Moskaus Truppen in Amerikas Hinterhof
Die Ukraine mag für Washington weit weg sein. Doch auch auf dem amerikanischen Kontinent bauen sich Spannungen zwischen Washington und Moskau auf. Nicht nur in Venezuela ist Russland aktiv.
Die Ukraine mag für Washington weit weg sein. Doch auch auf dem amerikanischen Kontinent bauen sich Spannungen zwischen Washington und Moskau auf. Nicht nur in Venezuela ist Russland aktiv.
Vierundzwanzig Stunden nach Wladimir Putins Anerkennung der "Volksrepubliken" in der Ostukraine, kündigt auch Joe Biden Sanktionen an. Und lässt keine Zweifel an seiner Haltung in diesem Konflikt.
Ob Putin seinen Hunger nach Land und Macht weiter stillen kann, wird auch von der Reaktion des Westens abhängen. Scholz schlägt die richtige Richtung ein.
Amerika hat schon am Montag Sanktionen verhängt, aber noch nicht die große Keule ausgepackt. In Washington herrscht Unklarheit: Sind russische Soldaten im Donbass nur eine alte Realität oder ein neuer Krieg?
Wurden amerikanische Diplomaten mit Strahlenwaffen attackiert? Auch mehr als fünf Jahre nach den rätselhaften medizinischen Vorfällen unter amerikanischen Diplomaten gibt es keine eindeutigen Antworten.
Russlands Präsident Wladimir Putin beaufsichtigt ein Manöver seiner strategischen Streitkräfte. Unterdessen machen die „Volksrepubliken“ gegen die Ukraine mobil.
Bis in den März ist die Finanzierung der amerikanischen Regierung erst einmal gesichert. Der Senat wendete in der Nacht mit seiner Entscheidung einen Shutdown ab. Eine endgültige Einigung fehlt aber immer noch.
Die amerikanische Regierung hat afghanisches Vermögen im Wert von rund sieben Milliarden Dollar beschlagnahmt. Die Hälfte soll 9/11-Opfern zugute kommen. Menschenrechtsexperten und Ökonomen üben scharfe Kritik. Aber wie kam es dazu?
Die amerikanische Regierung hat afghanisches Vermögen im Wert von rund sieben Milliarden Dollar beschlagnahmt. Die Hälfte soll 9/11-Opfern zugute kommen. Kritiker sprechen von einem Unrecht.
Russland zieht Truppen von der ukrainischen Grenze ab? Falsch, meint Washington. Das Gegenteil sei der Fall. Alles deute auf einen Angriff in den nächsten paar Tagen hin.
Alles deute darauf hin, dass Russland bereit dazu sei, die Ukraine anzugreifen, sagt der US-Präsident. Die Gefahr einer Invasion sei „sehr hoch“, es könne schon „in den nächsten paar Tagen“ dazu kommen.
Die Absichten des russischen Präsidenten Wladimir Putin bleiben ein Rätsel. Joe Biden hat sich aber auf den „worst case“ vorbereitet.
Amerikaner sollen nach dem Willen ihrer Regierung außer der Ukraine auch Belarus und die Republik Moldau unverzüglich verlassen. Außenminister Blinken warnt abermals, dass Russland bereits in dieser Woche einen Einsatz starten könnte.
Auf einem Flug von Los Angeles nach Washington sorgt ein verwirrt wirkender Mann für Turbulenzen der anderen Art. Auf dem Weg zum Cockpit wird er von einer Flugbegleiterin gestoppt – mit einer Kaffeekanne.
Washington legt Geheimdienstinformationen über russische Pläne offen, um diese zu durchkreuzen. Doch diese Strategie birgt auch Gefahren – besonders für Quellen der Geheimdienste.
Im Falle eines russischen Einmarschs in der Ukraine, müsse Moskau mit einer entschiedenen Antwort rechnen, sagt der amerikanische Präsident in einem Telefonat mit Wladimir Putin. Er ist nicht der einzige, der mit dem Kreml-Chef spricht.
Eine Telefonschalte jagt die nächste: Die Taktfrequenz der diplomatischen Gespräche, um die Lage in der Ukraine zu entschärfen, nimmt zu. Truppen werden verlegt und verstärkt.
In einer Telefonschalte stimmt sich US-Präsident Joe Biden mit den Verbündeten ab. Immer mehr Staaten fordern ihre Bürger auf, die Ukraine zu verlassen, solange es noch reguläre Flüge gibt. Die USA entsenden weitere Soldaten.
NATO-Generalsekretär Stoltenberg erwartet eine Stärkung der Südostflanke, die Normandie-Gespräche bringen keinen Fortschritt.
Nach der Machtübernahme der Taliban froren viele Staaten Milliarden der afghanischen Zentralbank ein. Nun wollen die USA das Geld zur Hälfte für humanitäre Hilfe an Afghanistan verwenden, zur Hälfte für Opfer des 11. Septembers.
Die Krise an der Grenze zur Ukraine spitzt sich zu. Der US-Präsident hat daher einen großen Kreis europäischer Verbündeter zu einer gemeinsamen Telefonschalte gebeten.
Der Fall George Floyd, die Diskussionen um „Black Lives Matter“ und Polizeigewalt haben nichts daran geändert: In den Vereinigten Staaten bleibt es an der Tagesordnung, dass Beamte im Einsatz Menschen töten.
Washington warnt eindringlich vor der Gefahr eines baldigen Einmarschs durch Russland. Kiew dagegen wiegelt ab und will Panik verhindern. Über verschiedene Einschätzungen der Lage.
Kanzler Scholz will in Washington den Namen von Nord Stream 2 nicht nennen. Präsident Biden weiß aber auch so, dass er auf den Deutschen zählen kann.
Eine rege Reisediplomatie soll Moskau vom Einmarsch in der Ukraine abbringen. Auch Berlin macht mit – aber noch immer nicht mit der nötigen Deutlichkeit.
Scholz überlässt Biden die Führung bei Nord Stream 2 – so als sei Deutschland in der Sache nur ein Subunternehmer. Aber auch der amerikanische Präsident fällt beim Besuch des Kanzlers mit Merkwürdigkeiten auf.
Der CDU-Vorsitzende sieht nicht, dass der Kanzler Zweifel an Deutschlands Zuverlässigkeit in der Ukraine-Krise ausräumen konnte. Sein Schweigen zu Nord Stream 2 offenbare Risse im deutsch-amerikanischen Verhältnis.
Beim Besuch im Weißen Haus versucht Olaf Scholz, Zweifel an der Einigkeit des Westens zu zerstreuen. Doch während Präsident Joe Biden das Aus für Nord Stream 2 im Falle eines russischen Angriffs ankündigt, nennt der Kanzler nicht einmal den Namen der Pipeline.
Zuletzt waren in der Haltung gegenüber Russland deutliche Differenzen zwischen Washington und Berlin hervorgetreten. Bei seinem Antrittsbesuch in den USA versucht Kanzler Scholz die Wogen zu glätten.
Der Bundeskanzler hat zu lange gebraucht, um die deutsche Position zu Nord Stream 2 zu klären. Das wird nachwirken, Deutschland ist eine unstete Mittelmacht geworden.
Sein Zögern gegenüber Moskau hat Olaf Scholz geschadet. In Washington trauern manche Angela Merkel hinterher. Nun will der Kanzler Joe Biden beweisen, dass er führen kann.
Der Westen befürchtet eine russische Invasion der Ukraine. Deshalb will die Regierung in Washington insgesamt 2000 Soldaten nach Europa schicken. Unterdessen gehen die diplomatischen Bemühungen mit Moskau und Kiew weiter.
In Washington ist wieder von deutsch-russischen Sonderbeziehungen die Rede und davon, dass Berlin den Westen spalte. Der Kanzler muss Schadenbegrenzung betreiben.
Der deutsche Bundeskanzler trifft in Washington auf Joe Biden. Vor Antritt der Reise wird Kritik an Deutschlands Haltung in der Ukraine-Krise laut.
Olaf Scholz bricht nach Washington auf und wird Deutschlands Bündnistreue unter Beweis stellen müssen. In Berlin werden derweil Rufe laut, dem Ex-Kanzler Schröder dessen Ausstattung zu entziehen.
Die Regierung in Peking sieht die USA in der Verantwortung, den Konflikt mit Nordkorea zu lösen. Washington „müsse mehr Aufrichtigkeit zeigen“.