KSK-Hauptmann richtete Hilferuf an Kramp-Karrenbauer
Ein Offizier des Kommandos Spezialkräfte gibt mit einem Schreiben Sorgen um rechtsextreme Tendenzen in der Eliteeinheit neue Nahrung. Einige Fragen bleiben aber offen.
Ein Offizier des Kommandos Spezialkräfte gibt mit einem Schreiben Sorgen um rechtsextreme Tendenzen in der Eliteeinheit neue Nahrung. Einige Fragen bleiben aber offen.
Die materielle Lage der Bundeswehr hat sich trotz Milliarden-Investitionen kaum verbessert. Rückgrat der Truppe bleiben bewährte Altsysteme. Und dann werden plötzlich noch Lastwagen als „Waffensysteme“ mitgerechnet.
In der Debatte um Rassismus ist den Streitkräften erwartet Eva Högl keine besonderen Auffälligkeiten. Aber sie wünscht sich mehr Vielfalt als Markenzeichen.
Die Entscheidung habe eine Reihe ranghoher Sicherheitsbeamter überrumpelt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Die Erklärungsversuche sind vielfältig.
In Gesundheitsämtern, Flüchtlingsunterkünften oder Altenheimen könnten Soldaten mit anpacken. Tatsächlich werden aber nur wenige entsandt. Jetzt reduziert die Bundeswehr ihre Einsatzbereitschaft.
Nachdem im Garten eines Elitesoldaten ein Waffenlager und NS-Devotionalien entdeckt wurden, steht das gesamte Kommando Spezialkräfte unter Verdacht. Angehörige warnen vor einer Entfremdung von den politisch Verantwortlichen.
Verquere Kameraden zu enttarnen reicht nicht aus, um die Reihen der Bundeswehr-Elitetruppe dauerhaft von Extremisten frei zu halten.
Berlin will mehr deutsche Soldaten zur europäischen Ausbildungsmission nach Mali schicken, um die Streitkräfte in der Sahel-Zone zu trainieren. Aber macht das angesichts der Corona-Pandemie noch Sinn?
Wenn schon Polizei und Soldatentum als „rechts“ gelten, muss das KSK als radikal erscheinen. Und das stimmt ja auch – diese Männer halten ihren Kopf hin.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nimmt das KSK unter die Lupe. Gut so! Auf Rechtsextreme und Wehrmachtsnostalgiker kann die Bundeswehr getrost verzichten.
Die Verteidigungsministerin stellt eine ranghohe Arbeitsgruppe zusammen. Sie soll binnen eines Monats vorschlagen, wie das Kommando Spezialkräfte extremismusfest werden kann.
Der Chef der Eliteeinheit droht Rechtsextremisten in seinem Verband. Dafür bekommt er Unterstützung aus allen Fraktionen. Grüne und Linke werfen der Bundesregierung aber Versäumnisse vor.
Brigadegeneral Markus Kreitmayr sieht das Kommando Spezialkräfte durch Rechtsextremisten unterwandert. Er stellt ihnen ein Ultimatum.
Rechtsextreme hätten dem Ansehen jedes einzelnen Soldaten geschadet, sagt der Brigadegeneral. Er kündigt eine „Null-Toleranz-Politik“ an. Die Eliteeinheit befinde sich derzeit in der „schwierigsten Phase“ ihrer Geschichte.
In einer Reihe von Unterkünften kam es bereits zu Corona-Ausbrüchen. Manche Behörden versuchen, die Bewohner räumlich zu trennen. Andere riegeln lieber gleich das ganze Heim ab.
Angreifer haben mehrere Stellungen der afghanischen Streitkräfte attackiert. Sie seien zurückgeschlagen worden. Bundeswehr-Lager sind nicht betroffen. Die Regierung macht die Taliban verantwortlich.
Die Gesundheitsämter haben die Lage unter Kontrolle, aber ihnen fehlen Mitarbeiter. Im thüringischen Sonneberg wünscht man sich dringend Unterstützung – bekommt sie aber nicht.
Das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr ist in den vergangenen Jahren immer wieder wegen rechtsextremer Soldaten in seinen Reihen aufgefallen. Radikale hätten in der Truppe keinen Platz, mahnt die Verteidigungsministerin nach dem jüngsten Vorfall.
Die Union verlangt mehr militärisches Engagement in der Sahelzone, inklusive Drohnen, um den Kampf gegen islamistische Terrormilizen zu verstärken. Der Koalitionspartner SPD sieht das anders.
Die SPD ist dabei, sich verteidigungspolitisch zu isolieren. Reden ihr Mützenich und Walter-Borjans die Westbindung aus, blieben ihr nur noch Koalitionen mit den Nationalpazifisten der Linken. Gastbeitrag eines langjährigen Mitglieds.
Die Bundeswehr soll für die Auslandseinsätze gut ausgerüstet sein. Auf bewaffnete Drohnen, die andere längst einsetzen, muss sie weiter warten.
Technisch überlegen, ethisch umstritten: Seit Jahren ringt die Bundesregierung um eine Haltung zu bewaffneten Drohnen. Bei einer Debatte im Verteidigungsministerium brechen alte Konfliktlinien wieder auf.
Der Bundestag wählt Eva Högl als Nachfolgerin von Hans-Peter Bartels zur neuen Wehrbeauftragten. Eine respektable, aber truppenferne Abgeordnete, die sich ihr Ansehen bei den Männern und Frauen der Bundeswehr erst verdienen muss.
Sein politisches Leben bestand aus einer endlosen Reihe von Geschäften auf Gegenseitigkeit. Doch bei seiner eigenen Karriere gingen die Pläne des SPD-Politikers am Ende nicht auf. Eine Rekonstruktion.
Das Bundeskabinett hat beschlossen, die deutsche Beteiligung an der europäischen Ausbildungsmission EUTM Mali auszuweiten. Die Linke erhebt Widerspruch.
In der Nähe von Moskau entsteht die dritthöchste orthodoxe Kirche der Welt. Sie ist den Streitkräften der Russischen Föderation gewidmet – und erregt Ärger mit fragwürdigen Mosaikbildern.
Der langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs verlässt mit sofortiger Wirkung den Bundestag. Er begründet seinen Schritt damit, dass er bei der Nominierung des Wehrbeauftragten nicht berücksichtigt wurde.
Der SPD ist der interne Kampf um Ämter und Mandate wichtiger geworden als das Land und die Loyalität seiner Streitkräfte. Und die Union macht dabei mit!
Der Militärische Abschirmdienst hat laut seinem Jahresbericht 2019 insgesamt 14 Extremisten enttarnt. Der starke Zuwachs an Verdachtsfällen geht mit deutlich mehr Meldungen einher.
Der Umgang der SPD mit ihrem Wehrbeauftragten sorgt für Empörung. Markiert die Ablösung von Hans-Peter Bartels eine scharfe Linkswende in der Sicherheitspolitik der SPD?
Von der Berliner Julius-Leber-Kaserne aus koordiniert die Bundeswehr ihre Corona-Einsätze. Anstatt auf Kettenfahrzeugen durch den Wald zu brausen, verteilen Soldaten eines Panzerbataillons jetzt Essen im Pflegeheim.
Die Tornado-Jets müssen ersetzt werden. Das größte Problem für die SPD sind die amerikanischen Atombomben, mit denen die Nachfolge-Flugzeuge bestückt werden könnten. Norbert Walter-Borjans stellt sich gegen die Teilnahme an der atomaren Abschreckung.
Die SPD degradiert das Amt des Wehrbeauftragten zum Versorgungsposten für eine Abgeordnete. Das darf die Union nicht zulassen.
Die SPD nominiert Eva Högl als neue Wehrbeauftragte. Sie hatte bisher so gut wie nichts mit der Bundeswehr zu tun. Oppositionspolitiker sind empört. Und ihr Vorgänger kritisiert seine Abberufung.
Bei Material und Ausrüstung klaffen trotz steigenden Wehretats gewaltige Lücken. Die Pandemie könnte die Lage verschlimmern.
Ein Soldat hat bei dem Vorfall „mittelschwere“ Verletzungen erlitten, vier weitere wurden leicht verletzt. Sie werden im Lazarett in Gao behandelt. Ursache war die ungeklärte Explosion einer eigenen Nebelgranate.