Britischer Blick auf die Stasi
Jack Boulter erzählt die Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit bis 1961 – mit einigen Ungenauigkeiten.
Als ich auf die Bücher dieses Schriftstellers stieß, lernte ich, über die DDR zu erzählen: Durs Grünbeins Dankesrede zum Erich-Loest-Preis.
Jack Boulter erzählt die Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit bis 1961 – mit einigen Ungenauigkeiten.
Dem Protest von Bürgerrechtlern schließen sich die Massen oft aus wirtschaftlichen Motiven an. Ist das schlimm, wie manche Aktivisten meinen? Überhaupt nicht.
Im Chemnitzer Kulturhauptstadtjahr kürzen Ludger Vollmer und Jenny Erpenbeck das Romanfragment „Rummelplatz“ von Werner Bräunig zur Oper. Wie fangen sie die von ihm beschriebene Stimmung zwischen DDR-Gründung und dem 17. Juni 1953 ein?
Putin und Trump sind aufmerksame Schüler: Geheimdienstmethoden aus dem Kalten Krieg werden gegen demokratische Gesellschaften von heute angewendet. Das Prinzip lautet „Zersetzung“.
Die Menschen, die in der DDR Widerspruch geübt hätten, hätten die Demokratie ermöglicht, sagt die SED-Opferbeauftragte am Jahrestag des Volksaufstands. Bei den Hilfen für SED-Opfer sieht sie Verbesserungen.
Die Flamme jenes Tages der deutschen Einheit darf nicht erlöschen – gerade heute, da Bomben fallen und Freiheit für selbstverständlich gehalten wird.
Ein Volksaufstand im Spiegel der Zeiten: Zwei Ausstellungen in Mühlhausen und Bad Frankenhausen erinnern an den Bauernkrieg und seine Deutungen durch Kommunisten und Nazis, die Bundesrepublik und die DDR.
Er ist der unbestechlichste Chronist der DDR: In seinem neuen Roman „Das Narrenschiff“ erzählt Christoph Hein sich ständig verschränkende exemplarische Lebensläufe von Männern und Frauen in Ostdeutschland.
Warum hat die AfD bei der Bundestagswahl in Ostdeutschland so viele Stimmen bekommen? Hier sind zehn – mehr oder weniger überzeugende – Antworten.
Die Volkskammer der DDR war das oberste Verfassungsorgan – das vier Jahrzehnte nichts zu entscheiden hatte. Erst die 10. Volkskammer nahm sich ein Vorbild am Deutschen Bundestag – um nach wenigen Monaten zu verschwinden.
Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Kretschmer und Woidke, sowie der Thüringer CDU-Vorsitzende Voigt fordern eine internationale Allianz, um Russland an den Verhandlungstisch zu bringen.
Deutsche Fregatte in der Taiwan-Straße +++ 30 Jahre Truppenabzug +++ Stolpersteine im Elsass
30 Jahre Truppenabzug +++ Reaktionen auf den Leserbrief von Cornelia Schmalz-Jacobsen +++ Merkels Flüchtlingspolitik
In Ostdeutschland sind mehr Menschen als im Westen bereit, Populisten zu wählen. Was hat das mit der DDR zu tun?
Vor 71 Jahren fand in der damaligen DDR der erste Massenprotest im Machtbereich der Sowjetunion statt. In Berlin rollten die Panzer, mehr als 50 Menschen wurden getötet.
Die DDR-Geschichte kommt in Claudia Roths Konzept zur staatlichen Erinnerungspolitik zu kurz. 1953 und 1989 müssen zentrale Bestandteile der bundesdeutschen Gedenkkultur werden. Ein Gastbeitrag
Mehr als 40 Jahre lang in zwei Staaten geteilt – und doch jeder Teil ständig auf den anderen fixiert: Deutschland zwischen 1949 und 1990.
In der Sanierung ihres Hochhauses spiegelt sich die fortdauernd westdeutsche Perspektive der Berliner Planungsverwaltung – und zeugt damit von einem offenkundig fehlenden Gespür für das Ganze.
Die Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld befasst sich in ihrem neuen Buch mit der Rivalität beider deutscher Staaten. Weil die Westdeutschen immer viel weniger über die Ostdeutschen wussten als umgekehrt, kann das Buch eine bedauerliche Wissenslücke schließen – gerade für Jüngere und Westdeutsche.
Ewald hatte das Telefon, Wolfram und Christa besaßen eine Waschmaschine, bei uns stand das Fernsehgerät. Jeder hatte die Schlüssel zu den anderen Wohnungen. Erinnerungen an mein Jahr 1974 in der DDR.
Die Ausblicke auf das neue Jahr stimmen nicht zuversichtlich. So war es auch schon vor 70 Jahren. Dann kam immerhin das „Wunder von Bern“.
Während in der Öffentlichkeit leidenschaftlich über das Verhältnis von West- und Ostdeutschland diskutiert wird, bricht der DDR-Forschung die finanzielle Basis weg. Wie passt das zusammen?
Historiker haben die Frühgeschichte des BND bis zum Ausscheiden seines ersten Präsidenten erforscht. Der hatte seine Organisation offenbar gekonnt vermarktet, obwohl die nachrichtendienstlichen Leistungen bescheiden blieben.
Welchen Nutzen hatten Berichte von MfS und BND im Kalten Krieg für die Politik? Eine Tagung des Stasi-Unterlagen-Archivs brachte Quellenprobleme auf westdeutscher Seite ans Licht.
In der CDU-Parteizentrale und in der Bundestagsfraktion sollte Friedrich Merz das Sagen haben. Wie läuft es da für ihn?
Die Erinnerung an die antitotalitären Aufstände im Ostblock verblasst. Nun ist ein Buch gegen das Vergessen erschienen.
Dissidentisch, aber auch selbstironisch: Zum siebzigsten Geburtstag der Künstlerin Cornelia Schleime zeigt ihre Studienstadt Dresden in Städtischer Galerie und Albertinum zwei Ausstellungen zum Werk.
Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert spricht im Hessischen Landtag zum Jubiläum der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche. Er mahnt, dass Demokratie auch gepflegt werden müsse.
Unnötiges Schüren von Ressentiments +++ Deutschsprachiger Zeitgeist +++ Bücher für die Bildung +++ Fundgrube für Lesevergnügen +++ Ernüchternd
Feiertag beibehalten +++ Vor der NVA gerettet +++ Endgültige Wende zum Absurden +++ Vollzug eines Verfassungsgebotes
Die Opfer des Volksaufstands in der DDR seien nicht vergeblich gewesen, sagt der Bundeskanzler. Es gebe eine direkte Linie zur friedlichen Revolution von 1989.
Der 17. Juni war nicht nur ein Arbeiteraufstand in den Städten. In einem Dorf in Thüringen erheben sich die Bauern gegen die SED. Die Sowjets schicken einen Panzer. Zwei Zeitzeugen erinnern sich.
Der Volksaufstand in der DDR war der erste offene Aufruhr im Ostblock. Die SED war hilflos und musste sich von der sowjetischen Armee retten lassen. Das verfolgte die Partei bis zu ihrem Ende.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident hatte vor dem kleinen Parteitag seine Vision für die CDU formuliert. Der CDU-Vorsitzende reagiert in seiner Rede vor den Delegierten auf Wüsts Gastbeitrag in der F.A.Z.
In seiner Rede zum 17. Juni 1953 wendet sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Bundestag gegen alle, die behaupten, heute herrsche wieder Diktatur in Deutschland. Das sei „eine fadenscheinige Lüge“.
Einigkeit und Recht und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Daran sollten die Deutschen sich nicht nur am 17. Juni erinnern.