„Völlig inakzeptabel und ein Bruch des Völkerrechts“
Die kriegsmüde Nato findet zu den Vorfällen in Syrien bislang nur einen Minimalkonsens. Am Mittwoch erst trifft sich der Rat des Bündnisses.
Die kriegsmüde Nato findet zu den Vorfällen in Syrien bislang nur einen Minimalkonsens. Am Mittwoch erst trifft sich der Rat des Bündnisses.
MOSKAU, 26. August. Lawrows Worte waren deutlich. Russlands Außenminister warnte den Westen am Montag abermals vor einer militärischen Intervention in Syrien ...
Marc Lindemann gelingt es, die Komplexität des kriegsrelevanten Völkerrechts so darzustellen, dass dessen Bedeutung für das Handeln der Soldaten in kritischen Konfliktsituationen klar erkennbar wird.
Die humanitäre Intervention ist ein gefährliches, missbrauchsanfälliges Werkzeug für die gute Sache menschenrechtlich fundierter Gerechtigkeit. Wenn im Ernstfall zu wählen ist zwischen Intervention und Wahrung des Gewaltverbots, also zwischen Gerechtigkeit und Frieden, und die Abwägung kein klares Ergebnis zeitigt, sollte im Zweifel die Entscheidung für den Frieden ausfallen.
Die Völkerrechtlerin Anja Seibert-Fohr vertritt Deutschland im Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen.
Thor Heyerdahl kam mit Totenschädeln nach Berlin , China hat eine ganz eigene Interpretation des Völkerrechts, und ein Sammelband widmet sich dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Aber bloß keine Kopien: Stefan Kroll zeigt, wie China zu eigenen Interpretationen des Völkerrechts gelangte.
Das russische Außenministerium wirft dem CDU-Politiker Schockenhoff vor, mit seinen Äußerungen zum „Pussy-Riot"-Verfahren das Völkerrecht zu verletzen. Erstmals äußert sich auch Außenminister Westerwelle zum Prozess gegen die Putin-kritischen Punkerinnen.
Die Türkei sucht in der Syrien-Krise nach Wegen, um ein drohendes Eingreifen im Nachbarland zu rechtfertigen. Dazu werden jetzt auch alte Abkommen mit Assad herangezogen. Die Drohungen von Ministerpräsident Erdogan werden unmissverständlich lauter.
Dieses Meisterwerk habe ihn dazu bewegt, das Völkerrecht nicht mehr nur als Ansammlung von Regeln, Präzedenzfällen und Techniken zu sehen, sondern als eine "Sache" - die Sache der Herrschaft des Rechts und des Ideals der internationalen Gemeinschaft, welche die gesamte Menschheit einschließt.
Dass das Völkerrecht eine globale Ordnung ist, entspricht unserer Wahrnehmung und seinem Anspruch. Aber wie verwirklichte sich diese Universalisierung in der Geschichte? Die überlieferte Erzählung legt den Akzent auf die imperiale ...
Zu ",Angespannte Ruhe' an der kosovarisch-serbischen Grenze" (F.A.Z. vom 29. Juli): Die Lage im Kosovo ist nicht so einfach, wie sie nach der deutschen Anerkennung der staatlichen Unabhängigkeit und derjenigen der meisten EU-Staaten aussieht.