West-Sektoren gesperrt.
Am 12. August 1961 herrschte im Ost-Berliner Polizeipräsidium nahe dem Alexanderplatz hektische Betriebsamkeit. Ein geheimer Kommandostab traf dort letzte Vorbereitungen für die "X-Zeit". Am frühen Morgen des folgenden Sonntags sollte die Grenze zu West-Berlin abgeriegelt werden.
Die Blogger Frank Lübberding, Thomas Strobl und Jochen Venus diskutieren seit der Lehmann-Pleite, was falsch läuft in unserer Gesellschaft und der Europäischen Union. Wir dachten: Die Blogger müssen die Macht treffen. Auch Peer Steinbrück sah das so.
FRAGE: Strobl: In der "Ode an die Freude" heißt es: "Unser Schuldbuch sei vernichtet, ausgesöhnt die ganze Welt." Warum wollen ausgerechnet die Bundesregierung und die Europäische Zentralbank die Griechen nicht an diesem schönen ...