Mit dem Mut und der Tapferkeit von damals
Einigkeit und Recht und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Daran sollten die Deutschen sich nicht nur am 17. Juni erinnern.
Einigkeit und Recht und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Daran sollten die Deutschen sich nicht nur am 17. Juni erinnern.
Der Jahrestag des brutal niedergeschlagenen Volksaufstandes in der DDR ist ein guter Anlass, um sich auf die Solidarität unter Demokratien zu besinnen, meint der Ostbeauftragte der Bundesregierung. Ein Gastbeitrag.
Es habe auch schöne Momente in der DDR gegeben, sagt Bundespräsident Steinmeier. Er erinnerte aber auch an den Überwachungsstaat. Vergleiche zu heute seien „eine Lüge“.
Fast 70 Jahre nach den Massenprotesten des 17. Juni 1953 analysiert eine Forscherin, wie das DDR-Regime auf die Proteste reagiert hat: An Unruheherden wurden deutlich mehr Wohnungen gebaut.
Die Sowjetunion wurde vom Volksaufstand in der DDR überrascht und sah den Westen am Werk. Diese Fehlkalkulation bestimmte auch ihre Reaktion. Ein Gastbeitrag.
Zum ersten Mal seit Beginn des Kriegs in der Ukraine haben sich die Verteidigungsminister von fast 50 Staaten über Engpässe bei Waffenlieferungen beraten. Großbritannien feiert König Charles’ Geburtstag. Der F.A.Z.-Newsletter.
Einen Tag arbeiten zugunsten von Flüchtlingen aus der Ostzone? Warum der 17. Juni als gesetzlicher Feiertag von Anfang an einen schweren Stand hatte.
Noch immer löst der Begriff „Unrechtsstaat“ bei einigen ein Störgefühl aus – aber was war die DDR sonst?
Am 17. Juni 1953 erhob sich ein Großteil der Ostdeutschen gegen die Diktatur der SED. Doch die Erinnerung an den Volksaufstand vor siebzig Jahren gerät zunehmend in Vergessenheit. Ein Gastbeitrag.
Der SPD-Politiker Carsten Schneider will jene Wähler stärken, die nicht die AfD wählen. Denn die Stärke der Partei sei „die größte Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands“.
Investoren für Schenker +++ wirtschaftliche Lage Griechenlands +++ 17. Juni 1953 +++ Leserbrief des Botschafters der Tschechischen Republik +++ Tomáš Kafka
Erotikläden in der Provinz? Gibt es. Zwei ostdeutsche Forscher haben den Wandel zur Marktwirtschaft untersucht – anhand von inhabergeführten Sexshops. Der meiste Umsatz wird dort heute mit einem aussterbenden Medium gemacht: der DVD.
Schlagersänger Frank Schöbel ist seit 60 Jahren im Geschäft. Jetzt spielt er sich auf der Bühne selbst. Im Interview spricht er über die Freude an der Musik, seine Karriere in der DDR und die Ignoranz im Westen.
Es ist ein haltloser Feldzug: Warum Frank Berberich, der Herausgeber und Chefredakteur von „Lettre International“, gegen die Zeitschrift „Sinn und Form“ polemisiert. Ein Gastbeitrag.
Das Regime der DDR ist Geschichte, doch die Methoden seines Geheimdienstes funktionieren noch immer, gezielt wird der Erinnerungsdiskurs vergiftet: Die Laudatio zur Leipziger Erich-Loest-Preisverleihung an die Schriftstellerin Ines Geipel. Ein Gastbeitrag
Natürlich wird man im neuen Jahr viel über Hitler und Stalin sprechen. Aber gerade die deutsch-deutsche Geschichte ist reich an „runden“ Jubiläen. Eine Auswahl.
Wer wissen will, wie die DDR nicht war, ist bei diesem Buch richtig. Der ehemalige Staatschef gibt Einblicke in seine Realitätsverweigerungshaltung.
Mehrere polnische Regierungen haben auf deutsche Entschädigungszahlungen verzichtet. Trotzdem hat Polen im Lauf der Zeit viel Geld erhalten.
Warschau fordert von Deutschland 1,3 Billionen Euro an Reparationen für die Verluste durch die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Das ist juristisch nicht haltbar.
Um den 17. Juni 1953 gingen rund eine Million Menschen in der DDR auf die Straße. Der Aufstand wurde von sowjetischen Truppen niedergeschlagen. Heute sehen Politiker eine Parallele zum Freiheitskampf der Ukraine.
Die Bürger der DDR hatten ein ambivalentes Verhältnis zur Sowjetunion – auch in Dresden, wo Wladimir Putin prägende Jahre verbrachte. Ministerpräsident Kretschmer will daraus Kapital schlagen.
Die Verhältnisse in Deutschland unterschieden sich deutlich von denen in der DDR, sagt der Berliner Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Corona-Kritiker tun Menschen unrecht, die in Diktaturen leiden, kritisiert er.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Jeden Tag bis zum 26. September blicken wir auf eine Wahl zurück. Heute: Bei der zweiten Bundestagswahl war der Eindruck des Aufstands vom 17. Juni 1953 in der DDR noch frisch.
Die liberale polnische Abgeordnete Marta Wcisło streitet gegen Versuche der PiS-Regierung, den Fernsehsender TVN zu enteignen. Dabei bedient sie sich einer martialischen Formel.
Mehr als zwei Dutzend sozialistische Regime sind bereits gescheitert. Wie kann es sein, dass eine derart erfolglose Ideologie noch immer viele Anhänger hat?
Es war vor 1989 eine Art Sehnsuchtsort für ungezählte Menschen in der DDR. Das ehemalige Notaufnahmelager am Meisenbornweg in Gießen soll zu einem Lern- und Erinnerungsort werden. Jugendherberge inklusive.
DDR-Vergleiche und die Instrumentalisierung von NS-Verbrechen pervertieren die Corona-Schutzmaßnahmen. Demokraten müssen dagegen vorgehen. Ein Gastbeitrag.
Die Gewaltmaschine der Ost-Diktatur wurde aus der öffentlichen Erinnerung verdrängt, aber auch die Westdeutschen haben ihre blinden Flecken. Ein Gastbeitrag über das ungleiche kollektive Gedächtnis der Deutschen.
Der Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 erschütterte das SED-Regime. Vorausgegangen waren fatale Fehlentscheidungen Ulbrichts und seiner Genossen. Teil sechs unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Der Schriftsteller Jörg Bernig wollte Leiter des Kulturamts in Radebeul werden. Für sein systemkritisches Milieu in Ostdeutschland schlug die Stunde der Wahrheit.
In seinem Gastbeitrag in der F.A.Z. hat der CDU-Generalsekretär seiner Partei erklärt, warum sie auf keinen Fall mit der Linken koalieren sollte. Dabei kam eine klassische Denkfigur wider die Partei – ihre Abstammung von der SED – nicht vor. Warum?
Steinzeit ante portas? Es hätte nicht viel gefehlt, und Ostdeutschland sähe heute ganz anders aus. Erinnerungen an den Herbst 1989. Ein Gastbeitrag über das Ausbleiben einer Alternative.
Die Frankfurter Allgemeine trat stets für die Wiedervereinigung ein – während andere von einer „Lebenslüge“ der Bonner Republik sprachen und das Provisorium für einen Dauerzustand hielten.
Was ist da los? Die Friedensrevolution der DDR spaltet die Gemüter. Warum der Streit um die Deutung der friedlichen Proteste dreißig Jahre nach dem Herbst 1989 aufs Neue entbrennt. Ein Gastbeitrag.
Wer wissen will, wie Bertolt Brecht wirklich Theatergeschichte schrieb, muss sich Heinrich Breloers Rekonstruktion seines Lebens anschauen. Ein besseres Dokudrama sehen wir so schnell nicht.