Getrennt und doch vereint
Bevor die Pandemie Europa erfasste, sangen die Soldaten des Verbands gemeinsam das Deutschlandlied und die Marseillaise. Nun kämpfen sie an verschiedenen Fronten gegen das Virus.
Bevor die Pandemie Europa erfasste, sangen die Soldaten des Verbands gemeinsam das Deutschlandlied und die Marseillaise. Nun kämpfen sie an verschiedenen Fronten gegen das Virus.
Karl-Theodor zu Guttenberg hat noch immer einen guten Draht zur Kanzlerin. Das wurde im Zuge der Wirecard-Affäre deutlich. Arbeitet der frühere Verteidigungsminister an seiner Rückkehr oder hat er sich endgültig die Finger verbrannt?
Bei der verheerenden Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist auch eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft getötet worden. Außenminister Maas zeigte sich bestürzt: „Unsere schlimmste Befürchtung hat sich bestätigt.“
Die Verteidigungsministerin will einen neuen Freiwilligendienst auf die Beine stellen. Bei dem bisherigen gehen die Bewerberzahlen zurück.
Bayerische Politiker sehen durch die Truppenabzugspläne eine deutliche Belastung für das transatlantische Verhältnis. Die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann wirft dem amerikanischen Präsidenten eine „Kamikaze-Aktion“ vor.
Seit dem Ende der Wehrpflicht hat sich das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Bundeswehr verschlechtert. Kramp-Karrenbauer hält mit einem neuen Freiwilligendienst dagegen. Das Gejammer der Kritiker sollte sie auf ihrem Weg nur bestärken.
Lange war Homosexualität in der Bundeswehr ein Tabu. Nun will Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer betroffene Soldaten rehabilitieren – und bekommt breite Unterstützung von der Opposition.
Mit einem neuen Freiwilligendienst will Annegret Kramp-Karrenbauer Männer und Frauen für den Heimatschutz gewinnen. Es sei „eine lukrative Möglichkeit“ sich für die Gesellschaft zu engagieren, bewirbt ihr Ministerium das Modell.
Der Mitarbeiter im Bereich „Social Media“ des Verteidigungsministeriums hat Beiträgen eines Anhängers der „Identitären Bewegung“ Likes gegeben. Das kann als politische Aussage gedeutet werden.
Das G36-Gewehr der Bundeswehr sollte einmal rasch ersetzt werden, weil es Mängel aufwies. Das ist lange her. Der Auswahlprozess für ein neues Gewehr läuft immer noch.
Inzwischen dienen 22.700 Frauen in der Bundeswehr. Doch in den hohen Sphären der goldenen Schulterklappen sind die Männer weiterhin unter sich. Das hat auch mit langen Karrierewegen zu tun.
Bei der Bundeswehr sind große Mengen an Patronen abhanden gekommen. Ihr Verbleib ist ungeklärt. Bei der Spezialeinheit KSK gingen zudem 62 Kilogramm Sprengstoff verloren.
Wehrpflicht, Dienstpflicht? Heute geht es nicht um Zwangsdienst in einer Diktatur, sondern um Dienst für das freieste und offenste Deutschland aller Zeiten.
Trotz des regnerischen Sommers steigt die Waldbrandgefahr immer weiter. Die Feuerwehren wollen sich wappnen, doch einige Maßnahmen hängen vom Geld ab.
Die Zahl von Reservisten, die nicht mehr in der Bundeswehr eingesetzt werden, steigt. Ein früherer Präsident des Reservistenverbands bezeichnet den Schritt als überfällig.
Untersuchungen bei Elitegruppe KSK +++ Soldaten der KSK +++ SPD und Grundrente +++ Kosten der Grundrente
Seit Jahren gibt es Streit, ob die Drohnen der Bundeswehr bewaffnet werden dürfen. Nun scheint die von vielen Soldaten ersehnte Einigung in Sicht zu sein – aber noch bremst die SPD.
Eine Debatte über eine UN-Truppe gehe gegenwärtig „an den Realitäten“ vorbei, sagt SPD-Außenexperte Schmid. Derweil herrscht Unklarheit über den Angriff einer „ausländischen Luftwaffe“ auf eine wichtige Militärbasis der libyschen Einheitsregierung.
Das Kommando Spezialkräfte verliert wegen rechtsextremer Umtriebe eine Kompanie. Der Gipfel der Demütigung, finden ehemalige KSK-Soldaten. Sie fühlen sich schon lange unverstanden.
Die Wehrbeauftragte will eine Debatte über die Wiedereinsetzung. Dafür erntet sie heftige Kritik. Die Verteidigungsministerin schlägt einen Freiwilligendienst vor – und erteilt dem Vorschlag eine Absage.
In einem Bericht zieht das Haus von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer Bilanz zu einer öffentlichen Debatte über Drohnen. Das Urteil fällt eindeutig aus.
Nazi-Lieder, Sabotage, Verrat, kiloweise fehlender Sprengstoff und Munition: Am Standort Calw wird sich viel ändern müssen. Aber nicht nur dort. Das Kommando muss ein verlässliches, hochwertiges strategisches Instrument Deutschlands sein.
Tiefe Eingriffe in die bisherige Autonomie sollen das isolierte, teils rechtsextreme Eigenleben des KSK beenden. Wie der Elite-Verband reformiert werden soll.
Auch der Staatsbürger in Uniform muss im Ernstfall Krieger sein. Das KSK hat einen Auftrag für das Gemeinwohl – es muss aber nicht die Gesellschaft abbilden.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer greift zu drastischen Maßnahmen, um rechtsextreme Umtriebe beim Kommando Spezialkräfte zu unterbinden. Eine Kompanie wird aufgelöst, der Rest bekommt Bewährung, die Ausbildung wird reformiert. Auch die Kontrollen werden verschärft.
Die Verteidigungsministerin hat versprochen, „mit eisernem Besen“ gegen Rechtsextremismus bei der Spezialeinheit vorzugehen. Heute entscheidet sich, wie das KSK reformiert werden soll. Auch eine Auflösung stand zur Debatte.
Handynummern und Privatadressen: Ein Unteroffizier aus Niedersachsen soll detaillierte Informationen über Politiker und Prominente gesammelt haben. Der Bundeswehrgeheimdienst MAD stuft den Mann als eindeutig rechtsextrem ein.
Die Verdachtsfälle von Rechtsextremisten und „Reichsbürgern“ in der Bundeswehr sind stark gestiegen. Der Verfassungsschutz sieht Rechtsextremismus und -terrorismus derzeit als größte Gefahr für die Sicherheit.
Im Kreis Gütersloh ziehen Einsatzteams von Tür zu Tür, um alle Tönnies-Mitarbeiter auf das Coronavirus zu testen. Für die Menschen in der Region ist der neue Covid-19-Ausbruch ein Schlag.
Die Bundeswehr-Eliteeinheit steht wegen rechtsextremer Verdachtsfälle auf dem Prüfstand. Eine Arbeitsgruppe soll Vorschläge für die Zukunft des Kommandos Spezialkräfte machen. Welche Szenarien sind denkbar? Eine Analyse.
Ein Untersuchungsausschuss sollte klären, ob das Verteidigungsministerium zu viele Berater engagiert hat. Die Opposition hat nun ihr Votum abgegeben – und der früheren Ressortchefin schwere Vorwürfe gemacht.
Mehr als 1300 Tönnies-Mitarbeiter sind mit dem Coronavirus infiziert, NRW-Ministerpräsident Laschet sieht trotzdem keinen Grund für einen Lockdown. Im Vergleich mit anderen Corona-Ausbrüchen in der Fleischindustrie stellt sich die Lage im Landkreis Gütersloh noch einmal schwieriger dar.
Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk sind überfordert. Nun sind 25 Bundeswehrangehörige bei den zahlreichen Tests rund um den Ausbruch bei der Firma Tönnies im Einsatz.
Ein Mitglied einer Chat-Gruppe rechter Prepper arbeitet offenbar für die AfD-Bundestagsfraktion. Zumindest ein weiterer Mann soll sich beworben haben. Die Partei schweigt.
Jahrelang hat das KSK offenbar Rechtsextreme in seinen Reihen geduldet. Ein Brief aus dem Innern der Spezialeinheit erschüttert Einheit und Politik. Nun heißt es: Reform oder Auflösung?
Bei den Sozialdemokraten ziehen sich immer mehr konservative Politiker zurück. Was steckt dahinter – und was bedeutet es für die fachliche Kompetenz der Fraktion?